Gespräch

Demenz in der alternden Gesellschaft

Aufgrund der durch den medizinischen Fortschritt gestiegenen Lebenserwartung tauchen neue Probleme auf. Eines davon ist die in den letzten Jahren stark angestiegene Anzahl der an Demenz erkrankten Personen. In einem Expert_innengespräch mit Demenz-Forscher_innen, Leiter_innen von Initiativen der Angehörigen-Unterstützung und Vertreter_innen alternativer Konzepte im Pflege- und Therapiebereich werden die gesellschaftlichen Herausforderungen besprochen. Aufgezeigt werden verschiedene Umgangsformen, Unterstützungsangebote und Entwicklungen der letzten Zeit.

 

MIT


Dr. med. Britta Jänen ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie an der Charité Berlin im Bereich Neurologie und Altersmedizin. Außerdem bekleidet sie eine Lehrtätigkeit an der Charité im Bereich Psychiatrie. Sie publizierte in medizinischen Fachzeitschriften zu Fragen von Alzheimer und Demenz.

 

Mathias Wirtz ist Gerontologe und koordiniert das Projekt Haltestelle Diakonie Spandau. Das Projekt versucht, durch Hausbesuche, Betreuungsgruppen und Kaffeenachmittage Menschen mit Demenz neue Perspektiven zu geben. Er leitete außerdem WG’s für dementiell Erkrankte.

 

Rosemarie Drenhaus-Wagner ist Altenpflegerin und Vorsitzende der Alzheimer Angehörigen Initiative. Das Projekt bietet Hilfs- und Vermittlungsangebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Betroffene erhalten hier Beratung, Schulungen und Kurse.

 

Edward Müller ist Vorstandsmitglied der Alzheimer-Gesellschaft Berlin. Diese unterstützt Menschen mit Alzheimer und ihre Angehörigen und setzt sich für ein besseres gesellschaftliches Verständnis ein. Müller beschäftigt sich vor allem mit Problemen von Menschen mit Demenz und ihren Partner_innen.

 

Moderation


Judith Luig ist Autorin und freie Journalistin. Sie arbeite u.a. für taz, Die Welt und Berliner Morgenpost.





Aufführungen

2015
september
04 
18:30-19:30 UHR


ORT
Sophiensæle




Auf Deutsch - in German















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