Spielplan
Heute | 14:00 Uhr
Sheena McGrandles
Dawn: A musical on reproduction
DAWN_Michiel Keuper HP
September 26 | 14.00 Uhr
September 26 | 19.30 Uhr
Tickets
Tanz/Musik/Theater/Performance/Konzert
Uferstudios | 15/10 €

In einem experimentellen Musical untersucht Sheena McGrandles zusammen mit einem Kollektiv aus Berliner Künstler*innen verschiedene Perspektiven auf Elternschaft und die Symbolkraft des Kindes. Aus Konzert, Spoken Word und Performance entsteht eine vielschichtige und humorvolle künstlerische Arbeit. 

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Vanessa Stern
Gebeine. Die Frieda, die ich meine
Ursula Maria_HP
September 26-30
Oktober 01-31
November 01-07
Eintritt frei

Elf alte Frauen erinnern sich in elf kurzen Filmen an Frieda. Dabei sagen alle die Wahrheit, doch jede weiß etwas anderes. >> hier online zu sehen.

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Olivia Hyunsin Kim / Ddanddarakim
Like Daughter, Like Mother
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Oktober 02 03 04 | 19.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10€

Der Weg, Familie und Karriere zu vereinbaren, ist immer noch lang – Olivia Hyunsin Kim hat sich trotzdem für die Mutterschaft entschieden. Anhand der Beziehung zur Mutter und zur frisch geborenen Tochter nimmt sie gesellschaftliche Erwartungen unter die Lupe und gleichzeitig humorvoll aufs Korn. 

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Schwenk & Schmans
Im Wald mit...
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Oktober 04-31
November 01-07

Im März 2021 machten sich vier generationsübergreifende Wandergruppen auf den Weg durch Berlins Wälder: Schüler*innen zwischen neun und dreizehn Jahren wanderten mit jeweils ein bis zwei Großelternteilen an ihrer Seite oder am Telefon. Die Bilder, Videos, Audios, Texte, Fragen und Gedanken, die während diesen Wanderungen gesammelt wurden, haben Schwenk & Schmans zu einem Dokumentarfilm zusammengeführt.

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Marjani Forté-Saunders/ 7NMS
Memoirs of a...Unicorn
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Oktober 07 08 | 20.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

In ihrem dreifach Bessie-prämierten Solo Memoirs of a... Unicorn zollt Marjani Forté-Saunders den „Einhörnern“ ihres Lebens und ihrer Community Tribut. Eine Performance über Schwarze Männlichkeiten, Magie, Resilienz und politische Widerstände.

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Interrobang
Deep Godot
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Oktober 09 10 13-17
Oktober 09 10 | 16.00 Uhr
Oktober 09 10 | 17.00 Uhr
Oktober 09 10 13-17 | 18.00 Uhr
Oktober 09 10 13-17 | 19.00 Uhr
Oktober 09 10 13-17 | 20.00 Uhr
Oktober 09 10 13-17 | 21.00 Uhr
Tickets
15/10 €

Interrobang macht die Ambivalenzen künstlicher Intelligenz für das Publikum erfahrbar: Über Mikrofon und Kopfhörer kommuniziert jede*r Zuschauer*in in einer Einzelkabine mit der KI DEEP GODOT und verhandelt persönliche, medizinische und philosophische Themen.

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Samara Hersch and Company
Body of Knowledge
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Oktober 14 15 16 17 | 11.30 Uhr
Oktober 15 16 | 22.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10€

In einem generationsübergreifenden Telefongespräch mit acht australischen Teenagern gehen die Zuschauer*innen in einen bewegenden Dialog über Körperlichkeit, Sexualität, Lust, Scham, Consent, Zukunftsängste und Trauer.

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Siegmar Zacharias & Steve Heather
Re-Generation
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Oktober 18 | 20.00 Uhr
Tickets

Wie können wir anders zusammen sein? Re-Generation lädt zu einer Listening Session mit dem ganzen Körper ein. Gemeinsam verbinden sich die Zuhörer*innen durch Klangmediationen zu gemeinsamen Resonanzräumen.

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Doris Uhlich
Tank
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Oktober 20 21 | 19.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10€

Gefangen in einem gläsernen TANK evoziert Doris Uhlich filmische, robotische und medizinische Assoziationen und geht in eine fesselnde, fast cineastische Auseinandersetzung mit dem Körper als Experimentierfeld. 

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Cora Rudy van Dongen Frost/ Franz Reimer
Sogar dein Tod war ein Geschenk
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Oktober 21 22 23 | 21.00 Uhr
Oktober 22 23 24 | 18.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10€

Dieser Abend erzählt die Geschichte der Freundschaft zwischen Cora Frost und Walter Ladengast, dem Schauspieler, Lyriker, Maler, Fotokünstler und Nachbarn aus Coras Kindertagen. Wir lauschen seiner Stimme und beobachten, wie seine Bilder und Fotografien sich zu einem langsamen Lebensfilm formen. 

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Stages of Ageing
Oktober 25 26 | 19.00 Uhr
Oktober 27 | 10.00 Uhr - 15.00 Uhr
Eintritt frei

Stages of Ageing - das Diskursprogramm des Festivals Coming of Age nimmt jene Bedürfnisse im Alter(n) in den Blick, die in unserer Gesellschaft sowie in den Strukturen der Freien Theaterszene bislang zu kurz kommen.

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25 Jahre SOPHIENSÆLE
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Oktober 29 | 18.00 Uhr
Fest
gesamtes Haus |

Die Sophiensæle werden 25 Jahre alt und auch unser Festival Tanztage Berlin kann auf sein 25-jähriges Bestehen und seine 30. Ausgabe zurückblicken. Deshalb feiern wir am 29. Oktober alles gemeinsam: Die Sophiensæle, die Tanztage Berlin und die Buch-Premiere unserer Jubiläumspublikation OPENINGS.

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Corinne Maier
Die Zufügung
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Oktober 30 31 | 19.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10€

Corinne Maier zeigt eine packende Lecture Performance zum Thema Alter und Altern mit Textfragmenten der Ausnahmeautorin Gerlind Reinshagen, Improvisationen der Performerin und der Musik von Elvis Presley.

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Lajos Talamonti
Alter Hase
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November 04 05 06 07 | 20.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10€

Fünf ehemalige Tänzer*innen blicken zurück auf die Zeit ihrer gemeinsamen klassischen künstlerischen Prägung. In einem letzten gemeinsamen Tanz machen sie die starren Strukturen der Klassik biegsam und erzählen vom Leben als oft überraschender Schule, deren Methode jede*r täglich neu für sich erfinden muss. 

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Specials
Festival
Coming of Age
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© Jan Grygoriew

Age is just a number – um das Altern kommen wir trotzdem nicht herum. Inmitten der Debatten rund um Klimabewegung, Identitätspolitik und Körperbilder ist es Zeit, längst überkommene Generationsverträge neu zu verhandeln. So hat nicht erst die jüngere Pandemiegeschichte gezeigt, dass Fragen nach Verantwortungen und der Solidarität neu gestellt werden müssen. Das Performance-Festival COMING OF AGE, das vom 15. September bis zum 7. November an den Sophiensælen stattfindet, widmet sich verschiedenen Facetten des Alterns in der Gesellschaft – und blickt dabei auf die unterschiedlichen Herausforderungen eines Phänomens, das uns alle betrifft.

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Risk and Resilience Flinn Works Learning Feminism from Rwanda

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Performance
2020 Oktober 29 30 31 | 21.00 Uhr
2020 November 01 | 18.00 Uhr
Hochzeitssaal
AUF ENGLISCH, DEUTSCH, KINYARWANDA MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

Aufgrund von Covid-19 werden zwei Performer*innen live und vier per Video auftreten.

Am Beispiel von Ruanda betrachten Flinn Works die Frauen-Quote als politisches Instrument: Mit 61% weiblichen Abgeordneten hat Ruanda fast doppelt so viele Frauen im Parlament wie Deutschland und in dieser Hinsicht längst erreicht, wofür Frauen in ganz Europa noch immer kämpfen. Das ostafrikanische Land hat nach dem Genozid 1994 die Geschlechtergerechtigkeit zur Basis seiner Politik gemacht - in Deutschland ist Parität trotz Basis im Grundgesetz noch fern. Auf der Spur des ruandischen Fast-Track-Feminismus führen Flinn Works durch glänzende Statistiken und gläserne Decken bis hinter die Kulissen von Heim und Herd. Eine ruandische Trommel auf der Bühne ist der Schlüssel zur Macht. Sie wurde früher nur für den König gespielt, jetzt spielen sechs Performer*innen für die Königin. Für Merkel. Für Parität. Mit flammenden Reden, Statistiken, Klageliedern und Protestchoreografien performen sie für das arme Europa, das um magere Quoten ringt, während ruandische Pilot*innen Blutkonserven mit Drohnen durchs Land fliegen und digitale Daten zu den Smartphones weiblicher Abgeordneter rasen. Wie verändert die Frauen-Quote Kultur und Geisteshaltung?

Informationen zur Barrierefreiheit
Die Show dauert 75 Minuten ohne Pause und findet in englischer, deutscher und kinyarwandischer Lautsprache statt. Es gibt teilweise deutsche Untertitel und teilweise live gesprochene Übersetzungen vom Englischen und Kinyaruanda in deutsche Lautsprache. Die Lichtsituation ist eher hell, es wird Musik gespielt. In einer Szene kommen schnelle Lichtwechsel, laute Musik und Störgeräusche vor, die sich auch in relativ schnellen Bildern auf der Leinwand widerspiegeln. Es gibt verbale Interaktionen mit dem Publikum. Nach Verlassen des Raumes während der Show ist ein Wiedereinlass nicht mehr möglich. Die Informationen zur Barrierefreiheit werden laufend ergänzt. Bei Fragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35.

FLINN WORKS arbeitet seit 2009 an aktuellen Themen der globalisierten Welt mit feministischen und postkolonialen Fragestellungen. Die Stücke basieren auf intensiver Recherche und nutzen die politischen und ästhetischen Haltungen der internationalen Performer*innen für eine multiperspektivische Dramaturgie. In den SOPHIENSÆLEN zeigten sie zuletzt Learning Feminism from Rwanda (2020), gemeinsam mit Asedeva Fear & Fever (2019) und Kosa la Vita - Kriegsverbrechen (2018). Flinn Works wurde 2021 mit dem Tabori-Preis des Fonds Darstellende Künste ausgezeichnet.

flinnworks.de 

Interaktiv

KÜNSTLERISCHE LEITUNG Lisa Stepf, Sophia Stepf VON UND MIT Yvette Niyomufasha, Natasha Muziramakenga, Wesley Ruzibiza, Nirere Shanel, Lisa Stepf/Cornelia Dörr REGIE Sophia Stepf VIDEODESIGN, SZENOGRAFIE Marc Jungreithmeier SETBAU Büro unbekannt Berlin CHOREOGRAFIE Wesley Ruzibiza KOMPOSITION Andi Otto KOSTÜM Tatjana Kautsch in Zusammenarbeit mit Cédric Mizero, Maximilian Muhawenimana, Afriek, Ibaba Rwanda und Louise Mutabazi EINSPIELUNGEN INANGA Sophia Nzayisenga VIDEO RUANDA Kivu Ruhorahoza LICHTDESIGN, TECHNISCHE LEITUNG Susana Alonso REGIEASSISTENZ Annekatrin Utke PRODUKTION RUANDA, DRAMATURGIE Louise Mutabazi PRODUKTIONSLEITUNG, KOMPANIEMANAGEMENT Gustavo Fijalkow

Eine Produktion von Flinn Works in Kooperation mit EANT Festival/Amizero Kompagnie und in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE, Theater Freiburg, Goethe-Institut Kigali, Kaserne Basel, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Maillon Théâtre de Strasbourg – scène européenne. In Kooperation mit Staatstheater Kassel, Theater Tuchlaube Aarau und FFT Düsseldorf. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, das Kulturamt der Stadt Kassel, die Gerhard-Fieseler-Stiftung und Between Bridges. Mit Dank an das Theaterhaus Mitte. Medienpartner: taz. die tageszeitung.