Programm
Heute | 20:00 Uhr
Angela Alves
Tennis
TENNIS_©DorotheaTuch_Presse
September 27 | 20.00 Uhr
Tickets
Tanz/Performance
Hochzeitssaal | 15/10 €

In der Tanzperformance TENNIS untersucht Angela Alves Sport, Kunst und Gesellschaft nach ableistischen und klassistischen Diskriminierungsmustern und erkundet Methoden, diesen zu begegnen, ohne die Nerven zu verlieren: Im Setting eines Tennis Courts nimmt die Tänzerin den Schläger in die Hand und macht sich bereit, für eine barrierefreie Zukunft aufzuschlagen. Hier geht es zum deutschen Audioflyer.

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Public in Private / Aimé C. Songe
The River - Part 1
the river2
September 27 28 | 18.15 Uhr
September 29 30 | 18.00 Uhr
Tickets
Performance
17,17 €

Eine traumgleiche Reise auf einem Ruderboot: Zeit zur Entschleunigung und zum Hinterfragen des produktiven Lebens.

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Thorsten Lensing
Verrückt nach Trost
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September 30 | 19.00 Uhr
Oktober 01 02 07 08 09 | 19.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 28/18 €

Die Kinder Charlotte und Felix kommen aus dem Meer und spielen am Strand ihre toten Eltern. Ein Ritual, das die beiden seit Jahren pflegen. In Erinnerung an die wilde Ausgelassenheit ihrer Eltern cremen sie sich den Rücken ein und kitzeln einander, bis sie kaum noch Luft bekommen. Für kurze Augenblicke fällt alle Trauer von ihnen ab. Immer wieder jedoch brechen die unterschiedlichen Bedürfnisse der beiden zehn- und elfjährigen Geschwister in das Spiel ein.

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Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen
Let‘s J̶u̶s̶t̶ Be Friends
WS_SimoneDedeAyivi_Lets_be_Friends_©DorotheaTuch_7840
Oktober 13 14 15 | 19.00 Uhr
Oktober 16 | 17.00 Uhr
Tickets
Performance
Hochzeitssaal | 15/10 €

Let‘s Just Be Friends interviewt Simone Dede Ayivi Menschen, die ihre Freund*innenschaften als feministisches Gegenkonzept zu Familienunternehmen oder Ehen leben: Freund*innen, die gemeinsam Projekte machen oder für einander Verantwortungen übernehmen, die für gewöhnlich dem engen familiären Kontext oder romantischen Zweierbeziehungen zugeschrieben werden.

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James Batchelor & Collaborators
Shortcuts to Familiar Places
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Oktober 17 18 19 20 | 20.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

James Batchelor schafft mit Shortcuts to Familiar Places eine sehr persönliche Performance über den Körper als Ort der historischen und choreografischen Einschreibung.

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Company Christoph Winkler
Radical Minimal
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Oktober 20 21 | 19.30 Uhr
Tickets
15/10 €

Mit Radical Minimal untersucht die Berliner Company Christoph Winkler das radikale Potenzial von Minimal Music und zeitgenössischem Tanz. In drei Choreografien interpretiert das Team drei bekannte Stücke der Minimal Music neu: Come Out von Steve Reich, Coming Together von Frederic Rzewski und Stay on it von Julius Eastman. 

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Lois Alexander
Yeye
YEYE_Postermotiv_c_Chanel Kah Yin Liang
Oktober 22 25 | 20.00 Uhr
Oktober 23 | 18.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

Lois Alexander beschäftigt sich mit den Folgen der Sklaverei und dem Nachhall auf unsere Gegenwart. Indem sie sich durch verschiedene Ebenen von Video, Text und Performance bewegt, schafft sie eine berührende Auseinandersetzung mit einer modernen Ära, die eng mit kolonialer Geschichte, Müttern und dem Meer verwoben ist. 

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Lois Alexander
BIPoC-only*: Yeye
BIPOC-ONLY (1)
Oktober 24 | 20.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

Lois Alexander beschäftigt sich mit den Folgen der Sklaverei und dem Nachhall auf unsere Gegenwart. Indem sie sich durch verschiedene Ebenen von Video, Text und Performance bewegt, schafft sie eine berührende Auseinandersetzung mit einer modernen Ära, die eng mit kolonialer Geschichte, Müttern und dem Meer verwoben ist. 

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Anna Natt
Queering Nosferatu
Anna Natt_final-3_Mayra Wallraff
Oktober 27 28 29 | 20.00 Uhr
Oktober 30 | 18.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

In ihrer neuen Performance untersucht Anna Natt gemeinsam mit dem Experimentalmusiker Robert Curgenven die Vampirfigur des Nosferatu auf ihre Queerness.

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Hausführung
Hausführung
Oktober 28 | 17.00 Uhr
Tickets
gesamtes Haus | 5 €

Wenn Sie mehr über die wechselvolle Geschichte der Sophiensæle erfahren möchten, können Sie an dieser Führung teilnehmen.

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Company Christoph Winkler We are going to Mars

  • We are Going to Mars_c_HP
    Jeff Musoke
  • We are Going to Mars_c_HP 2
    Jeff Musoke
  • We are Going to Mars_c_HP 3
    Jeff Musoke
  • We are Going to Mars_c_HP 4
    Jeff Musoke
Film/Video
2021 November 22 | 18.00 Uhr
2021 November 23-30
Online
Wenig bis keine Sprache

We are going to Mars widmet sich in internationalen Videoarbeiten der Geschichte des ersten afrikanischen Raumfahrtprogramms und untersucht, wie sich deren Rezeption in den vergangenen fünfzig Jahren verändert hat. Im Jahr 1960 gründete Edward Mukuka Nkoloso die Zambia National Academy of Science, Space Research and Philosophy. Das Ziel: Ein eigenes, afrikanisches Raumfahrtprogramm, um in das „Space Race“ zwischen den USA und der Sowjetunion einzusteigen. Auf einer abseits gelegenen Farm trainierten die „Afronauts“ an selbstgebauten Geräten. Gemeinsam kreierten sie eine Rakete aus Blech und wollten mit dieser am 24. Oktober 1964 – dem Tag von Zambias Unabhängigkeit von Großbritannien – ins All starten. Lenken sollte die Rakete die 17-jährige Matha Mwambwa, die einzige Frau im Team. Den Versuch, ein afrikanisches Raumfahrtprogramm zu starten, nahm die internationale Presse alles andere als ernst. Doch auf die Idee, das Projekt als satirischen Kommentar auf den Größenwahn und die Absurdität eines imperialistischen Kräfte-Messens wie des „Space Race“ zu verstehen, kam kaum jemand. Bis vor zehn Jahren ein Video vom Training auftauchte und einen Wandel der Perspektive auslöste. Bis heute ist nicht sicher, ob das Projekt ein ernst gemeintes wissenschaftliches Unterfangen, ein Witz auf Kosten der Kolonialmächte oder gar die Tarnung für ein Trainingscamp für Unabhängigkeitskämpfer*innen war. So oder so: Der Begriff der Afronauts steht heute für ein neues, in den Videos aus den 60ern sichtbares Selbstbewusstsein Schwarzer Menschen.

Ursprünglich als Bühnenstück geplant änderte die Kompanie das Konzept und produzierte gemeinsam mit lokalen Künstler*innen Videoarbeiten in Uganda und den USA, die ganz unterschiedliche Akzente setzen. Der ugandische Beitrag, der u. a. mit dem Choreografen Robert Ssempijja entstanden ist, zelebriert die Aufbruchsstimmung, die mit dem Space-Programm verbunden ist, und verortet den Mars in der eigenen Heimat. Die We are going to Mars Suite von Mourning [A] BLKstar und Symara Johnson ist dagegen ein Fiebertraum, der uns über formale Grenzen hinweg neue Fantasien der Raumfahrt eröffnet.

Mit dem Abspielen des Videos stimme ich der Datenschutzerklärung von Vimeo und damit auch der Übertragung von Daten in die USA zu.

CHRISTOPH WINKLER ist einer der profiliertesten und vielseitigsten Choreografen Deutschlands. Seine Arbeit umfasst ein weites Spektrum von Formaten und reicht von sehr persönlichen bis hin zu politischen Themen. Unter dem Dach der „Company Christoph Winkler“ bringt er Tänzer*innen aus der ganzen Welt zusammen, um als temporäre Kollektive an einem weiten, inhaltlichen Spektrum zusammenzuarbeiten. Seit 1996 erarbeitete er als freischaffender Künstler mehr als 80 Tanzstücke. 2014 gewann Das Wahre Gesicht den FAUST Preis des Deutschen Bühnenvereins in der Kategorie „Beste Choreografie“. 2016 wurde nochmals der FAUST Preis an eine seiner Produktionen verliehen, als Aloalii Tapu als „Bester Tänzer“ für das Solo Urban Soul Café ausgezeichnet wurde. Außerdem war Winkler Initiator und Kurator von The Witch Dance Project und dem FanFic Festival. In den vergangenen Jahren hat er mit großem Erfolg einige musikalisch inspirierte Produktionen wie Ernest Berk – The Complete Expressionist, Julius Eastman - Speak Boldly oder We Are Going To Mars zur Aufführung gebracht. 2020 wurde Christoph Winkler eine George Tabori Auszeichnung verliehen, im Mai 2022 erhielt er den Deutschen Tanzpreis.

PART I 

TÄNZER*INNEN Robert Ssempijja, Denis Magezi, Lydia Kasirye Nanozi, Shane Munina, Stuart Etou, Davis Ahimbisibwe, Herbert Jovan Simbwa, Denis Lule, Dance Theatre Uganda, Umar Kareregga, Fausta Nakasujja, Joana Mbabazi, Joan Nakawombe, Shafic Walusimbi, Ian Elijah Ssenkungu, Richard Kasosi, Edward Jjombwe, Salama Natabi, Sosolya Undugu Dance Academy, Intare Performers, Walter Ruva, Moses Mukalazi, Anna Tracy Aguti, Martha Naggita, Prisca Atite, Noah Bemuka, Bosco Kitabira, Joel Kakande, Godfrey Natuhwera, Julius Musenze, Edison Musanje, Mario William Mayega, Edison Musanje, Richard Tamale MUSIK HHY & The Kampala Unit, Arsenal KOSTÜME GC Fashion Künstlerische Kampala Crew/ GRAFIK, WEB DESIGN Anthony Okiria VISUAL ARTIST Joel Kateeba Uganda VIDEO PRODUKTION Teflon Film REGIE, EDITING Teflon Moses ERSTER KAMERAMANN Kino Musoke ZWEITER KAMERAMANN Mugera Spin Godfrey KAMERA-ASSISTENZ Ivan Clark Niwamanya FOTOGRAF Jeff Musoke DRONEN-PILOT Asaph Kasujja TONMEISTER Brian Kisembo Delon TECHNIK DIGITAL BILD Eric Mukalazi PRODUKTIONSASSISTENT Ark Martin Kyaligamba Kisiti SET RUNNER Habib Mbogo  

 

PART II     

REGIE Symara Johnson REGIE, KONZEPT Symara Johnson, Christoph Winkler Executive Producer Symara Johnson Assistant Producer Kalliope Piersol KAMERA Yasmin Josiah SCHNITT Yasmin Josiah Music KOMPOSITION, INTERPRETATION Mourning [A] BLKstar PERFORMANCE Symara Johnson, Angel Glasby, Dava Huesca with Mourning [A] BLKstar STIMMEN James Long, Latoya Kent, Kyle Kidd Drums Dante Foley TROMPETE Theresa May POSAUNE William Washington GITARRE, AKKORDE Pete Saudek Samplers/Bass RA Washington KOSTÜM (Brooklyn,NY) Stanley Gambucci KOSTÜM (Cleveland,OH) Mourning[A] BLKstar PRODUKTIONSLEITUNG Laura Biagioni SONGS IN CHRONOLOGISCHER REIHENFOLGE Epilogue, Indoctrination, Terrain Discovery, We stayin, Celestial Bodies  Super 8mm NEGATIVEFILMLAND

Eine Produktion der Company Christoph Winkler in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Medienpartner: taz.die tageszeitung.