Simone Dede Ayivi

First Black Woman in Space

It's hard to stop rebels that time travel.

 

Simone Dede Ayivi und ihre Komplizinnen reisen aus Afrofutura zurück auf die Erde des Jahres 2016. Dort treffen sie auf Frauen of Color, die träumen und kämpfen und lustvoll an der Zukunft bauen. Schwarze Frauen zog es schon früh ins All: Lieutenant Uhura auf der Enterprise und später Mae C. Jemison auf der Raumfähre Endeavour. Fiktion und Realität – eng miteinander verbunden. Wir werden immer nur die Zukunft bekommen, von der wir zu träumen wagen.

 

First Black Woman In Space ist ein feministisches, afrofuturistisches Projekt, das afrikanischer und afrodiasporischer Geschichte sowie der gegenwärtigen Situation von Schwarzen Frauen und Frauen of Color gewidmet ist. Ayivi und ihre Komplizinnen erzählen Geschichten von Befreiungskämpfen und Empowerment. In einer multimedialen Science Fiction Performance behaupten sie eine postrassistische Zukunft und wagen mit Hilfe von Sound- und Videoeinspielungen den Rückblick in die Fragestellungen unserer längst vergangenen Gegenwart. Die Bühne wird zur Weltraumkulisse und das Theater zum Zukunftslabor von Performerinnen und Publikum – ein Raum für Utopien.

 

Ganz klar ist dies ein Theater im […] Geiste des Empowerment. Aber es meidet die Militanz, die naheliegende Anklage gegen die Welt, wie sie verfasst ist. Vertraut stattdessen auf seine eigene, kluge und sinnliche Vorstellungskraft, die mehr kennt als schwarz und weiß.

(Sophie Diesselhorst, nachtkritik.de)

 

Tischgesselschaft 

mai 24 | IM ANSCHLUSS AN DIE VORSTELLUNG



SIMONE DEDE AYIVI wurde in Hanau am Main geboren. Nach ihrem Kulturwissenschaftsstudium in Hildesheim inszenierte sie am postmigrantischen Theater Ballhaus Naunynstraße. Dort arbeitete sie mit Schauspieler*innen of Color gegen Rollenbilder und Zuschreibungen an, mit denen sie im Alltag und am Theater konfrontiert sind. 2012 entwickelte sie die Performance Krieg der Hörnchen, in der sie die Verdrängung unseres Eichhörnchens durch das nordamerikanische Grauhörnchen in Bezug zur Migrationsdebatte, der Diskussion um Rassismus am Theater und ihrer eigenen afrodeutschen Biografie setzt. Ihre Arbeit Performing Back – eine zukünftige Erinnerungsperformance zur deutschen Kolonialgeschichte (2014) hatte im September 2014 an den Sophiensælen Premiere. 2016 zeigte sie First Black Woman in Space (2016) und 2017 die Perfomance Queens (2017) im Rahmen des The Future is F*E*M*A*L*E*-Festival.



TEXT, PERFORMANCE Simone Dede Ayivi AUSSTATTUNG För Künkel SOUND Katharina Kellermann VIDEO Kathrin Krottenthaler LICHT Rosa Wernecke DRAMATURGIE Jule Sievert OUTSIDE-EYE Julia Wissert ASSISTENZ Caroline Froelich, Mirjam Pleines TONAUFNAHMEN VIDEOS Deniz Sungur HOSPITANZ Sina Charalabidis PRODUKTIONSLEITUNG ehrliche arbeit - freies Kulturbüro

 

Eine Produktion von Simone Dede Ayivi und Team in Koproduktion mit Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt und SOPHIENSÆLE. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, den Fonds Darstellende Künste e.V. und die Stiftung Niedersachsen. Medienpartner: taz.die tageszeitung.

 

Foto © Ute Langkafel



        

Performance


Aufführungen

oktober 2016
20 21 22 23 
19:30 UHR

mai 2017
24 25 
20:00 UHR


ORT
Festsaal
















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