TANZTAGE BERLIN 2012

Kai Simon Stöger

Rödeln

Ein Stück, das zeitgleich mit zwei anderen Jobs entsteht. Im Studio treffen sie sich alle.

Und so werden verschiedene Aspekte des Flexiblen, Offenen, sich Anpassenden beleuchtet. Welches Begehren steht im zeitgenössischen Tanz hinter dem offenen, sich transformierenden Körper? Ist es nur ein Begehren oder eine Vielzahl an miteinander verwobenen und teils ambivalenten, widersprüchlichen Wünschen? Wie verbinden sich diese mit Arbeitsverhältnissen, die verstärkt Eigeninitiative und Flexibilität fordern. Und welche partikulären Forderungen und Ideen von Kollektivität sind in diesem Rahmen möglich, oder vielmehr nötig.



Kai Simon Stöger studierten zeitgenössischen Tanz, Kontext, Choreographie am HZT Berlin und Mediale Kunst / Grafik Design in Wien. In ihren* Arbeiten untersuchen sie* Wahrnehmung und körperliche Erfahrungen in Bewegung und Tanz im Zusammenhang mit sozialen, ökonomischen und politischen Strukturen. Sie* arbeiten als Tänzer_in* und Choreograf_in*, sowie als Grafiker_in* und Tantramasseur_in*. Seit Herbst 2015 absolvieren sie* den Masterstudiengang exerce in Montpellier. Als Rosebutt/Billy (Rrrr.) Butt performen und unterrichten sie Queer Burlesque an verschiedenen Orten in Europa.



Choreografie, Interpretation Kai Simon Stöger Inhaltliche und konzeptionelle Betreuung Marion Stöger Lichtdesign Ansgar Tappert

 

Dank an Gabi Beier, Barbara Friedrich, Andrea Keiz, Gisela Müller, Michelle Outram, Katrin Purschke, Maik Richter und Silke Wiethe, Kerstin Schroth sowie an alle die mir mit Gesprächen und Hinweisen immer wieder weitergeholfen haben. Mein besonderer Dank gilt Marion Stöger, die mich in diesem langen Prozess mit ihrem Feedback und kritischen Anmerkungen begleitet und unterstützt hat.

 

 

Video Kai Simon Stöger

 

 

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Kai Simon Stöger © Kai Simon Stöger



Aufführungen

2012
januar
06 07 
18:00 UHR

08 
19:00 UHR


ORT
Virchowsaal
















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