Frédéric Gies

Album (Praticable) DVD Release Party

?I?ve made all the dances of this dance album as if I had made songs. These dances originate in personal experiences that had a strong impact on me. I?ve composed them between September 2007 and April 2008, in hotel rooms or at home, whenever I was moody, angry, depressed, ecstatic, or in love.? (Frédéric Gies)

Album (Praticable) ist eine Arbeit darüber, wie Tanz als Übermittler von Emotionen fungieren kann. Zwei Präsentationsformate eines Musikalbums dienen dabei als Referenzen: So wird das Projekt sowohl als DVD realisiert, die wie ein im Studio aufgenommenes Musikalbum eine Anzahl von Tanzszenen enthält, als auch als Live-Auftritt, der die Idee des Live-Konzerts eines Sängers auf ein Tanzstück überträgt.

"Gies´ Qualität als Künstler wie als Gesprächspartner ist: Er überrascht. Ständig. Seine Ästhetik reicht vom intellektuellen Konzepttanz zum handlungsorientierten Tanztheater, und wenn man es gar nicht erwartet, flicht er eine klassische Ballettfigur ein. Geht alles. Hierarchiekritik, Biologie, Glamourbegeisterung: geht auch." (U_mag 10/2009)



Frédéric Gies lebt und arbeitet in Berlin. Er ist Mitglied des Kollektivs Praticable, arbeitet allein oder gemeinsam mit anderen Künstler*innen, wie Jefta van Dinther, DD Dorvillier, Isabelle Schad, Alice Chauchat, Manuel Pelmus, Frederic de Carlo, Odile Seitz oder Bruno Pocheron. Im Herbst 2008 hatte die Gruppenfassung von Dance (Praticable) im Festsaal der Sophiensæle Premiere und im Herbst 2009 präsentierte er sein Solo Album (Praticable). Zu seinen letzten Arbeiten zählt The blanket dance, das in Kollaboration mit Jefta van Dinthert und DD Dorvillier entstand. In den Sophiensælen zeigte er im Februar 2012 den Tanz als Protestlied mit seiner Arbeit Little did I know that I, ere or since, ever should speak mouthless. Als Tänzer arbeitet er auch für andere Choreograf*innen, wie Isabelle Schad, Petra Sabisch oder Antonija Livingstone. Er lehrt regelmäßig am SNDO in Amsterdam und am HZT Berlin. Gemeinsam mit Jefta van Dinther hat er eine Stelle als Senior Lecturer sowie die künstlerische Leitung des Masterprogramms Choreografie an der DOCH inne, der Universität für Tanz und Zirkus in Stockholm. Seine jüngste Arbeit an den Sophiensælen Seven Thirty in Tights hatte im April 2013 Premiere.



DVD: Konzept, Choreografie und Tanz: Frédéric Gies
Tanz: Frédéric de Carlo, Sampson Zaharkiv, Christian Modersbach, Jefta van Dinther
Regie, Kamera und Schnitt: Andrea Keiz
Licht / Ton: Rut Waldeyer
Musik: Daniel Wang (vent/soupirs) / SNAX (Get in trouble - Peaches vs. Shapemod Rmx)
Artwork: Yusuf Etiman
DVD-Authoring: Michael Hübinger
Produktionsmanagement: Christian Modersbach

www.sophiensaele.com/produktionen.php?IDstueck=681

Foto © Yusuf Etiman



Aufführungen

2009 Oktober 2) 22 Uhr


ORT
Sophiensæle
















sophiensaele sophiensaele