Performance Platform. Body Affects

Patricia Ticineto Clough

THE NEW AESTHETIC: AFFECT, MEDIA AND OBJECTS

Lecture

In englischer Sprache


Dieser Vortrag widmet sich den aktuellen Diskursen, die sich kritisch mit digitalen Technologien, Affekten und Objekten auseinandersetzen. Er zeigt auf, wie die Verknüpfung dieser Diskurse eine Wendung hin zur Lebendigkeit der Materie und der Objekte sowie der Affektivität der Medien anregt. Es sollen Fragen bezüglich der Performativität aufgeworfen werden, die Ästhetik und Kausalität eng verbinden, und damit den Schwerpunkt zum Reiz des Sinnlichen, der Kraft des Affektiven und der Rhythmizität der dynamischen Materie verlagern. Durch eine Neukonzipierung des Verhältnisses von Leben und Materie, digital und analog, Affekt und Erkenntnis, verschieben diese Diskurse Erkenntnistheorie und Ontologie gegeneinander und setzen eine Verbindung auf der Basis einer tieferen Wechselbeziehung zwischen den Sozialwissenschaften, den Geisteswissenschaften, den Naturwissenschaften und der Kunst voraus.

Die auf Affekte bezogenen, aktuellen interdisziplinären Diskussionen sollen vertieft werden, um die Beziehung der Affekte zu allen Dimensionen der Materie und zur Singularität jedes einzelnen Objekts einzuschließen.







PATRICIA TICINETO CLOUGH ist Professorin für Soziologie und “Women’s Studies” am Graduiertenzentrum und dem Queens College der City University of New York. Sie ist Autorin von Autoaffection: Unconscious Thought in the Age of Teletechnology (2000); Feminist Thought: Desire, Power and Academic Discourse (1994) und The End(s) of Ethnography: From Realism to Social Criticism (1998). Sie ist die Herausgeberin von The Affective Turn: Theorizing the Social, (2007) und zusammen mit Craig Willse auch von Beyond Biopolitics: Essays on the Governance of Life and Death (2011). Die Arbeit von Clough bezieht sich auf theoretische Traditionen, die sich mit Technologie, dem Affekt, unbewussten Prozessen, dem „timespace“ und der politischen Ökonomie auseinandersetzen. Aktuell befasst sie sich mit dem Ecstatic Corona: Philosophy and Family Violence, einem experimentellen Schreibprojekt, das sich auf Ethnografie und historische Forschung stützt und sich mit dem Stadtteil Queens in New York beschäftigt, dem Ort, an dem sie aufgewachsen ist.



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Aufführungen

2012
juli
06 
17:00 UHR


ORT
Sophiensæle - Foyer Festsaal
















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