Specials

Tanz/Film

Melanie Jame Wolf
TONIGHT

tonight
© Ashton Green

FEBRUAR 10 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 11 – 24

Die Popmusik nutzt das kleine Wörtchen TONIGHT in Songs oft als bittersüßes Versprechen. Humorvoll und mit den passenden Rockstarposen geht Melanie Jame Wolf gemeinsam mit Sheena McGrandles und Rodrigo Garcia Alves dieser popkulturellen Poetik und ihrer kommerziellen Ausbeutung auf den Grund.

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Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Anna Malunat JESUS ICH MÖCHTE VIEL GLÜCK BEIM ANGELN

          • 1331296504

          2012 Juni 14 15 17 18 | 20.00 Uhr
          Festsaal

          JESUS ICH MÖCHTE VIEL GLÜCK BEIM ANGELN  ist der zweite Teil der deutschen Heimattrilogie der Regisseurin Anna Malunat. Das Stück erzählt die Geschichte von drei jungen Menschen und ihrer Suche nach einem Ort, einem Lebenskonzept, einer Heimat jenseits der vorgegebenen Formen von bürgerlicher Existenzsicherung und Lifestyle: Caroline und Sascha wohnen in einem abrissreifen Haus in der deutschen Großstadt. Sascha  verdient die Miete mit Gelegenheitsjobs. Caroline träumt vom Meer. Als Saschas Kindheitsfreund Arthur aus Odessa zu Besuch kommt, begeben sich die drei auf einen Roadtrip kreuz und quer durch Deutschland: Brandenburg, Dortmund, Bottrop, Elmshorn, Klein Heiselhusen, Biberach an der Riß.... die Orte selbst werden zu Autoren ihrer Geschichten: In Dortmund entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Stahlwerks Phönix Ost ein See - die künstlichen Renaturierungsversuche erzählen von der menschlichen Hybris aber auch vom Identitäts- und Heimatverlust einer ganzen Region. Ein Hausverkäufer in Niedersachsen verkauft ein Fertighaus, das für Sascha zur sehnsüchtigen Beschreibung eines Heims gerät, doch Caroline an den Rand  des Erstickungstodes bringt. Eine zarte Liebesgeschichte zwischen Arthur und Caroline bahnt sich an, die sich bei einem Sommergewitter auf einem Rapsfeld explosionsartig entlädt.

          Für den ersten Teil ihrer Heimat-Trilogie „Halt dich am Zaun der Himmel ist hoch“ (2011) reiste Anna Malunat nach Kaliningrad, um über das Verschwinden der Heimatorte der Kriegsgeneration zu recherchieren. Der zweite Teil handelt vom Versuch, einen Heimat-Ort zu etablieren und beleuchtet humorvoll das Scheitern angesichts der Unbewohnbarkeit der Welt.

          „Anna Malunats „Jesus“-Abend ist kein Stück, eher ein virtuos, manchmal auch gefährlich leichtfüßiger theatraler Essay, der in seinen lustvollen Beschreibungen von Landschaften, menschlicher Kleidung, Blumentöpfen oder Fußgängerzonen eine faszinierende ethnologische Tiefenschärfe gewinnt. Nicht als Selbstzweck allerdings, sondern immer im Bezug zu dem reisenden Trio. In kurzen Blicken, einer Berührung bahnt sich eine zarte Zuneigung zwischen Arthur und Caroline an: „Jules und Jim“ 2012.“

          H.-C. Zimmermann: Die Deutsche Bühne

          AM 18. JUNI DERNIÈRENPARTY MIT VERSTEIGERUNG DES BÜHNENBILDES!

          Mit Katharina Meves, Oleg Zhukov, Olaf Helbing Regie Anna Malunat Bühne Jan Kattein Musik Kornelius Heidebrecht Dramaturgie Kathrin Tiedemann, Almut Solzbacher Produktionsleitung Markus Schwarzer Regieassistenz Romy Weyrauch

          Eine Koproduktion mit FFT Düsseldorf und SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin - Senatskanzlei - kulturelle Angelegenheiten, des Kulturamts der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Kunststiftung NRW, der Stiftung van Meeteren und des Fonds Darstellende Künste. Mit freundlicher Unterstützung von Inouï e.V. Wir bedanken uns bei unserem Medienpartner taz.die tageszeitung.

          Foto © Oliver Paul