TANZTAGE BERLIN 2014

Wooguru

Between

WOOGURU ist aus Seoul nach Berlin gekommen, um seiner Leidenschaft nachzugehen. Er hat keine formale tänzerische Ausbildung und tanzt den ganzen Tag, meist zu Hause – jetzt, wo er kann. Das ist in einer kommerziellen Künstlerresidenz, die sich HomeBaseProject nennt. Über die Tanztage hat er erfahren, als er letzten Winter über ein Poster gestolpert ist. Beim trainieren, natürlich. Wir denken an Rocky, der sich nach oben kämpft. Er will einfach tanzen, nicht so viel darüber reden. In Zusammenarbeit mit Tatsuru Arai kreiert er durch das Steppen auf Metallplatten eine installationsartige Soundlandschaft.

 

"Es ist ein Tanz um des Tanzes willen.

Der Tanz ist mein Weg, um mich selbst zu disziplinieren, und so einen Geisteszustand zu erlangen, der auf das Wesentliche konzentriert ist.

Darum ist meine Aufmerksamkeit auf meinen eigenen Körper gerichtet, als wäre er ein Gefäß, das mein ganzes Wesen beinhaltet. 

Ich vertraue vor allem meinem Körper.

Ich lehne choreografische Konzepte im Tanz ab. Der Tanz ist die freieste Form, die je erdacht wurde. 

Ich versuche, der Freiheit, die dem Urtanz inne wohnt, treu zu sein. Darum arbeite ich an mir, um jede Bewegung als Kunst, als Performance und als vollständige Tanzsequenz zu tanzen.

Ich wünsche mir, vom Bewusstsein meines eigenen Tanzes frei zu sein.

Ich bete für die totale Freiheit, die ich spüre, während ich tanze." -Wooguru



CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE, BÜHNE Wooguru SOUNDARRANGEMENT Tatsuru Arai

 

Gefördert durch die Tanztage Berlin und SOPHIENSÆLE. Mit freundlicher Unterstützung von: Platoon Berlin. Wir danken Nelly Hakkarainen.


Foto © Dario-Jacopo Laganà



Aufführungen

2014
januar
13 14 
20:00 UHR


ORT
Kantine




Suitable for Non-German Speakers















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