Specials

Tanz/Film

Melanie Jame Wolf
TONIGHT

tonight
© Ashton Green

FEBRUAR 10 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 11 – 24

Die Popmusik nutzt das kleine Wörtchen TONIGHT in Songs oft als bittersüßes Versprechen. Humorvoll und mit den passenden Rockstarposen geht Melanie Jame Wolf gemeinsam mit Sheena McGrandles und Rodrigo Garcia Alves dieser popkulturellen Poetik und ihrer kommerziellen Ausbeutung auf den Grund.

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Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Clément Layes / Public in Private Reste

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            © Barbara Antal, Montag Modus

          Tanz


          Hochzeitssaal

          Auf Deutsch, Englisch, Französisch

          Warum wollen wir Dinge? Die Materialität und Wirkungszusammenhänge von Objekten bilden seit langem den Dreh- und Angelpunkt von Clément Layes’ Arbeit. In einem Bühnenbild, das er aus Aufführungen der letzten zehn Jahre recycelt hat, untersucht er nun die Nebeneffekte, die unsere Handlungen ungewollt mit sich bringen – wie Verschmutzung, Verschwendung und Vernichtung. Kurioserweise stellen diese „side effects“ unserer Handlungsweisen ihre eigentlichen Ursachen mittlerweile in den Schatten. In Form einer Doppelfigur erforscht Layes die verschiedenen Perspektiven, aus denen heraus man auf ökologische Abläufe blicken kann.

          Clément Layes lebt und arbeitet seit 2008 als Choreograf und Performer in Berlin. An der Schnittstelle von Choreografie, Bildender Kunst und Philosophie nehmen seine Arbeiten ihren Ausgang in Beobachtungen des täglichen Lebens. Seine Performances werden international gezeigt. Zuletzt: Der grüne Stuhl (2012), Things that surround us (2012), Dreamed Apparatus (2014), Title (2015), The Eternal Return (2017) und ONON (2019).

          Die Company Public in Private, gegründet 2008 von Clément Layes und Jasna Vinovrski in Berlin, untersucht, reflektiert und befragt in ihren künstlerischen Arbeiten soziale, politische und kulturelle Strukturen mit dem Ziel, in einem kollaborativen Ansatz die Grenzen und das Verständnis von Tanz als Kunstform zu erweitern und seine medialen Bedingungen zu reflektieren.

          PERFORMANCE, KONZEPT Clément Layes MUSIK Steve Heather BÜHNE Clément Layes, Jonas Maria Droste LICHT Ruth Waldeyer PRODUKTION Joseph Wegmann

          Eine Produktion von Clément Layes / Public in Private. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Basisförderung. Medienpartner: taz.die tageszeitung.