Programm
Morgen | 20:00 Uhr
Olympia Bukkakis
replay
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Februar 02 03 04 | 20.00 Uhr
Februar 05 | 18.00 Uhr
Tickets
Drag/Musik/Tanz
Festsaal | 15/10 €

replay untersucht die formalen Beziehungen zwischen Bewegung und Sound in Pop, klassischer Musik, Oper und Drag. Zusammen mit zwei rebellischen Backup-Tänzer*innen und in Bezug zur eigenen Biografie stellt Olympia Bukkakis Fragen nach Klasse und kulturellen Hierarchien.

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Hausführung
Hausführung
Februar 03 | 17.00 Uhr
Tickets
gesamtes Haus | 5 €

Wenn Sie mehr über die wechselvolle Geschichte der Sophiensæle erfahren möchten, können Sie an dieser Führung teilnehmen.

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Cora Frost/Rudy van Dongen/Peter Frost & Friends
Insel der Orgeln
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Februar 11 | 20.00 Uhr
Februar 12 | 18.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

Insel der Orgeln ist ein Happening aus Tanz, Musik, Performance und Installation und sucht nach erlebten, verdrängten und erträumten Lebens- und Überlebenskonzepten. Auf der Insel tragen Reisende zum Vielklang der Orgeln schreckliche und verheißungsvolle Lebensgeschichten zusammen, um die Frage nach der heilenden Kraft der sozialen Wahlfamilie zu beschwören.

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Alexandre Achour, Angela Alves, Diana Anselmo, Saša Asentić, Marko Bašica, Rita Mazza, Auro Orso, Perel & Dalibor Šandor
Dis Contact
Februar 15 17 19 | 19.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

Kontakthof von Pina Bausch gehört zu den bekanntesten Arbeiten zeitgenössischen Tanzes. 2018 fragte sich der Künstler Dalibor Šandor, warum Bausch eigentlich nie eine Version mit behinderten Künstler*innen machte. Dis Contact ist eine neue Arbeit von Künstler*innen aus Communities, die in der Welt, in der Kontakthof eine prominente Rolle einnimmt, systematisch unterdrückt werden.

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Eva Meyer-Keller
OUT OF MIND
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Februar 26 | 18.00 Uhr
Februar 27 28 | 20.00 Uhr
März 01 | 20.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

In OUT OF MIND entwickelt Eva Meyer-Keller gemeinsam mit ihren Komplizinnen choreografische Zugänge zu dem, was wir Bewusstsein und Erfahrung nennen. Sie nimmt neurowissenschaftliche Ansätze als Ausgangspunkt, um einen Tauchgang in ein glitschiges Terrain der Unsicherheiten zu unternehmen und macht den Theaterraum zum Versuchslabor, in dem auch mehr-als-menschliche Akteur*innen auf den Plan treten.

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Jule Flierl
Time out of Joint
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März 08 09 10 11 | 20.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

Time out of Joint ist ein groteskes Varieté politischer Reden und ein virtuos-kakophones Konzert feministischer Kämpfe des 20. Jahrhunderts. Im Modus der Taktik der Taktlosigkeit werden Äußerungen historisch einflussreicher Rednerinnen zerlegt, verzerrt und neu komponiert. Tanzende Körper erforschen rhetorische Strategien als Fragen rhythmischer (Neu-)Ordnung und machen die Stimme als Kampfplatz um politische Repräsentation hörbar.

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Ist die deutsche Theaterwissenschaft (post)kolonial?
Titel Theaterwissenschaft Postkolonial
März 11 | 18.00 Uhr
Kantine | Eintritt frei

Was bedeutet die Forderung nach einer „Dekolonisierung der Universität“ für die deutschsprachige Theaterwissenschaft? Wie könnte eine post- oder dekoloniale Theaterwissenschaft in Forschung und Lehre aussehen? Zusammen mit Beitragenden aus dem Sammelband „Theaterwissenschaft postkolonial/dekolonial“ wollen die Herausgeberinnen Azadeh Sharifi und Lisa Skwirblies diesen Fragen nachgehen. 

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Vanessa Stern & Team
ToFuR® – Theater ohne Furcht und Reichweite
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März 16 18 | 20.00 Uhr
März 19 | 18.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

Vanessa Stern hat sich vergaloppiert. Todesmutig rief sie: soziale Medien, ihr seid mein Feind! und gründete eine Ritterinnenschaft (samt possierlicher Ponys), um in den Kampf zu ziehen gegen die dunklen Mächte von Reichweite und Aufmerksamkeit. Theater ohne Clicks und Shares und Likes! Seien Sie dabei, wenn keiner uns folgt! Eine andere Welt ist täglich.

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Claire Vivianne Sobottke
à mort – Ein choreografischer Liederzyklus für drei Stimmen
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März 22 23 24 25 | 19.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

à mort ist eine performativ-musikalische Auseinandersetzung mit Prozessen der Dominanz, des Sterbens und Tötens. In einer vom Memento Mori inspirierten Installation aus natürlichen und künstlichen Materialien entstehen exzessive Szenen der Zerstörung. Die weibliche Stimme tritt in einer sterbenden Welt als kraftvolle physische Präsenz hervor und stellt das groteske, menschliche Dominazbegehren in Frage.

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Hendrik Quast
Spill your guts
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März 31 | 19.00 Uhr
April 01 | 19.00 Uhr
Tickets
Performance
Festsaal | 15/10 €

Für sein Projekt lernt Hendrik Quast die Kunst des Bauchredens, um sich der chronisch entzündlichen Darmkrankheit Colitis ulcerosa künstlerisch anzunähern. Im Gespräch mit der Krankheit entstehen neue Sprechweisen und Bilder von chronischer Krankheit, die für das kranke und gesunde Publikum ungewöhnliche Humorräume öffnen.

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Specials
Festival
Tanztage Berlin 2023
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© Jan Grygoriew

JANUAR 05 – 21

Hey, warum siehst du so müde aus? Die „Dringlichkeitskultur" erwartet von uns, dass wir ständig vernetzt und reaktionsfähig sind. Es bleibt wenig bis gar keine Zeit, sich die Welt anders vorzustellen. Die Tanztage Berlin – ein jährliches Festival, das die Arbeit des Tanznachwuchs der Stadt in den Mittelpunkt stellt – sind zurück, um die Gegenwart zu diagnostizieren und die Zukunft vorherzusagen. Die 32. Ausgabe der Tanztage Berlin untersucht unsere tägliche Reizüberflutung und chronische Müdigkeit, indem sie darüber nachdenkt, wie wir uns dem Rhythmus der gegenwärtigen, von sozialen Medien geprägten Highspeed-Realität anpassen und uns durch ihre Herausforderungen navigieren.

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News
Neue künstlerische Leitung ab der Spielzeit 2023/24 steht fest
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© Sarah Böhmer

Die SOPHIENSÆLE freuen sich, ihr neues Leitungsteam ab der Spielzeit 2023/24 vorstellen zu können. Für die Künstlerische Leitung konnten Jens Hillje und Andrea Niederbuchner gewonnen werden. Als Kaufmännische Leitung bleibt Kerstin Müller dem Haus weiterhin erhalten. Gemeinsam werden Jens Hillje, Andrea Niederbuchner und Kerstin Müller die SOPHIENSÆLE ab dem 1. Juli 2023 als geschäftsführendes Team leiten.

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Begleitprogramm
Haus
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Anna Natt Queering Nosferatu

  • Anna Natt_final-3_Mayra Wallraff
    © Mayra Wallraff
  • Anna Natt_final-2_Mayra Wallraff
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    © Mayra Wallraff
  • Anna Natt_final-23
  • Anna Natt_final-9_Mayra Wallraff
    © Mayra Wallraff
  • Anna Natt_final-11_Mayra Wallraff
    © Mayra Wallraff
Performance/Klangkunst
2022 Oktober 27 28 29 | 20.00 Uhr
2022 Oktober 30 | 18.00 Uhr
Festsaal

Premiere

Wenig Sprache

Vampire sind sexy, elegant und bestens integriert – das suggeriert zumindest die aktuelle Popkultur. Fast vergessen ist der Schrecken, der vor knapp 100 Jahren mit der monströsen und gleichzeitig unbeholfenen Figur des Nosferatu zum ersten Mal die Kinoleinwand betrat. In ihrer neuen Performance untersucht Anna Natt gemeinsam mit dem Komponisten und Organisten Robert Curgenven diese besondere Vampirfigur aus F.W. Murnaus und Werner Herzogs Filmen auf ihre Queerness: Ein Wesen mit nicht-normativen Wünschen, das außerhalb der Heteronorm lebt und dessen groteske Bewegungen an die Steifheit und den Präzisionsverlust alternder Körper erinnert. Inspiriert vom expressionistischen Stummfilm trifft das Monströse, Unersättliche, das Zu-Viel-Sein des Vampirs auf das Feminine – das in heteronormativen Diskursen wiederum selbst als das bedrohlich „Andere“ definiert wird. Zu den Live-Klängen von Curgenvens Orgelkompositionen erwacht Anna Natts Nosferatu: Hier darf er* endlich sein und dazugehören!

Im Stück werden der Genuss des Beißens und Blutsaugen thematisiert.

Wenn aus den folgenden Informationen Fragen offenbleiben, wenden Sie sich gern an Hannah Aldinger unter barrierefreiheit@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35. Bitte beachten Sie, dass sich Einzelheiten gegebenenfalls bis zum Veranstaltungstag ändern.

Das Stück dauert 70 Minuten und nutzt englische Lautsprache, englische und deutsche Schriftsprache sowie deutsche Untertitel. Es ist für ein Publikum ab 16 Jahren geeignet. Das Publikum sitzt während der Vorstellung im Dunkeln. Auf der Bühne kommen Bodennebel, eine sargähnliche Bühnenrequisite und eine Orgel zum Einsatz. Eine unheimliche Stimmung wird erzeugt. Die Musik wird im Stück physisch erfahrbar. Tiefe Bässe können Vibration im Körper hervorrufen. Es wird stellenweise laut. Im Raum hängen mehrere Leinwände auf unterschiedlichen Ebenen. Auf diese werden englischer und deutscher Text sowie sich mit der Zeit schneller bewegende Körper und einzelne Körperteile projiziert, die sich zeitweise überlagern. Das Stück schließt mit einem partizipativen Teil ab, bei dem das Publikum optional mit Nosferatu, der Hauptfigur, in Kontakt treten kann.

Der Publikumsbereich auf der Tribüne ist bestuhlt. Es gibt zwei Rollstuhlplätze, die nach Verfügbarkeit reserviert oder im Online-Ticketshop oder an der Abendkasse gekauft werden können. Falls die Tür zum Saal aus künstlerischen Gründen erst sehr kurz vor Vorstellungsbeginn öffnet, besteht die Möglichkeit zum Early Boarding. Dies ist der früher Einlass für alle Menschen (insbesondere mit sichtbaren oder nicht-sichtbaren Behinderungen), die einen bestimmten Sitzplatz oder einen entspannteren Einlass wünschen. Das Early Boarding beginnt in der Regel 10-20 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Der Treffpunkt ist neben der Bar. Fünf Minuten bevor das Early Boarding beginnt, macht eine Durchsage vor Ort noch einmal darauf aufmerksam. Unser Abendpersonal hilft Ihnen gerne beim Finden des Treffpunktes.

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit finden Sie außerdem hier.

ANNA NATT erhielt ihre Ausbildung im traditionellen Flamenco-Tanz in Sevilla, Spanien. Ihre Bühnenperformances, Videoarbeiten und interaktiven Stücke wurden international in Theatern sowie in Galerien und alternativen Räumen gezeigt. Über ihre Tanzausbildung hinaus lässt sie sich von verschiedenen somatischen und zeitgenössischen Praktiken inspirieren. Auf diese Weise versucht sie, ein tieferes Verständnis für den Körper und seine vielfältigen Facetten zu entwickeln. Ein weiteres zentrales Thema in ihrer Arbeit ist die Verbindung zu Trance- und Traumzuständen.

ROBERT CURGENVEN produziert Alben, Performances und Installationen, die das Physikalische hervorheben, unsere körperlichen Reaktionen auf den Klang, seine Korrespondenz mit Raum, Luft, Wetter und Architektur. Unter Verwendung sehr unterschiedlicher Mittel von Pfeifenorgeln, über Plattenspieler mit Dubplatten und Field Recording bis hin zu Feedback schuf er Werke u. a. für die National Gallery of Australia, das Nationalmuseum von Polen (Krakau), den Palazzo Grassi (Venedig), die Transmediale (Berlin) und die National Sculpture Factory (Irland) sowie Performances für das Sydney Festival, Maerzmusik (Berlin), Insomnia (Tromsø) und Sonic Acts (Amsterdam). Curgenven ist Associate Composer des Contemporary Music Centre (Irland) und hält Vorlesungen über Musik und Klang in Australien und zahlreichen Ländern Europas.

Künstlerische Leitung, Performance Anna Natt Komposition, Pfeifenorgel Robert Curgenven Video, Videoinstallation Dalia Castel Dramaturgie Maya Weinberg Lichtdesign Loïc Iten Choreografisches Outside Eye Yalda Younes Künstlerische Mitarbeit, Produktionsleitung Matthias Püschner

Eine Produktion von Anna Natt in Kooperation mit SOPHIENSAELE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung von Theaterhaus Berlin Mitte. Medienpartner: taz, die tageszeitung.