Berlin n@work

Arbeit (Definition 2.1)

Fäulnis und Gesellschaft/Recherchen über Arbeit

Die Arbeit von Künstlern, Boheme, Avantgarde gilt auf einmal als zeitgemäßes Paradigma der Arbeitsorganisation ? vom Latte-Laptop-Lumpenproletariat bis hinauf ins Management. Der frei (sich täglich neu) schaffende Arbeiter liebt die Kicks von Selbstorganisation,
Selbstvermarktung, Selbstausbeutung. Das Verschwimmen der Grenzen von Job und Beruf, Identität und Marketing, Machen und Sein, Freundschaft und Ausbeutung im Sog der geilen Beschleunigung ist sein Rausch. Den Kollaps des Sozialen nimmt er als Kollateralschaden billigend in Kauf.
Mit der Performance "Arbeit (Definition 2.1)" nimmt das Berlin n@work Positionen die Raserei in einen distanzierten Blick und wagt die Frage: Wie müsste eine neue Solidarität beschaffen sein?

Berlin n@work: Jörn J. Burmester, Janine Eisenächer, Florian Feigl, Nicolas Galeazzi, Joy Harder, Gast: Otmar Wagner
Assistenz: Julia Szegedi

Eine Produktion des Berlin n@work im Rahmen der europäischen Performance- und Theaterrecherche @work. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und der Europäischen Union / Kultur 2000.


Aufführungen

23. 24. 29. 30.06. 20h


ORT
Festsaal
















sophiensaele sophiensaele