Zafraan Ensemble

Hypermusic Prologue

A Projective Opera in Seven Planes

KAMMEROPER

 

Wenn sich der extradimensionale Raum unerkennbar vor unseren Augen befindet, können wir ihn wenigstens hörend erahnen? Inspiriert vom Bestseller „Warped Passages“ schuf Hèctor Parra gemeinsam mit der Harvard-Physikerin Lisa Randall eine Kammeroper über verborgene Universen, existenziellen Forschungsdrang, die Grenzen des Verstehens und beziehungsreiche Abhängigkeiten in der sogenannten realen Welt.

Mit dem englischsprachigen Libretto von Hypermusic Prologue knüpft Lisa Randall an ihre populärwissenschaftlichen Bücher an, in denen der Versuch unternommen wird, den fünf- dimensionalen Hyperraum möglichst allgemeinverständlich zu erklären. Im Zentrum der Handlung steht eine Wissenschaftlerin, die sich im Spannungsfeld zwischen der Liebe zu ihrem Partner und ihrer Leidenschaft für Theoretische Physik bewegt. Im Verlauf der Oper begibt sich die Protagonistin in die fünfte Dimension, während ihr Partner an die normale Raumzeit gebunden bleibt. Hèctor Parra hat für diesen Stoff eine sehr sinnliche und energetische Musiksprache gefunden, die es den Zuhörern auch dank raffinierter psycho-akustischer Effekte ermöglicht, die theoretisch komplexe Hyperrealität ebenso emotional wie intellektuell zu erleben. Dabei wird das Publikum auf eine bisweilen bizarr-absurde Reise mitgenommen, in deren Verlauf sich Berührungspunkte zu Parallelwelten streifen lassen, aber auch Zugänge ins Innere erfahren werden können.

Hypermusic Prologue wurde vom Ensemble Intercontemporain und dem IRCAM-Centre Pompidou in Auftrag gegeben und im Juni 2009 mit einer Videoprojektion von Matthew Ritchie und in der räumlichen Gestaltung von Paul Desveaux im Centre Georges Pompidou in Paris uraufgeführt.

Nun erfährt Hypermusic Prologue seine szenische Weltpremiere in der Regie von Benjamin Schad (Götz-Friedrich-Preisträger 2011). Für die Aufführungen in den Sophiensaelen Berlin (4., 5. und 6. Oktober 2013) und dem Gare du Nord Basel (16., 17. und 18. Oktober 2013) konnte mit Johanna Greulich (Sopran) und Robert Koller (Bariton) eine hochkarätige Sängerbesetzung gewonnen werden. Manuel Nawri dirigiert die acht Instrumentalisten des Zafraan Ensemble, die im IRCAM von Thomas Goepfer designte Live-Elektronik steuert Wolfgang Heiniger.

 

www.hypermusicprologue.com

 



REGIE Benjamin Schad BÜHNE, KOSTÜME Tobias Flemming LICHT, VIDEO Aron Kitzig DRAMATURGIE Joshua Wicke MUSIKALISCHE LEITUNG Manuel Nawri SOLISTEN Johanna Greulich, Robert Koller ELEKTRONIK Wolfgang Heiniger, Hadas Pe'ery ZAFRAAN ENSEMBLE Emmanuelle Bernard, Josa Gerhard, Martin Smith, Beltane Ruiz Molina, Marie Pinson, Miguel Pérez Iñesta, Martin Posegga, Daniel Eichholz PRODUKTIONSLEITUNG Clemens Hund-Göschel, Sebastian Solte

 

Eine Produktion des Zafraan Ensemble in Koproduktion mit Gare du Nord Basel und SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, der Ernst von Siemens Musikstiftung und der Spanischen Botschaft Berlin. Unterstützt von Instituto Cervantes, Institut Ramon Llull, Einstein Forum und Klangzeitort Institut für Neue Musik. Wir bedanken uns bei unseren Medienpartnern Kulturradio vom rbb, concerti, Opernwelt und taz.die tageszeitung.



         

 

            

 

 

 

Foto © Aron Kitzig

Aufführungen

2013
oktober
04 05 06 
20:00 UHR


ORT
Festsaal



Suitable for English Speakers















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