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Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          Performing Arts Festival Berlin@home

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          Das Performing Arts Festival Berlin lädt vom 19. bis 24. Mai 2020 zur ersten Onlineausgabe ein und bringt darstellende Kunst in die heimischen Wohnzimmer. In einem episodischen Dokumentarfilm werden Künstler*innen und Akteur*innen der freien darstellenden Kunstszene Berlins mit ihren eigenständigen Perspektiven auf die aktuelle Situation sichtbar. Im Digital Showroom präsentieren sich die Künstler*innen, Gruppen mit den künstlerischen Arbeiten, die für das Performing Arts Festival programmiert wurden, sowie die Spielorte mit ihren ästhetischen Profilen. Weitere Formate und Angebote laden zum Entdecken, Erleben und Begegnen ein – rund um die Uhr und @home.

          Auftakt am 19. Mai bildet ein digitales Get-Together mit Begrüßung durch Florian Bücking für den Vorstand des LAFT – Landesverband freie darstellende Künste Berlin als Träger des Festivals und den Festivalleiterinnen Sarah Israel und Tessa Hartig.

          Ab dem zweiten Festivaltag lädt der Digital Showroom rund um die Uhr dazu ein, die Arbeiten von Künstler*innen, Gruppen sowie eine Vielzahl von Theatern und Spielstätten zu entdecken, die das Performing Arts Festival Berlin auch in diesem Jahr ausmachen. Sie geben Einblick in ihre ursprünglich geplanten Arbeiten, stellen Neubearbeitungen für die @home-Edition vor oder eröffnen einen Blick hinter die Kulissen.

          Am Abend des 20. Mai – im Anschluss an die Tabori Preisverleihung des Fonds Darstellende Künste – feiert der erste Teil der mehrteiligen deutsch-englischen PAF Doku-Serie Premiere, die in Zusammenarbeit mit mehreren Künstler*innen des Festivals entstanden ist. Zum Abschluss und als weiteres Highlight des zweiten Festivaltages wird Hans Unstern Songs aus seinem neuen Album DIVEN live performen.

          An drei aufeinanderfolgenden Tagen des Festivals versammeln die einzelnen Episoden der PAF Doku-Serie künstlerische Stimmen zur aktuellen Situation und machen sie gemeinschaftlich hör- und erlebbar. Hierbei werden elementare Fragen wie der Nutzen performativer Künste in Krisenzeiten, die Wechselbeziehung von Performing Arts und Netz diskutiert und der Bogen zur Zukunft der darstellenden Künste nach den laufenden Einschränkungen gespannt. Im Anschluss an die jeweiligen Episoden finden Gespräche mit ausgewählten Künstler*innen und Gästen statt, die die Fragestellungen des Films vertiefen und weiterführen. Mit Vollendung der Doku-Serie wird ab 23. Mai die Bibliothek der Stimmen eröffnet, die den Festivalbesucher*innen einen Einblick in die unbearbeiteten Filmbeiträge in voller Länge bietet: raw & uncut.

          Auch 2020 widmet das Festival dem künstlerischen Nachwuchs mit seiner Plattform Introducing... besondere Aufmerksamkeit. Die ausgewählten Künstler*innen laden in einer Anleitung für die Daheimgebliebenen das Publikum ein, selbst aktiv zu werden und stellen dem Publikum Audio- und/oder Video-Tutorials zur Verfügung, in denen die Newcomer*innen praktisches Wissen zu ihren Performances vermitteln, um so auch das digitale Theatererlebnis analog und multisensorisch erfahrbar zu machen.

          Beim Showcase- und Netzwerk-Format PAF Show & Tell stellen am 23. Mai zehn ausgewählte Künstler*innen digital neue Ideen, Konzepte und Produktionen in Kurzpräsentationen vor und gehen beim Speed-Networking mit dem Publikum ins Gespräch. Einen digitalen Trip und Einblicke hinter die Kulissen Berliner Spielorte verspricht an zwei Tagen From Venue to Venue.

          Auch in diesem Jahr steht (inter-)nationalen Fachbesucher*innen und interessierten Zuschauer*innen wieder ein umfangreiches Angebot an Diskurs- und Netzwerkformaten in Form von Talks und Vorträgen zur Verfügung, u.a. startet das Performing Arts Programm Berlin in eine neue Serie um das Themenfeld von Nachhaltigkeit in den freien darstellenden Künsten. Am letzten Festivaltag diskutieren Janina Benduski (LAFT Berlin) mit dem Berliner Kulturstaatssekretär Dr. Torsten Wöhlert, Franziska Werner (Rat für die Künste Berlin) und Stephan Behrmann (Allianz der freien Künste) über Die freien darstellenden Künste und die Kulturlandschaft nach Corona.

          PROGRAMM DES PERFORMING ARTS FESTIVAL BERLIN@HOME

          MAI 19 | 19.00 UHR
          Auftakt und digitales Get-Together mit Florian Bücking (LAFT Berlin), Sarah Israel und Tessa Hartig (Performing Arts Festival Berlin).

           

          MAI 20 | 10.00 UHR
          Eröffnung des Digital Showroom

          MAI 20 | 16.00 UHR
          Netzwerktreffen Bridging the Scenes der vier Partnerfestivals Malá inventura (Prag), Selected Works (Kopenhagen), ACT Festival (Sofia) und Performing Arts Festival (Berlin).

          MAI 20 | 17.00 UHR
          Meet & Greet für Fachbesucher*innen aus dem In- und Ausland

          MAI 20 | 19.00 UHR
          Verleihung des Tabori-Preises des Fonds Darstellende Künste e.V.

          MAI 20 | 19.30 UHR
          Erste Episode der PAF Doku-Serie zu der Frage Warum brauchen wir die performativen Künste in Krisenzeiten? Im Anschluss Grußwort von Sarah Israel und inhaltliche Vertiefung der Fragestellung mit den Künstlerinnen Olympia Bukkakis und Siegmar Zacharias. Zum Abschluss performt Hans Unstern zwei Songs aus seinem neuen Album DIVEN live. Moderiert von Yael Sherill.

           

          MAI 21 | GANZTÄGIG
          Digital Showroom

          MAI 21 | 10.00 UHR
          Präsentation: Introducing… – Nachwuchskünstler*innen des Performing Arts Festival Berlin präsentieren Anleitungen für Daheimgebliebene.

          MAI 21 | 11.00 UHR
          Keine Gespräche über Bäume! Nachhaltigkeit, Kulturpolitik und die freie Kunstproduktion – Diskursformat des Performing Arts Programm Berlin über Nachhaltigkeit in den freien darstellenden Künsten.

          MAI 21 | 17.00 UHR
          From Venue to Venue: Vertreter*innen der Berliner Spielstätten Theater o.N., Theater im Delphi, TATWERK | PERFORMATIVE FORSCHUNG, Berliner Ringtheater und Ballhaus Ost präsentieren ihre Häuser.

          MAI 21 | 19.00 UHR
          Zweite Episode der PAF Doku-Serie zu der Frage Was können das Internet und die Performing Arts voneinander lernen? Im Anschluss findet eine Paneldiskussion mit Anke Schiemann und Marcel Karnapke zum Thema Virtueller Wahnsinn: Ein Gespräch über Narrative in erweiterten Realitäten (in VR!) statt. Kuratiert und moderiert von Fernanda Parente.

           

          MAI 22 | GANZTÄGIG
          Digital Showroom & Anleitungen für Daheimgebliebene von den Künstler*innen der Newcomer*in Plattform Introducing…

          MAI 22 | 11.00 UHR
          Nachhaltiges Produzieren! Die Rolle von Verbänden, Initiativen und Förderinstitutionen.
          – Diskursformat des Performing Arts Programm Berlin über Nachhaltigkeit in den freien darstellenden Künsten.

          MAI 22 | 17.00 UHR
          From Venue to Venue
          : Vertreter*innen der Berliner Spielstätten Theater Expedition Metropolis, Centre Français de Berlin, SOX Berlin, Polymedialer Ponyhof und Sophiensæle präsentieren ihre Häuser.

          MAI 22 | 19.00 UHR
          Dritte Episode der PAF Doku-Serie zu der Frage Wie können wir die darstellenden Künste nutzen, um uns eine hoffnungsvolle Zukunft vorzustellen? Im Anschluss Tessa Hartig im Gespräch mit Noa Winter (Koordinatorin für das Projekt Making a Difference), Dr. Azadeh Sharifi (Theaterwissenschaftlerin) und Lara-Sophie Milagro (Künstlerische Leiterin Label Noir & Schauspielerin) zum Thema (Re)-Imagined - Intersektionale Zukunftsperspektiven aus den freien darstellenden Künsten.

           

          MAI 23 | GANZTÄGIG
          Digital Showroom & Anleitungen für Daheimgebliebene von den Künstler*innen der Newcomer*in Plattform Introducing…

          MAI 23 | 10.00 UHR
          Eröffnung: Bibliothek der Stimmen – Künstlerische Beiträge zur PAF Doku-Serie: raw & uncut

          MAI 23 | 17.00 UHR
          PAF Show & Tell: Berliner Künstler*innen präsentieren ihre Arbeiten im Video-Chat.

           

          MAI 24 | GANZTÄGIG
          Digital Showroom, Anleitungen für Daheimgebliebene von den Künstler*innen der Newcomer*in Plattform Introducing… & Bibliothek der Stimmen – Künstlerische Beiträge zur PAF Doku-Serie: raw & uncut

          MAI 24 | 12.00 UHR
          Impulse zu Handlungsspielräume in Zeiten der extremen Offenheit. Abschlussgespräch mit Gästen. Sarah Israel im Gespräch mit Raul Zelik (Politikwissenschaftler, Journalist und Übersetzer), Melanie Jame Wolf (Künstlerin & Performerin) und Tina Pfurr (Künstlerische Leitung Ballhaus Ost).

          MAI 24 | 14.00 UHR
          Corona Update # 1001 - Die freien darstellenden Künste und die Kulturlandschaft nach Corona: Janina Benduski (LAFT Berlin) im Gespräch mit dem Kulturstaatssekretär Dr. Torsten Wöhlert, Franziska Werner (Rat für die Künste Berlin) und Stephan Behrmann (Allianz der freien Künste).

          Alle Veranstaltungen bei freiem Eintritt.

          Weitere Infos unter www.performingarts-festival.de

          Das Performing Arts Festival Berlin ist eine Veranstaltung des LAFT – Landesverband freie darstellende Künste Berlin und wird gefördert durch das Land Berlin – Senatsverwaltung für Kultur und Europa.