KÜNSTLER_INNEN + GRUPPEN

Aktuell

ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

Cecilie Ullerup Schmidt

Cecilie Ullerup Schmidt ist eine in Dänemark geborene Performancekünstlerin. Sie studierte Literaturwissenschaften in Kopenhagen und Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Ihre Arbeiten fanden in Konstellationen mit Monster Truck, Boris Nikitin und deufert+plischke statt. Seit Herbst 2011 ist sie Teil des BA-Teams und unterrichtet am BA Studiengang „Tanz, Kontext, Choreografie“ am HZT Berlin. Die Rahmen ihrer Arbeiten wechseln zwischen Galerien, Theatern und wissenschaftlichen Symposien und das Format und die Produktionsverhältnisse sind so weit wie möglich von der spezifischen, performativen Untersuchung bestimmt. An den Sophiensælen war im Mai 2013 die Performance-Trilogie Schützen in Zusammenarbeit mit Matthias Meppelink zu sehen. Ihre gemeinsame Arbeit Exodus premierte 2015 beim Nordwind-Festival. Cecilie Ullerup Schmidt arbeitet zur Zeit hauptsächlich als Chuck Morris mit Lucie Truma. Sie zeigten zuletzt an den Sophiensælen das gleichnamige Stück Chuck Morris (2016).

Christoph Winkler

CHRISTOPH WINKLERS Arbeit reicht von sehr persönlichen bis hin zu politischen Themen. Geboren wurde er in Torgau in der ehemaligen DDR. Nach seiner Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin, studierte er vier Jahre Choreografie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch” und gründete Klangkrieg Produktionen, eine Plattform für experimentelle Musik. Seit 1998 arbeitet er als freischaffender Choreograf in Berlin. Bis heute schafft er es immer wieder mit seinen Arbeiten Themen zu finden, die ganz innerhalb der Kunstform Tanz stehen, aber darüber hinaus auch auf momentan in der Gesellschaft stattfindende Diskurse hinweisen. Seit 2009 die offene Reihe Dance&Politics mit drei Produktionen an den Sophiensælen: Das Stück Taking Steps (Oktober 2010) über lebenslanges Lernen, Dance! Copy! Right? (Mai 2012) zum Thema Urheberrecht, gefolgt von den politischen Arbeiten RechtsRadikal (Mai 2013). Das Solo Baader - Choreografie einer Radikalisierung wurde 2012 zur Tanzplattform eingeladen, der Tänzer Martin Hansen dafür von der Zeitschrift „tanz” zum Tänzer der Jahres 2012 ernannt. 2011 zeigte er die Produktion Böse Körper an den Sophiensælen, im Mai 2014 feierte das Tanzfonds Erbe-Projekt Abendliche Tänze Premiere. 2015 war seine Arbeit Golden Stars on blue - a sonic Tableau  zu sehen, 2016 kuratierte er in Zusammenarbeit mit den Sophiensælen das Witch Dance Project und Five Studies on Post-Colonialism.

 

www.christoph-winkler.info

Claire Vivianne Sobottke

CLAIRE VIVIANNE SOBOTTKE ist Schauspielerin (UdK Berlin) und sieht die Bühne als eine Möglichkeit des Widerstandes. Sie arbeitet in  unterschiedlichen Kontexten und macht in ihren Arbeiten Themen wie die Mechanismen und Symptome des Begehrens oder die Körperlichkeit und emotionale Zustände von Kindern. Um geeignete Ausdrucksformen zu finden, bedient sie sich Stimme, Gesang, Tanz, Bewegung, beliebigen Sprachen oder Objekten – und kollaboriert mit anderen Künstlern, u.a. Anna Nowicka, Jule Flierl oder Hermann Heisig.

 

Im Jahr 2014 wurde Sobottke mit einer Einstiegsförderung des Berliner Senats gefördert. 2013 war sie DanceWeb Stipendiatin. 2017 kuratiert sie gemeinsam mit Astrid Kaminski die Reihe Amazonas.

Cora Frost und Frostlabor

CORA FROST arbeitete von 1981 - 1988 als Tänzerin, Herrendarstellerin, Performance-Künstlerin und Autorin. Während dieser Zeit bewegte sie sich zwischen Nachtclubs und Nationaltheater, inszenierte eigenwillig-schräge Shows in Turnhallen und Nachtclubs. Seit 1978 führen sie ihre Liederabende bundesweit auf Tournee und weltweit auf Gastspielreisen u. a. nach Sao Paulo, ins Opernhaus von Manaus (Brasilien), nach Paris, Amsterdam, Barcelona, Mexico-City sowie mit Tim Fischer im Duette-Abend durch Syrien, Ägypten und Sudan, als Tänzerin durch Florida, nach Chicago und New York. Als Schauspielerin arbeitete sie u.a. mit Hans Kresnik, Adriana Altaras, Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola und ging mit Das Helmi auf Brasilien-Tournee. Weiter arbeitete sie mit Georgette Dee, der Popette Betancor, dem Obdachlosentheater Ratten o7, Jim Avignon, den Klezmatics, Manuela Riva, Wolfgang Müller, Gianna Nannini, und Marianne Sägebrecht. Der Film Paradiso – 7 Tage mit 7 Frauen, in dem sie neben Hans Zischler und Irm Hermann zu sehen war, erhielt 2000 den Silbernen Bären der Berliner Filmfestspiele für das Schauspieler_innenensemble. Seit 2004 arbeitet Cora Frost neben ihren Tourneen als Singer-Songwriterin verstärkt für das Puppentheater Das Helmi,  als  Performancekünstlerin und fürs Musiktheater. Außerdem war sie jüngst unterwegs mit der „Frostfamilie“ in diversen Shows und als Gastperformerin und Sängerin auf Festivals in Holland und Mexico City. In den Sophiensælen verwirklichte sie zuletzt Die Bucht der dicken Kinder im Dezember 2012. Ihr Namensvetter Peter Frost zeigte im Februar 2016 How wolves can change rivers.

 

www.corafrost.de


sophiensaele sophiensaele