Spielplan
Olivia Hyunsin Kim / Ddanddarakim
Like Daughter, Like Mother
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Oktober 02 03 04 | 19.00 Uhr
Tickets
Performance
Hochzeitssaal | 15/10€

Der Weg, Familie und Karriere zu vereinbaren, ist immer noch lang – Olivia Hyunsin Kim hat sich trotzdem für die Mutterschaft entschieden. Anhand der Beziehung zur Mutter und zur frisch geborenen Tochter nimmt sie gesellschaftliche Erwartungen unter die Lupe und gleichzeitig humorvoll aufs Korn. 

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Vanessa Stern
Gebeine. Die Frieda, die ich meine
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September 28 29 30
Oktober 01-31
November 01-07
Eintritt frei

Elf alte Frauen erinnern sich in elf kurzen Filmen an Frieda. Dabei sagen alle die Wahrheit, doch jede weiß etwas anderes. >> hier online zu sehen.

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Schwenk & Schmans
Im Wald mit...
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Oktober 04-31
November 01-07

Im März 2021 machten sich vier generationsübergreifende Wandergruppen auf den Weg durch Berlins Wälder: Schüler*innen zwischen neun und dreizehn Jahren wanderten mit jeweils ein bis zwei Großelternteilen an ihrer Seite oder am Telefon. Die Bilder, Videos, Audios, Texte, Fragen und Gedanken, die während diesen Wanderungen gesammelt wurden, haben Schwenk & Schmans zu einem Dokumentarfilm zusammengeführt.

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Marjani Forté-Saunders/ 7NMS
Memoirs of a...Unicorn
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Oktober 07 08 | 20.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

In ihrem dreifach Bessie-prämierten Solo Memoirs of a... Unicorn zollt Marjani Forté-Saunders den „Einhörnern“ ihres Lebens und ihrer Community Tribut. Eine Performance über Schwarze Männlichkeiten, Magie, Resilienz und politische Widerstände.

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Interrobang
Deep Godot
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Oktober 09 10 13-17
Oktober 09 10 | 16.00 Uhr
Oktober 09 10 | 17.00 Uhr
Oktober 09 10 13-17 | 18.00 Uhr
Oktober 09 10 13-17 | 19.00 Uhr
Oktober 09 10 13-17 | 20.00 Uhr
Oktober 09 10 13-17 | 21.00 Uhr
Tickets
15/10 €

Interrobang macht die Ambivalenzen künstlicher Intelligenz für das Publikum erfahrbar: Über Mikrofon und Kopfhörer kommuniziert jede*r Zuschauer*in in einer Einzelkabine mit der KI DEEP GODOT und verhandelt persönliche, medizinische und philosophische Themen.

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Samara Hersch and Company
Body of Knowledge
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Oktober 14 15 16 17 | 11.30 Uhr
Oktober 15 16 | 22.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10€

In einem generationsübergreifenden Telefongespräch mit acht australischen Teenagern gehen die Zuschauer*innen in einen bewegenden Dialog über Körperlichkeit, Sexualität, Lust, Scham, Consent, Zukunftsängste und Trauer.

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Siegmar Zacharias & Steve Heather
Re-Generation
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Oktober 18 | 20.00 Uhr
Tickets

Wie können wir anders zusammen sein? Re-Generation lädt zu einer Listening Session mit dem ganzen Körper ein. Gemeinsam verbinden sich die Zuhörer*innen durch Klangmediationen zu gemeinsamen Resonanzräumen.

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Doris Uhlich
Tank
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Oktober 20 21 | 19.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10€

Gefangen in einem gläsernen TANK evoziert Doris Uhlich filmische, robotische und medizinische Assoziationen und geht in eine fesselnde, fast cineastische Auseinandersetzung mit dem Körper als Experimentierfeld. 

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Cora Rudy van Dongen Frost/ Franz Reimer
Sogar dein Tod war ein Geschenk
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Oktober 21 22 23 | 21.00 Uhr
Oktober 22 23 24 | 18.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10€

Dieser Abend erzählt die Geschichte der Freundschaft zwischen Cora Frost und Walter Ladengast, dem Schauspieler, Lyriker, Maler, Fotokünstler und Nachbarn aus Coras Kindertagen. Wir lauschen seiner Stimme und beobachten, wie seine Bilder und Fotografien sich zu einem langsamen Lebensfilm formen. 

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Stages of Ageing
Oktober 25 26 | 19.00 Uhr
Oktober 27 | 10.00 Uhr - 15.00 Uhr
Eintritt frei

Stages of Ageing - das Diskursprogramm des Festivals Coming of Age nimmt jene Bedürfnisse im Alter(n) in den Blick, die in unserer Gesellschaft sowie in den Strukturen der Freien Theaterszene bislang zu kurz kommen.

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25 Jahre SOPHIENSÆLE
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Oktober 29 | 18.00 Uhr
Fest
gesamtes Haus |

Die Sophiensæle werden 25 Jahre alt und auch unser Festival Tanztage Berlin kann auf sein 25-jähriges Bestehen und seine 30. Ausgabe zurückblicken. Deshalb feiern wir am 29. Oktober alles gemeinsam: Die Sophiensæle, die Tanztage Berlin und die Buch-Premiere unserer Jubiläumspublikation OPENINGS.

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Corinne Maier
Die Zufügung
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Oktober 30 31 | 19.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10€

Corinne Maier zeigt eine packende Lecture Performance zum Thema Alter und Altern mit Textfragmenten der Ausnahmeautorin Gerlind Reinshagen, Improvisationen der Performerin und der Musik von Elvis Presley.

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Lajos Talamonti
Alter Hase
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November 04 05 06 07 | 20.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10€

Fünf ehemalige Tänzer*innen blicken zurück auf die Zeit ihrer gemeinsamen klassischen künstlerischen Prägung. In einem letzten gemeinsamen Tanz machen sie die starren Strukturen der Klassik biegsam und erzählen vom Leben als oft überraschender Schule, deren Methode jede*r täglich neu für sich erfinden muss. 

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Markus&Markus Theaterkollektiv
Die Brieffreundschaft
November 10 11 12 13 | 19.30 Uhr
Hochzeitssaal | 15/10 €

Penthesilea, Judith, Klytaimnestra, Medea, Lady Macbeth. Abend für Abend lassen wir uns von ihren Gewalttaten berieseln und erfreuen uns an Drama, Mord und Totschlag. Wären sie nicht in Reclamheften gefangen, sie wären es wohl im Gefängnis. Dort hat das Markus&Markus Theaterkollektiv für ihr neues Stück die – ganz realen – Protagonistinnen dieses Abends aufgespürt und begonnen ihnen Briefe zu schreiben. Ein Theaterabend, der Fragen nach Menschlichkeit – und nach zweiten Chancen – neu stellt!

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Company Christoph Winkler
We are going to Mars
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November 22 | 18.00 Uhr
November 23-30
Film/Video
Eintritt frei

We are going to Mars widmet sich in internationalen Videoarbeiten der Geschichte des ersten afrikanischen Raumfahrtprogramms und untersucht, wie sich die Rezeption dieser Story in den vergangenen fünfzig Jahren verändert hat.

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Rita Mazza + Anne Zander
Space 1880
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November 26 27 28 | 19.00 Uhr
Performance
Hochzeitssaal |

Ausgehend von der Geschichte und Kultur der tauben Community widmen sich Rita Mazza und Anne Zander in einer visuellen Gebärdensprachperformance neuen Formen der Kunst in der Gebärdensprache.

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Specials
Festival
Coming of Age
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© Jan Grygoriew

Age is just a number – um das Altern kommen wir trotzdem nicht herum. Inmitten der Debatten rund um Klimabewegung, Identitätspolitik und Körperbilder ist es Zeit, längst überkommene Generationsverträge neu zu verhandeln. So hat nicht erst die jüngere Pandemiegeschichte gezeigt, dass Fragen nach Verantwortungen und der Solidarität neu gestellt werden müssen. Das Performance-Festival COMING OF AGE, das vom 15. September bis zum 7. November an den Sophiensælen stattfindet, widmet sich verschiedenen Facetten des Alterns in der Gesellschaft – und blickt dabei auf die unterschiedlichen Herausforderungen eines Phänomens, das uns alle betrifft.

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Haus
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Cecilie Ullerup Schmidt + Matthias Meppelink Schützen Eine Performance-Trilogie zum Körper an der Waffe

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2013 Mai 29 30 | 19.30 Uhr
Hochzeitssaal
Suitable for English Speakers

Jeden Morgen treffen sich Dronenpiloten der US Nevada Control Station vor ihrem 7-stündigen Arbeitstag zum Morgenyoga. Bevor sie abends wieder in ihr normales Leben entlassen werden, hilft eine halbe Stunde gemeinsamer Meditation, den für den Krieg benötigten „Battlemind“ loszulassen: Strategien zum Schutz vor Überlastung der in der modernen Kriegsführung abwesenden Körper. In READY, AIM, dem ersten Teil ihrer Langzeitstudie Schützen, untersucht die dänische Performancekünstlerin Cecilie Ullerup Schmidt sportliche und strategische Aspekte der physischen Vorbereitung auf Waffengebrauch und Krieg. Der zweite Teil der Trilogie, FIRE, nimmt den Akt des Schießens und die Delegierung des Tötens in Augenschein: Von Ullerup Schmidt choreografiert, zielen Berliner Jugendliche auf das Publikum. Ist das institutionalisierte Töten eine private oder eine gesellschaftliche Handlung?RELEASE schließlich, beruht auf Interviews mit ehemaligen Soldaten der israelischen Armee. Phantomerinnerungen werden wachgerufen, an ein Leben mit der Waffe als Prothese.

Das Wort Schützen hat eine etymologische Doppelbedeutung: einerseits Menschen, die schießen; anderseits schirmen, sichern oder hindern. Ausgehend von der geschlechtlich konnotierten Bewegung des (Be)Schützens sucht Schützen nach den Auswirkungen des Umgangs mit Waffen auf den Körper. Die Trilogie beschreibt dabei drei Phasen - die Vorbereitung, den Schuss, das Loslassen - und befragt somatische Körperpraxen als vermeintlich friedensstiftende Utopien.

Trailer

Cecilie Ullerup Schmidt ist eine in Dänemark geborene Performancekünstlerin und lebt seit 2008 in Berlin. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft in Kopenhagen und Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit Herbst 2011 ist sie Teil des BA-Teams und unterrichtet am BA Studiengang „Tanz, Kontext, Choreographie“ am HZT Berlin. Die Rahmen ihrer Arbeiten wechseln zwischen Galerien, Theatern und wissenschaftlichen Symposien und das Format und die Produktionsverhältnisse sind so weit wie möglich von der spezifischen, performativen Untersuchung bestimmt. Kollaborationen fanden mit Monster Truck, Boris Nikitin, Matthias Meppelink und deufert+plischke statt. Mit der Schweizer Choreographin und Performance Künstlerin Lucie Tuma ist sie Chuck Morris.

Matthias Meppelink wurde 1982 im Nordwesten Deutschlands geboren und lebt seit 2008 in Berlin. Von 2003 bis 2008 studierte er Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Meppelink ist Gründungsmitglied der Performancekollektivs Monster Truck und arbeitet als freier Musiker und Lichtdesigner in verschiedenen Konstellationen — u.a. mit Boris Nikitin, Marcel Schwald, Susanne Zaun and Cecilie Ullerup Schmidt.

Choreografie, Performance Cecilie Ullerup Schmidt Musik, Licht Matthias Meppelink
 mit u. a. Dorit Tzoref-Ashkenazi, Roni Katz, Eran Krivine Künstlerische Mitarbeit Milena Kipfmüller Assistenz Katharina Malong
 Zeichnerin Marie-Louise Andersson

Eine Koproduktion von Berliner Festspiele / Foreign Affairs, Tanztage Berlin und SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln der The Danish Arts Foundation und des Regierenden Bürgermeisters von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten.

Dank an Berliner Schützengesellschaft e.V. von 1882, Museum of Contemporary Art Roskilde, Vierte Welt, Amir Yagel, Zirat Machol Jerusalem, Tmu-na Theatre Tel Aviv, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin (HZT), Hektor-Peterson-Schule Kreuzberg, Benita Bandow, Slagteriskolen Roskilde, ACME für Zoopa 150 Helis, Oliver Schubbe, Rose Beermann, Manuel Gerst, Andreas Liebmann.

Foto © Stine Marie Jacobsen