Hausführung

Die Sophiensæle befinden sich in einem ehemaligen Handwerkervereinshaus, dessen bewegte Geschichte mit seinem Bau 1904/1905 beginnt. Hier verbinden sich die Geschichten von Arbeiter_innenbewegung und selbst bestimmter Weiterbildung, jiddischem Theater und Zwangsarbeitern, den Theaterwerkstätten des Maxim-Gorki-Theaters mit einer zentralen Spielstätte der freien darstellenden Künste.

 

Mit der Nutzung durch die Berliner Arbeiterbewegung begann für das Haus eine bedeutungsvolle politische Zeit. In den 10er und 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde das Gebäude als Versammlungsort der revolutionären Linken genutzt, unter anderem sprachen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg hier. Während der NS-Zeit arbeiteten holländische Zwangsarbeiter im Festsaal an der Herstellung von NS-Flugblättern, in der DDR wurden die Räumlichkeiten vom Maxim-Gorki-Theater als Werkstätten genutzt. Im Herbst 1996 wurden die Sophiensæle schließlich mit der Uraufführung von Sasha Waltz' Erfolgsstück Allee der Kosmonauten eröffnet und haben sich seitdem zu einer der wichtigsten Produktions- und Spielstätten der freien Berliner Tanz-, Theater- und Performanceszene entwickelt.

 

Wenn Sie mehr über die wechselvolle Geschichte der Sophiensæle erfahren möchten, können Sie an einer der monatlich stattfindenden Führungen teilnehmen.



Eine Empfehlung von Theaterscoutings Berlin.



Foto © Sophiensæle

Führung


Aufführungen

2017
dezember
01 
17:00 UHR

2018
januar
19 
17:00 UHR

2018
februar
09 
17:00 UHR


ORT
gesamtes Haus


TICKETS
5 EURO



Auf Deutsch - in German















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