Tanztage Berlin 2007

Auch 2007 sind die Tanztage Berlin wieder das erste Festival des Jahres. Vom 03.-14. Januar wird bereits die 16. Ausgabe in den Sophiensælen zu erleben sein. Und wieder dreht sich alles um die junge Berliner Tanzszene ? bereichert um ausgesuchte internationale Produktionen junger Choreografen.

Eröffnet werden die 16. Tanztage Berlin von der Berliner Choreografin Friederike Plafki. Ihr Stück peer to peer zeigt Tanz als offenes System von Kommunikation und Austausch gleichrangiger Partner. Jeder Tänzer fungiert als Träger von Informationen ? sowohl derjenigen, die er selbst einspeist, als auch derer, die er von anderen aufnimmt.
Mit dabei sind außerdem der New Yorker Choreograf Jeremy Wade mit Glory, einem nackten Duett über Unterwerfung und Verletzlichkeit, und die isrealische Choreografin Zufit Simon, die in Adom die vielfältigen Bedeutungsmöglichkeiten des hebräischen Wortes (rot, Blut, Mensch, Erde) auslotet.
Wie jedes Jahr bildet die Reihe Junge Choreografen ein besonderes Highlight des Festivals. Frisch aus der Ausbildung oder gerade in Berlin angekommen, erhalten junge Tanzschaffende Gelegenheit, eigene Kurzstücke zu zeigen.
Erstmals wird 2007 ein Mentoring-Programm eingeführt. Unter der künstlerischen Beratung der Tanz- und Performancekünstlerin Isabelle Schad erarbeiteten viel versprechende Talente in einem zweimonatigen Arbeitsprozess eigene Performances und präsentieren diese unter dem Titel Bausteine.

Video:
Die Spracharmut eines Erzählers: www.youtube.com/watch?v=RwDXIbKHXUg

Das Programm

03.01. & 04.01., 20.30h
Friederike Plafki: peer to peer (Uraufführung)
Litó Walkey: The Missing Dance No.7

04.01. - 07.01., 19 Uhr Reihe Junge Choreografen
Sara Mathiasson & Sofia Restorp: Die Spracharmut eines Erzählers.
Ein multimediales Projekt von Unbeholfenheit (Uraufführung)
Ambra Pittoni: Carillon human landscapes (Uraufführung)
Julieta Figueroa: Bleibt ruhig
Steffi Sembdner: Follow (Uraufführung)
Rebecca Fratini & Janine Joyner: 2 Imperfect drops (Uraufführung)

05.01. & 06.01., 20.30h
Lea Martini: Trailer
Stereo Gong Vital: Part 1: lessons for einarmige banditen, part 2: rekord
in der kurve, part 3: formel 1 ballerinas
Jeremy Wade: Glory (Uraufführung der deutschen Version)

08.01. & 09.01., 20.30h
Maik Riebort: Dort (Uraufführung)
Ayara Hernández Holz: Blurry (Uraufführung)
Caroline Picard: Ibeji (Showing)

09.01. & 10.01., 19h
Kirsten Burger: für immer (Uraufführung)
Silvana Suárez Cedeño: I want to be what I was when I wanted to be
what I am (Uraufführung)

10.01. & 11.01., 20.30h
Zufit Simon: Adom
Anat Vaadia: Ephortsatak

10.01. & 11.01., 20.30h
Lucia Glass: Verstärker (Uraufführung)

10.01., 18h / 11.01. & 13.01., 19h / 12.01., 20.30h
Isabelle Schad. Sybille Müller. Nancy Banfi. Raisa Kröger:
Bausteine (Uraufführung)

12.01. & 13.01., 20 & 22h / 14.1., 20h
Raffaella Galdi, Nicholas Elliot, Floriano Secciani, Emre Sevendik:
Ugo (Uraufführung)

13.01. & 14.01., 20.30h
Poni: Project 2: soma sema (deutsche Erstaufführung)


Aufführungen

03.-14.01.2007


ORT
Festsaal
















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