Specials

Performance/Audiowalk

Lea Sherin Kübler + Soraya Reichl & Ensemble
Remember Now! Eine Geschichte des einander Erinnerns | Jugendprojekt

Hauptmotiv_quer
©Shirin Esione

Mai 07 08 09 l 14 Uhr + 17 Uhr

An wen wollen wir erinnern und welche Wege gibt es, dies zu tun? Remember Now! lädt zu einem performativen und interaktiven Audiowalk im Berliner Stadtraum ein und wirft einen kritischen Blick auf Berliner Erinnerungsorte. In dynamischen Szenencollagen erlebt das Publikum Geschichte(n) aus einer Perspektive des Widerstands.

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          TANZTAGE BERLIN 2011 Clément Layes (Public in Private) // Uri Turkenich

          • stueck_822

          2011 Januar 05 06 | 20.30 Uhr
          Festsaal

          20.TANZTAGE BERLIN vom 5.-15. Januar 2011

          Ein jubiläumsreiches und feierliches Jahr für den zeitgenössischen Tanz geht bald zu Ende: Die Fabrik Potsdam wurde 20, Tanzzeit-Zeit für Tanz in Schulen fünf Jahre, die Company Two Fish sowie das Studio LaborGras feierten ihr zehnjäriges und Rubato ihr 25jähriges Bestehen. Im Oktober eröffneten mit einem Festakt die Uferstudios ihre Türen und Tore für KünstlerInnen aus aller Welt.

          Auch 2011 startet mit einem bewegendem Jubiläum: die TANZTAGE BERLIN feiern ihre 20. Ausgabe!
          An elf vollen Tagen mit Vorstellungen von jungen Berliner ChoreografInnen und TänzerInnen überzeugt das Festival damit einmal mehr durch seine beständige und innovative Kraft. Vom 5. bis 15. Januar 2011 stehen die Türen der Sophiensaele offen für ein neugieriges Publikum, um zahlreiche Endeckungen im zeitgenössischen Tanz zu machen. Wie immer werden die verschiedensten Formen und Formate von Tanz und Performance nebeneinander gezeigt und zur Diskussion gestellt.

          In dieser Jubiläums-Ausgabe des Festivals wird es ein überraschendes Wiedersehen mit ehemaligen TeilnehmerInnen der TANZTAGE BERLIN geben. Mit täglich wechselnden Gratulations-Präsentationen werden sie uns an die vergangen 19 Ausgaben des Festivals erinnern, damit jeder Tag des Festivals in diesem Jahr zu einem kleinen Festakt wird.

          Alle sind herzlich eingeladen mitzufeiern!


          Clément Layes (Public in Private) )( To Allege (UA)

          Der junge französische Choreograf Clément Layes zeigte bei den letzten TANZTAGEN BERLIN die Performance ?Allege? und wurde spontan in das reguläre Programm der Sophiensaele zur Wiederaufnahme eingeladen. Im Begleittext beschrieb er seine Fragestellung damals so: ?Wie kann ich frei sein innerhalb der absurden Beschränkungen, denen ich ausgesetzt bin, ohne zu verstehen, weshalb??. Bei den 20.TANZTAGEN BERLIN entwickelt er seine Forschungsarbeit weiter und zeigt mit ?To Allege? erste Resultate. Seine Methoden und Darstellungsmittel leiten sich direkt aus der Fragestellung von ?Allege? ab.

          ?Die Frage von Freiheit, Beschränkung und Absurdität bleibt auch in ?To Allege? aktuell; hinzu kommt die Idee der Gemeinschaft: Gemeinschaft von Bedeutungen, Assoziationen, Objekten, Gemeinschaft der Zwischenräume. Eine begehrte, ziellose, semantische Gemeinschaft ? der Versuch, eine Gemeinschaft in der Welt zu schaffen, wie es sie im Theater gibt.?
          Clément Layes

          Public in Private untersucht, reflektiert und hinterfragt soziale, politische und kulturelle Strukturen ebenso wie die Position des Individuums innerhalb dieser Strukturen. Ziel des gemeinsamen Ansatzes von Public in Private ist es, die Grenzen der choreografischen Sprache zu erweitern, anderes Denken anzuregen, das eigene und andere Medien zu beobachten und zu reflektieren. Am wichtigsten aber ist es, die Choreografie als gegenwärtige Kunstform weiterzuentwickeln. Jasna Layes-Vinovrski und Clément Layes haben Public in Private 2008 in Berlin gegründet.

          www.publicinprivate.com

          Konzept: Clément Layes
          Tanz / Choreografie: Vidal Bini, Clément Layes, Jasna Layes-Vinovrsk, Felix M. Ott, Rut Waldeyer (+ 1 special guest)
          Dramaturgie- und Choreografieassistenz: Jasna Layes-Vinovrski
          Kostüme: Public in Private
          Licht: Rut Waldeyer
          Bühnenbild: Public in Private
          Dauer: ca. 60 min
          Koproduktion: Public in Private, TANZTAGE BERLIN / Sophiensaele
          Dank an den Berliner Senat für das Arbeitsstipendium für den Bereich Tanz 2010, Play Berlin, PAF (Performing Art Forum), CND (centre national de la dance Paris), Sophiensaele, Jasna Layes-Vinovrski, Dmitry Paranyushkin, Joséphine Evrard und an alle, die durch experimentieren, reflektieren und kritisieren an der Methodenentwicklung beteiligt waren.


          Uri Turkenich )( material movement

          Uri Turkenich und Nils Ulber arbeiten gemeinsam daran, Gedanken über ihre Lebenssituation in europäischen Großstädten durch große körperliche Anstrengungen zu erweitern. Sie überlagern ihre Denkpraxis mit einem unverhältnismäßigen körperlichen Einsatz. In ihrem letztendlichen Erschöpfungszustand erscheint ihnen ihr Diskurs fern und fremd.

          Uri Turkenich studierte Tanz in Israel und war Praktikant bei der "Mooza" Dance Company. Er studierte und arbeitete mit "Vertigo" Dance Company, Maya Stern und Tomer Sharabi, Juli Reinartz, Felix Ruckert, Trajall Harell, Willi Dorner und performte "4.48 Psychose" im Ballhaus Ost Berlin. Eigene Tanzstücke: "Sliding to Nothing End" für "Summer Nights"-Festival 2007 in Jerusalem, "A right amount of me" für "Feld6" / Dock11 und "Narration Game" für Kom.Post / Dot Club in Zusammenarbeit mit Juli Reinartz und "No, we are not under control" in Zusammenarbeit mit Sarah Bonnert für das Festival "Frankfurt liest ein Buch". Er studiert jetzt Choreografie (MA) an der Universität für Tanz und Zirkus Stockholm, Schweden.

          Choreografie: Uri Turkenich
          Tanz: Nils Ulber, Uri Turkenich
          Licht: Sandra Blatterer
          Dauer: 25 min
          Mit freundlicher Unterstützung von Crespo Foundation, Stadt Frankfurt am Main, David Rolland Chorégraphies, Pépinières européennes pour jeunes artistes (Map extension), Ville De Nantes.
          Entstanden im Kontext des MA-Studiengangs Choreografie und Performance, Justus-Liebig-Universität Giessen.
          Dank an: Sarah Bonnert, Billy Bultheel, Stefan Hoelscher, Enad Marouf, Juli Reinartz, Sebastian Schulz, Gerald Siegmund.

          20. TANZTAGE BERLIN mit: Diego Agulló / Dmitry Paranyushkin, Aleksandra Borys, David Brandstätter / Malgven Gerbes, Eva Burghardt, Jan Burkhardt / Frank Willens, Ehud Darash, Mor Demer / Sandra Wieser, Andrea Jenni / Dominique Richards, Jacob Peter Kovner, Clément Layes, Susanne Mayer, Anna Nowicka, Elpida Orfanidou, Rodrigo Sobarzo de Larraechea, Naoko Tanaka, Uri Turkenich, Rafal Urbacki, Antje Velsinger

          Foto © Christoph Engelke