Isabelle Schad

Solo für Lea

Das Solo für Lea ist eine Begegnung zwischen Isabelle Schad und Lea Moro. In Fortführung von Schads choreografischer Praxis, welche die Beziehungen zwischen Körper, Bewegung, Bild und (Re)Präsentation auslotet, zeigt die Arbeit ein sehr persönliches, choreografisches Porträt von Lea Moro auf, das mit den spezifischen Merkmalen ihres Körpers und dessen Rhythmen, Konturen, Farben und Energien spielt und diese sichtbar macht.

Zergliedert und wieder neu organisiert, wird der Körper zum Medium energetischer Potentiale und Transformationen. Die neue Arbeit entfaltet sich an der Schnittstelle von Bildender Kunst und Tanz, zwischen Performance und Installation, sinnlicher Erfahrung und Abstraktion und spielt mit Analogien und Form-Aspekten des Kubismus, sowie Picassos Zeichnungen aus einem Strich

 

Die Stücke Solo für Lea und Fugen sind Teil einer Reihe von Arbeiten, die Isabelle Schad als Portraits untertitelt und werden als Wiederaufnahme im Rahmen von Double Bill am selben Wochenende in den Sophiensaelen und im HAU zu sehen sein.



Isabelle Schad ist Tänzerin und Choreografin. Sie studierte klassischen Tanz in Stuttgart und tanzte für viele Choreograf_innen, bevor sie 1999 anfing, eigene Projekte zu initiieren. Ihre Forschungsschwerpunkte sind der Körper und seine Materialität, der Körper als Prozess, Ort und Raum, das Verhältnis zwischen Körper, Choreografie, (Re-)Präsentation, Form und Erfahrung, Praxis als Ort von Lernprozessen, Gemeinschaft und politisches Engagement. Ihre Arbeiten befinden sich an der Schnittstelle zwischen Tanz, Performance und Bildender Kunst und werden in Theatern, Galerien und auf Festivals international gezeigt werden. Sie entwickelte im Rahmen der Good Work-Reihe mit Bruno Pocheron und Ben Anderson verschiedene Projekte, unterrichtet u. a. beim MA Choreographie und BA im HZT Berlin und ist Ko-Leiterin des Projekts Wiesenburg-Halle im Wedding. Sie leitete das Mentoring Projekt Tanztage Berlin 2007 und erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien sowie Artist-in-Residence-Aufenthalte, u.a. im Podewil Berlin und de Monty Antwerpen. Isabelle Schad ist Teil des Projektes Praticable von Alice Chauchat, Frédéric de Carlo, Frédéric Gies und Odile Seitz. An den Sophiensælen war sie 2007 gemeinsam mit Good Work und ihrer Produktion Still Lives – Berlin (2007) zu sehen. 2009 und 2010 haben verschieden Fassungen ihrer Zusammenarbeit mit Laurent Goldring hier Premiere: Unturtled (2009), Unturtled#2 (2010) und Unturtled#3 (2010). Mit Musik (Praticable) (2011) war Isabelle Schad im Mai 2011 in den Sophiensælen zu Gast und zuletzt mit Solo für Lea (2016).


isabelle-schad.net



KONZEPT, CHOREOGRAFIE Isabelle Schad PERFORMANCE, CO-CHOREOGRAFIE Lea Moro DRAMATURGISCHE BEGLEITUNG Saša Božić SOUND Damir Simunovic LICHTDESIGN Bruno Pocheron TECHNIK Bruno Pocheron, Mehdi Toutain-Lopez KOSTÜME Charlotte Pistorius PRODUKTIONSLEITUNG Heiko Schramm

 

Ermöglicht durch eine langjährige Zusammenarbeit mit Laurent Goldring.

 

Eine Produktion von Isabelle Schad in Koproduktion mit Künstlerhaus Mousonturm im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main und SOPHIENSÆLE. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und das Nationale Performance Netz (NPN). Unterstützt durch Wiesen55 e.V., Espace Darja, Casablanca und Goethe-Institut Marokko. Die Wiederaufnahme von Solo für Lea und Fugen wird ermöglicht durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Medienpartner: taz.die tageszeitung



        

 

Foto © Dieter Hartwig

Tanz


Aufführungen

2018
april
07 08 
19:30 UHR


ORT
Hochzeitssaal


TICKETS
13/8 EURO


Suitable for Non-German Speakers















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