Spielplan

Heute | 19:00 Uhr

Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen The Kids Are Alright

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Oktober 21 22 23 24 | 19.00 Uhr
Oktober 21 22 23 24 | 21.00 Uhr
Performance / Installation
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen haben Gespräche mit Großeltern, Eltern und Kindern aus verschiedenen Communities mit Migrationsgeschichte geführt und bringen in einer performativen Installation divergierende Vorstellungen eines „besseren Lebens“ auf die Bühne.

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Liz Rosenfeld In Walking Distance
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Oktober 24 25 Spaziergang im Freien
Lustgarten | 10/7 EURO

Während des Festivals laden wir Künstler*innen und Publikum zu Begegnungen bei 1:1 Spaziergängen ein und bieten damit all jenen, die es noch nicht wieder in die Theaterräume zieht, die Möglichkeit eines unmittelbaren Austauschs.

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Marjani Forté-Saunders + Meena Murugesan Memoirs of a Unicorn: A Film (First Cut)
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Oktober 25 26 | 20.00 Uhr Online-Filmscreening + Gespräch
ONLINE | EINTRITT FREI

In ihrem dreifach Bessie-prämierten Solo Memoirs of a... Unicorn zollt die Choreografin und Tänzerin Marjani Forté-Saunders den „Einhörnern“ ihres Lebens und ihrer Community Tribut: prägenden Figuren wie Vater, Sohn und Bruder, Homies, Pahtnas und Fams. Die Choreografie verwebt Erinnerungen an ihren Vater – sein mystisches Wissen, seine Liebe für Science-Fiction-Literatur und seine besondere Fähigkeit Realitäten zu schaffen – mit kollektiven Erinnerungen und historischen Fragmenten. 

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Jess Thom Biscuits without Borders:
Oktober 27 | 12.00 Uhr Gespräch via Zoom
Online | EINTRITT FREI

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Lernen aus dem Lockdown? Nachdenken über Freies Theater.
Oktober 27 | 19.00 Uhr Buchvorstellung
Festsaal | JETZT ANMELDEN!

Kultur in der Krise? In der neuen Publikation des Impulse Theater Festivals beschäftigen sich Freie Theaterschaffende und Verantwortliche aus Kultur und Politik mit ihren aus der Corona-Krise gewonnenen Erkenntnissen, Ideen und Forderungen zum Kulturleben.

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Jess Thom Disability Culture in a time of Pandemic
Oktober 29 | 12.00 Uhr Lecture via Zoom
Online | EINTRITT FREI

Touretteshero-Mitbegründerin Jess Thom untersucht und reflektiert die Hindernisse und die Möglichkeiten, die aus der Corona-Pandemie und dem daraus resultierenden Lockdown entstanden sind.

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Raus aus dem Kopf, rein in den Körper
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Oktober 29 | 18.00 Uhr Online Workshop
Online | EINTRITT FREI

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Flinn Works Learning Feminism from Rwanda
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Oktober 29 30 31 | 21.00 Uhr
November 01 | 18.00 Uhr
Performance
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Wie verändert die Frauen-Quote Kultur und Geisteshaltung? Mit flammenden Reden, Statistiken, Klageliedern und Protestchoreografien begeben sich Flinn Works auf die Spuren des ruandischen Fast-Track-Feminismus'.

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Teresa Vittucci, Michael Turinsky + Claire Vivianne Sobottke We Bodies
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Oktober 30 31 | 18.00 Uhr Tanz / Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Um sich Kategorien wie „normal“ oder „schön“ zu entziehen, arbeiten die drei Performer*innen mit dem Begriff des Monsters und entwerfen eine Serie von Exorzismen, in denen sie popkulturelle Figuren und Phänomene ins Monströse verzerren.

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Jule Flierl, Luise Meier oder Vera Pulido In Walking Distance
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Oktober 31
November 01
Spaziergang im Freien
Start: Im Hof der Sophiensæle | 10/7 EURO

Während des Festivals laden wir Zuschauer*innen zu Eins-zu-Eins-Begegnungen mit Künstler*innen bei Spaziergängen ein und bieten damit all jenen, die es noch nicht wieder in die Theaterräume zieht, die Möglichkeit eines unmittelbaren Austauschs.

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Tanzscout 2.0
Tanzscout-Einführung
November 02-12 Tune-In & Wrap-Up
Online | EINTRITT FREI

Mit diesem Audio Tune-in & Collage Wrap-up online ist es dem Tanzscout-Team möglich, weiterhin Verbindungen zwischen Tanzstück und Zuschauer*innen herzustellen - hurra!

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Isabelle Schad Knotting & Rotations
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November 06 07 08 09 | 20.00 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Isabelle Schad feiert in zwei kraftvollen Soli die Schönheit einfacher Bewegungsabläufe.

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Company Christoph Winkler It's All Forgotten Now
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November 12 13 14 | 20.00 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

Tanz trifft Musik, Film, Video und Spoken-Word: Eine performative Hommage an Mark Fisher.

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Vanessa Stern Sleeping Duties
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November 19 20 21 22 | 19.30 Uhr Theater
Festsaal | 15/10 EURO

Railroadmovie trifft Kammerspiel: Vier Zugreisende halten sich auf der Fahrt nach Spitzbergen mit Problemen wach.

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Sheena McGrandles Figured
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November 21 22 | 15.00 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 10/7 EURO

Vorwärts, rückwärts, Schnitt, alles zurück, Wiederholung: Die Choreografin Sheena McGrandles deckt die Absurdität und Künstlichkeit der Alltagsgeste auf.

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Sheena McGrandles Flush
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November 21 22 | 16.30 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 10/7 EURO

Sheena McGrandles choreografiert stilisierte Körperlandschaften zwischen Erotik und Absurdität.

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matthaei & konsorten Die Sumpfgeborene
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November 27 28 | 20.00 Uhr
November 29 | 18.00 Uhr
Performance
Festsaal | 15/10 EURO

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          bigNOTWENDIGKEIT It ain't over till it's over

          bild_neu_c_bignotwendigkeit

          Performance

          2013 Mai 22 23 25 | 20.00 Uhr
          Hochzeitssaal

          Auf Deutsch - in German

          everything will be ok in the end.

          If it is not ok, it is not the end.

          Das Ende ist präsent. Szenarien vom Ende begleiten uns täglich. Unermüdlich werden Enden proklamiert. Es ist das Ende der Geschichte, das Ende des Klassenkampfes, das Ende der Philosophie, das Ende des Christentums und der Moral, das Ende des Subjekts, das Ende des Menschen, das Ende des Abendlandes, das Ende des Ödipus, das Ende der Welt, Apocalypse now. Die Apokalypse gehört zu unserem Handgepäck. Sie ist ein Aphrodisiakum. Und sie ist ein Angsttraum. Sie ist eine Ware wie jede andere. Sie tritt uns in allem möglichen Gestalten und Verkleidungen entgegen, als warnender Zeigefinger und als wissenschaftliche Prognose, als Weckruf und als Produkt der Unterhaltungsindustrie, als Aberglauben, als Vexierbild, als Kick. Sie ist allgegenwärtig aber nicht wirklich: eine unaufhörliche Produktion unserer Fantasie, eine Katastrophe im Kopf.

          bigNOTWENDIGKEIT fassen das Ende näher ins Auge. Was ist das Faszinierende am Ende? Warum wird es bemüht? Was macht Enden zu Enden? Und was endet je wirklich? Ist die letzte Schwalbe das Ende des Sommers? Ist die erste Lüge das Ende der Liebe? Ist das Ende eines Romans der letzte Satz? Ist das Ende eines Films die letzte Szene oder der Moment wenn der Abspann vorbei ist und das Licht im Kinosaal wieder angeht? Ideen von, Erinnerungen an und die Angst vor Enden werden befragt und ertragen. bigNOTWENDIGKEIT untersuchen ausgesuchte Enden aus Literatur, Film, Historie und Kunst auf ihre verschiedenen Qualitäten. Was lehren sie über Aufhören, Weitermachen und Neu-Anfangen? Enden können Angst machen und sie können erleichtern. Sie können etwas wegnehmen, aber auch den Weg für etwas Neues öffnen. Erst vom Ende her können wir Dinge deuten und bewerten. Erst das Ende schafft Struktur und ermöglicht Anschauung. Soviel steht fest: ob angekündigt oder überraschend, ersehnt oder gefürchtet, unvermeidbar oder herbeigeführt: Das Ende ist nie eine Tatsache, sondern immer eine gedeutete Tatsache vor dem Horizont anderer Tatsachen.

          Der letzte Vorhang ist noch nicht gefallen. Und ist nicht das Interesse für das Ende ein leidenschaftliches Interesse für´s Weitergehen, für die Fortsetzung, die Umkehr, den Anfang, für ein Leben in größerer Fülle als bisher? Ob angekündigte Weltenden, das Ende der Kindheit, das Ende der DDR, ob black, Tod, das Happy End, der Abschied, Zerfall, der Vorhang, der Countdown, das Fade Out, der Schlussakkord, die Katastrophe, die Lösung oder gar die Vollendung – in Gesten, Erzählungen und Bildern werden Enden von bigNOTWENDIGKEIT heraufbeschworen, seziert, zelebriert und neu montiert. Der Countdown läuft. Das Ende ist nah.

          BIGNOTWENDIGKEIT sind Anna K. Becker und Katharina Bischoff. Ihre Arbeiten waren u.a. beim Körber Studio Junge Regie, im Rahmen der Ruhr-Triennale 2005, an der Roten Fabrik Zürich, Kaserne Basel, Theater im Pumpenhaus Münster, Theaterdiscounter Berlin, Theaterhaus Gessnerallee Zürich, Stadttheater Aachen, im Roten Salon der Volksbühne Berlin und in den Sophiensaele zu sehen. Momentan bereiten bigNOTWENDIGKEIT ihr erstes Kinderstück vor und planen eine Kooperation mit dem ungarischen Choreografen László Fülöp über hysterische Körper.

          www.bignotwendigkeit.com

          KONZEPT, REGIE bigNOTWENDIGKEIT (Anna K. Becker, Katharina Bischoff) SPIEL Esther Becker, Danijela Milijic DRAMATURGIE Heike Pelchen BÜHNE Ina Vera SOUND, MUSIK Alice Ferl  LICHT Minna Heikkilä ASSISTENZ Anne Herwanger PRODUKTIONSLEITUNG ehrliche arbeit – freies Kulturbüro Produktionsassistenz Sina Schröppel

          Eine Produktion von bigNOTWENDIGKEIT in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE und Konzeptbüro Rote Fabrik Zürich in Kooperation mit schloss bröllin e.V. gefördert vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, des Präsidialdepartement der Stadt Zürich Kultur und des Kantons Zürich.

          Foto © bigNOTWENDIGKEIT