Specials

Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Performance Platform. Body Affects Antonia Baehr My Dog is my Piano

          • 1338978537

          2012 Juli 05 | 21.00 Uhr
          2012 Juli 06 | 20.00 Uhr
          Festsaal

          Teilweise in englischer Sprache

          Einer von ihnen ist schnell, eine langsam, einer schlingt sein Essen hinunter, die andere genießt es, einer steht am Anfang seines Lebens, die andere hat ihr letztes Viertel begonnen, eine kennt ihre Vorfahren über die letzten sechs Generationen, einer kennt sie nur bis zu den Großeltern und beide haben Metall in ihren Körpern.

          Tocki von Arnim und Bettina von Arnim leben zusammen im selben Haus. Sie sprechen nicht dieselbe Sprache, sie gleichen sich kaum und doch haben sie zusammengefunden.

          In My Dog is My Piano skizziert Antonia Baehr ein subjektives, akustisches Porträt der Verbundenheit ihrer Mutter mit ihrem Hund: Kann das Haus, das sie sich teilen, wie die musikalische Partitur der Geschichte eines Zusammenlebens von Hund und Mensch gelesen werden? Welche Art Sprache ergibt sich aus diesem langen Duett der alltäglichen Vorgänge, dieser Choreografie der Verbundenheit?

          ANTONIA BAEHRist Choreografin und Filmemacherin. Ihre Arbeitsweise ist nicht-disziplinär. Sie arbeitet mit verschiedenen PartnerInnen zusammen, häufig in Form eines Rollenspiels: JedeR ist von Projekt zu Projekt abwechselnd Gast oder GastgeberIn. Ihre Stücke untersuchen die Fiktion des Alltäglichen und die Fiktion des Theaters.

          Antonia Baehr ist Produzentin des Pferdeflüsterers und Tänzers Werner Hirsch, des Musikers und Choreografen Henri Fleur sowie des Komponisten Henry Wilt.

          KONZEPT, ERARBEITUNG, PERFORMANCE Antonia Baehr DRAMATURGISCHE BEGLEITUNG Valérie Castan SOUND Fred Bigot LICHTDESIGN Sylvie Garot, Georgia Ben-Brahim, SOUND MASTERING Angela Anderson ORGANISATION Alexandra Wellensiek

          Eine Produktion von make up productions (www.make-up-productions.net). Mit freundlicher Unterstützung von FAR festival des arts vivants (Nyon). Dank an Bettina von Arnim, Tocki von Arnim, Donna J. Haraway, François Noudelmann, Avital Ronell, Gertrude Stein, Villa Gillet / Walls and Bridges NYC. Infinite Affinities - Chords and Discords.

          Foto © Gaetano Cammarota

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