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          Antonio Ruz Ojo

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          2012 Juni 05 06 | 20.00 Uhr
          Festsaal

          Verglichen mit anderen Sinnen macht das Sehen 50% unserer Wahrnehmung aus, wobei Wahrnehmung relativ und stets im Wandel ist. Sehen kann Ausdrucksform und Ursprung von Bewegung sein: Das Auge, stets im Dialog mit den anderen Sinnen, schöpft Inspiration aus Mehrdeutigkeit und Kontrast, Licht und Dunkelheit. Und während das Auge einen Dialog mit anderen Sinnen entspinnt, beginnen wir, durch unsere Haut zu sehen, unser Ohr zu liebkosen; Klang formt aus Echos Lautstärke. Unsere Hände messen Gewicht und Temperatur von Körpern, unsere Füße die Schwerkraft – und erzeugen einen Klang, der sich seinen Weg über den Boden sucht. Doch Sehen befasst sich nicht nur mit unserer Umgebung, sondern auch mit unserem Inneren. Indem innere Bilder in physische Handlungen übersetzt werden, bilden sie einen Abdruck kollektiver Erinnerungen. Durch Fantasie und „Rekomposition” wird auf Grundlage des künstlerischen Erlebens Realität verständlich gemacht.

          www.antonioruz.com

          REGIE, CHOREOGRAFIE Antonio Ruz TANZ, CHOREOGRAFIE Melania Olcina, Nani Paños, Rafael Estévez, Lucía Bernardo, Manuel Martín, Antonio Ruz LICHTDESIGN Olga García MUSIK Artomatico BÜHNE Daniela Presta KOSTÜM Antonio Ruz KOSTÜMASSISTENZ Jorge Olmedo FOTO Pedro Arnay, Rinaldo Sata, Ainara Nieves MASKENBILD Alberto Estéban CHOREOGRAFIEASSISTENZ Sara Peinado PRODUKTIONSASSISTENZ Fabián Ojeda MENTORIN Sasha Waltz

          Eine Produktion der Compañía Antonio Ruz in Koproduktion mit Comunidad de Madrid, Festival de Otoño en Primavera und Sasha Waltz & Guests. Mit freundlicher Unterstützung des Centro de Danza Canal Madrid, Teatro Buero Vallejo of Alcorcón und der Spanischen Botschaft in Berlin. Wir bedanken uns bei unserem Medienpartner taz.die tageszeitung.

                                           

           

          Foto © Pedro Arnay