Specials

Performance/Audiowalk

Lea Sherin Kübler + Soraya Reichl & Ensemble
Remember Now! Eine Geschichte des einander Erinnerns | Jugendprojekt

Hauptmotiv_quer
©Shirin Esione

Mai 07 08 09 l 14 Uhr + 17 Uhr

An wen wollen wir erinnern und welche Wege gibt es, dies zu tun? Remember Now! lädt zu einem performativen und interaktiven Audiowalk im Berliner Stadtraum ein und wirft einen kritischen Blick auf Berliner Erinnerungsorte. In dynamischen Szenencollagen erlebt das Publikum Geschichte(n) aus einer Perspektive des Widerstands.

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          Beatrice Fleischlin + Anja Meser Come On Baby Beatrice Fleischlin + Anja Meser

          • stueck_894

          2011 Dezember 14 15 | 20.00 Uhr
          Hochzeitssaal

          Beatrice Fleischlin und Anja Meser machten sich auf den Weg, die Codes zu knacken, mittels derer sich ein "Mann" im Alltag darstellt. COME ON BABY hätte ein Stück über die Inszenierung von Männlichkeit werden können - es ist ein Bühnenflirt geworden, ein Abend über Identität und Behauptung. Gemeinsam laden Anja, Beatrice und ihre flirrenden Bühnenidentitäten Klaus/Klaudia und Ringo zum lustvollen Plädoyer für ein Dasein zwischen den Kategorien ein. COME ON BABY meint es ernst. Aber nicht nur!


          "Mischwesen werden sichtbar: die Diva mit der Männerstimme, ihr femininer Partner Ringo mit aufblasbaren Möpsen an der Leine, und schließlich Doppelwesen: beide Darstellerinnen stecken in einem Kostüm, dessen eine Hälfte ein schwarzer Anzug ist und die andere eine rote lange Abendrobe - und wenn sie miteinander tanzen, sehen wir zwei Paare oder eins, das die Identität von Mann und Frau zusammenzwingt. Das ist präzise gemacht und kommt sehr unterhaltend daher. Ist großes Spiel. Denn (auch) mit Geschlechter-Identitäten lässt sich spielen, sehen wir; ganz leicht und fröhlich."
          Basellandschaftliche Zeitung, 11. Februar 2011

          www.come-on-baby.de

          Beatrice Fleischlin wurde in Sempach, Schweiz geboren und arbeitete in unterschiedlichen bürgerlichen Berufen bevor sie von 1996-2000 an der Hochschule für Musik und Theater Zürich studierte. Sie ist als Performerin u.a. in Arbeiten von Boris Nikitin, Thom Luz und Andreas Liebmann zu sehen. In der Spielzeit 2011/12 war sie Hausautorin am Theater Basel. Der Fokus ihrer eigenen Projekte, welche sie mit den Möglichkeiten des Körpers, der Bühne und des Schreibens realisiert, richtet sich auf Fragen von Existenz und Identität. Mit ihrer ernsthaft unernsten Bühnensprache entwirft sie mögliches selbstbestimmtes Tun jenseits reduzierender Strukturen. 2014 war sie an den Sophiensælen gemeinsam mit dem Theater Konstellationen als Autorin und Performerin im Stück mein herz ist ein dealer (2014) zu sehen. Zuletzt zeigte Sie gemeinsam mit Anja Meser I just wanna fucking dance oder Begeisterung und Protest.

          Anja Meser, in Berlin geboren, hat viele Jahre als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte gearbeitet und nebenberuflich getanzt, bevor sie als freischaffende Tänzerin und Choreografin tätig wurde. Neben eigenen Projekten und der Arbeit als Abendspielleiterin und Regieassistentin (u.a. beim Musical Alperose, Bern) organisiert sie kontinuierlich Jugendtanzprojekte für die Faster-Than-Light-Dance-Company Berlin.

          In Come on Baby (2011) wagen sie sich mit Fleischlin auf amüsante Weise in den Themenkomplex sex & gender vor. Ihr zweiter gemeinsamer Abend Drop dead, Gourgeous (2013) befragt eine der wenigen Gewissheiten des Daseins; seine Endlichkeit. Zuletzt war sie als Performerin in There is a better version of you out there (2015) von Rose Beermann zu sehen.

          theater-konstellationen.ch

          come-on-baby.de

          Konzept, Performance Anja Meser, Beatrice Fleischlin Technische Leitung, Lichtdesign Wolfram Sander Mitarbeit Dramaturgie Maria Fuchs, Anna K. Becker Mitarbeit Kostüm Luzia Fleischlin Mitarbeit Prügelei Lukas Schmocker Komposition Georgij Modestov Best Girls Katja Meser, Elisabeth Hehle

          In Koproduktion mit Südpol Luzern und Tanztage Berlin 2010. Gefördert aus Mitteln der Kulturförderung Kanton Luzern, Ernst Göhner Stiftung, Fondation Nestlé pour l'Art, Migros-Kulturprozent und Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung. Merci Philippe für supportinmanyways!

          Foto © Wolfram Sander