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Spielplan

Heute | 18:00 Uhr

Eva Meyer-Keller Living Matters

Eva Meyer-Keller Living Matters © Ayala Gazit_6_HP
Februar 23 | 18.00 Uhr Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Eine hybride Performance zwischen bildender und darstellender Kunst, die die methodische Untersuchung von „Leben“ mit unübersichtlicher, undurchsichtiger, eben: gelebter Überforderung verbindet.

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Wagner-Feigl-Forschung/Festspiele Hyperobjekte?
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Februar 26 27 28 29 | 20.30 Uhr Performative Kunstinstallation
Kantine | 15/10 EURO

Ein performatives Kunst-Experiment: Auf der Materialebene von zwei Autohälften suchen Wagner/Feigl nach den großen Konflikten unserer Zeit und finden dabei eine ganz eigene Poesie.

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Markus&Markus Die Berufung
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Februar 27 28 29 | 19.30 Uhr Performance
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Markus&Markus haben per Flaschenpost letztere ausfindig gemacht, sie per Video begleitet und sind bei ihnen in die Lehre gegange: eine hoffnungsvolle Reise quer durch die Republik.

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Olivia Wenzel 1000 serpentinen angst
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März 04 | 19.00 Uhr Buchpremiere: Performative Lesung + Party
Kantine | 5 EURO

Olivia Wenzel lädt zur Séance: Alte und neue Bilder rings um ihren Debütroman 1000 serpentinen angst werden heraufbeschworen, Lesungen, Videoarbeiten, Livemusik und Talks gehen assoziativ ineinander über.

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Florentina Holzinger TANZ
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März 05 06 07 08 | 20.00 Uhr Tanz/Performance
Festsaal | 23/15 EURO

Der schwindelerregende Abschluss von Holzingers Trilogie zum Körper als Spektakel: TANZ beschäftigt sich mit körperlicher Disziplinierung und dem Schönheitskult der Tanz-Tradition.

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Tucké Royale + Kaey Aufbruch, Abbruch, Umbruch
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März 13 14 | 19.30 Uhr Salon + Liederabend
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Liederabend und Lesung zum Migrationshintergrund Ost.

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Oozing Gloop The Gloop Show
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März 13 14 | 21.30 Uhr Live Art
Kantine | 15/10 EURO

Die weltweit bedeutendste autistische grüne Drag Queen Oozing Gloop erklärt uns die Welt und fängt dabei ganz am Anfang an: beim Buchstaben A.

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MusikKantine #5 – Songslam
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März 18 | 19.30 Uhr Songslam
Kantine | 10/7 EURO

Einen Abend lang kämpfen Musiker*innen um Ruhm, Ehre und die Gunst des Publikums.

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Hausführung
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März 20 | 17.00 Uhr Führung
gesamtes Haus | 5 EURO

Eine Hausführung zur wechselvollen Geschichte der Sophiensæle von ihrem Bau 1904/05 bis heute.

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Vanessa Stern La Dernière Crise – Frauen am Rande der Komik
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März 20 | 20.00 Uhr Abendshow
Festsaal | 15/10 EURO

Die Frauen am Rande der Komik gehen nun ins neunte Jahr und Vanessa Stern entdeckt wieder komische Talente, wo nie welche geschlummert haben. 

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Politics of Love #7
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März 23 | 19.00 Uhr Diskurs
Kantine | 5 EURO

Die Queer Darlings-Ausgabe der Gesprächsreihe widmet sich aktuellen queeren Strategien der Inszenierung von Race.

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Joana Tischkau BEING PINK AIN'T EASY
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März 24 25 26 | 19.00 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Gangstas, Pimps und Hoes: Joana Tischkau untersucht am Beispiel des pinken Modetrends in der hypermaskulinen Rap-Szene, wie zerbrechlich soziale Konstrukte von Race und Geschlecht sind.

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Nima Séne Beige B*tch
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März 24 25 | 20.30 Uhr Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Nehmen Sie Platz in der Live-TV-Show Beige Nation! Als Star und Gastgeber*in scrollt die Post-Internet-Ikone Beige B*tch durch die satte Wirklichkeit ihrer beigen Welt und nimmt das (sur-)reale Fantasiekonstrukt von „mixed race“-Frauen ins Visier.

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CHICKS* Love me harder
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März 26 | 20.30 Uhr
März 27 28 | 21.00 Uhr
Performance
Kantine | 15/10 EURO

Love me harder sucht nach einer queeren, fluiden Version männlicher Erotik, die Unsicherheiten zulässt und Einverständnis zum Prinzip macht.

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Marcel Schwald + Chris Leuenberger EF_Femininity
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März 27 28 | 19.00 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

In vier Soli teilen sie persönliche Erlebnisse und Sehnsüchte, die bis heute ihre politischen Kämpfe und die Beziehung zum eigenen Körper prägen. Ein Abend, der den Widerstand gegen die Norm und den Stolz auf die eigene Weiblichkeit feiert!

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Yui Kawaguchi MUGEN
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April 01 02 03 | 20.00 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

Mugen überträgt Elemente des japanischen Nō-Theater in zeitgenössischen Tanz: Zwischen virtuosen Bewegungsbildern und kraftvollen Klangräumen löst sich die Grenze zwischen Fantasie und Wirklichkeit auf.

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Cora Frost, Die Rabtaldirndln + Julia Gräfner Ich, Tatortkommissarinnen
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April 05 06 | 20.15 Uhr Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Eine knallbunte und irrwitzige Fahrt durch die Innereien des Tatorts: Zwischen Papp-Requisiten und Fadenkreuz entwickeln die Performerinnen als wahre Tatort-Fangirls eigene Plots und berauschen sich an der Idee, für Recht und Gerechtigkeit zu sorgen! 

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Lucky Trimmer Tanz Performance Serie #28
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April 10 | 20.00 Uhr
April 11 | 18.00 Uhr
April 11 | 21.00 Uhr
Tanz/Performance
Festsaal | 18/13 EURO

Osterzeit ist LUCKY TRIMMER Zeit!

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Henrike Iglesias OH MY
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April 14 15 | 20.00 Uhr Performance
Festsaal | 15/10 EURO

In 13 live-gedrehten, sensationellen, alternativen Porno-Clips experimentiert Henrike Iglesias mit Pornografie als Empowerment-Strategie. Alle können kommen. Aber niemand muss kommen.

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Henrike Iglesias FRESSEN
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April 18 19 | 20.00 Uhr Performance
Festsaal | 15/10 EURO

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Saša Asentić & Collaborators Dis_Sylphide
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April 24 25 | 19.00 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

Ein gleichberechtigtes Team aus Künstler*innen mit und ohne Lernbehinderung inszenieren drei choreografische Schlüsselwerke des 20. Jahrhunderts neu und fordern ihren längst überfälligen Platz in der Tanzgeschichte ein!

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Anne Haug + Melanie Schmidli Projekt Schooriil
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April 25 | 21.00 Uhr Spätabendshow
Kantine | 15/10 EURO

Das feministisch-satirische Late-Night-Format von Anne Haug und Melanie Schmidli! Die beiden Scheißspielerinnen haben zwei außergewöhnliche Geschenke mitgebracht: sich selbst. Kommet und lernet.

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PARANOIA GORDARD concezione
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April 29 | 20.00 Uhr Record Release Konzert
Kantine | 10/7 EURO

Ein neuer Stern am Italo-Pop-Himmel ist geboren: PARANOIA GODARD - das sind der Schauspieler Godehard Giese und der italienische Musiker und Produzent Marco Brosolo. Zum Record-Release ihres Debüt-Albums CONCEZIONE gibt es einen antiparanoiden Konzertabend.

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          Daniel Kötter + Hannes Seidl FREIZEITSPEKTAKEL

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          2012 Mai 09 10 | 20.00 Uhr
          Festsaal

          „Zu erleben ist ein virtuoses Vexierspiel: Auf fünf kleinen Leinwänden sieht man fünf Mitglieder der Neuen Vocalsolisten, die erst singen und sich dann – beim Aufstehen, im Bad, beim Frühstück, im Wald, im Auto – durch ihren Tag bewegen; daneben stehen die echten Sänger, produzieren Klänge, Geräusche. Auf höchstem Niveau greifen Bilder und Töne ineinander oder stellen sich gegenseitig infrage“

          Susanne Benda, Stuttgarter Nachrichten vom 12. Oktober 2010.


          Wer auf das Spektakuläre spekuliert, hat schon verloren. Probe und Aufführung werden nicht erst in dem Moment ununterscheidbar, wo die Kamera das Geschehen eingefangen hat, sondern immer schon dann, wenn das ‚sich darstellen’ – ein Bild von sich produzieren – ein Einüben einer Haltung ist, in der man sich selbst gerne sehen würde.

          Daniel Kötter und Hannes Seidl haben für FREIZEITSPEKTAKEL die Neuen VocalsolistInnen beobachtet; in der Freizeit, in der Garderobe, bei Proben. Durch die Anwesenheit der Kamera wird dem Proben seine Zielgerichtetheit genommen: es, nicht das Konzert, wird zum Spektakel erklärt. Was in der Aufführung als künstlerische Arbeit zu erleben ist, ist das filmische Protokoll eines Tagesablaufs. Auf der Bühne wird die Tonspur der Filme von den SängerInnen aufgegriffen, mit der Stimme gedoppelt, kommentiert oder ergänzt, wobei jede/r SängerIn bei „seinem/ihrem“ Film bleibt. So wie die SängerInnen sich den Geräuschen des Films annähern, nähert sich der Film der Aufführung an.

          FREIZEITSPEKTAKEL ist ein Stück voller Drehbewegungen: Vor und nach der Aufführung werden austauschbar, was zu sehen ist, verkehrt sich in sein Gegenteil, was zu hören ist, zeigt seine Rückseite. Verdopplungen erhöhen das Einfache zum Vielschichtigen. Es geht um Mimesis, die sich ihr (Vor)Bild selbst erzeugt. FREIZEITSPEKTAKEL ist eine spektakuläre – also sichtbare – Feier des Unspektakulären.

          „Auf der Bühne traten die Sänger dann mit ihrem eigenen, gerafften, auf eine Leinwand projizierten Tagesablauf in Beziehung, was von erheblichem Unterhaltungswert war. Insgesamt eine vielschichtige, technisch brillant umgesetzte Arbeit“

          Frank Armbruster, Stuttgarter Zeitung vom 12. Oktober 2010

          „Die überzeugendste Aufführung dieses langen Abschlussabends war eindeutig „Freizeitspektakel“. Daniel Kötter und Hannes Seidl stellen darin die Frage, wo Freizeit aufhört und wo das Spektakel beginnt. Untersucht wird auch die Genese eines Kunstwerkes, nicht die Komposition, sondern der Probenprozess. Und so erscheinen die mal wieder phänomenalen Neuen Vocalsolisten gleich doppelt: real und als Videoprojektion. Wobei sich hier sofort wieder die Frage stellt, was eigentlich die Realität ist. Seidl und Kötter haben die fünf Sänger in ihrem Privatleben besucht, haben sie bei Alltagsdingen vom Aufstehen über das Duschen bis hin zum Mittagessen begleitet, sind ihnen zu Proben gefolgt und machen somit den Erarbeitungsprozess eines Werkes sichtbar. Dass diese Realität eine Inszenierung ist, zeigen Details der häuslichen Dekoration oder Parallelbewegungen der Künstler. Plötzlich sind typische Probenvorgänge, gesprochene Kommentare, ein deutlich vernehmbares „Scheiße!“ oder Hustengeräusche Teil des Kunstprodukts. Doch diese Dopplung reicht den beiden jungen Künstlern noch nicht, und so drehen Kötter und Seidl die Schraube noch ein bisschen weiter, bauen Guy Debords „Spektakeltheorie“ in Zitaten in das knapp einstündige Werk ein und kombinieren das mit Video-Interviews von Freizeitgestaltern: der Croupier, die Schwimm-Meisterin, der Fitnesstrainer; sie alle philosophieren über das Spektakel, während die Neuen Vocalsolisten ebenfalls an diesen Freizeitorten auftauchen und sich am Ende selbst begegnen. Und dann hat man als Zuschauer ein reichlich starkes Gefühl der Verwirrung und weiß gar nicht mehr, was Realität, was inszeniertes Spektakel ist. “

          Markus Dippold, Esslinger Zeitung vom 13.10.2010

          Seit 2008 arbeiten DANIEL KÖTTER und HANNES SEIDL zusammen an unterschiedlichen künstlerischen Formaten wie Experimentalfilm, Installationen, Performances oder Ausstellungen. Den Schwerpunkt bilden jedoch abendfüllende, musiktheatrale Arbeiten, darunter Falsche Arbeit (2008), Falsche Freizeit (2010), sowie die Trilogie Ökonomien des Handelns - KREDIT, RECHT, LIEBE (2013-16), die auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt wurde. 2017 waren sie in den Sophiensælen mit ihrer Arbeit Ingolf (2017) vertreten, welche die Kunstgattungen Dokumentarfilm, Installation und Performance kombinierte. Momentan arbeiten sie an der dreiteiligen Reihe Stadt Land Fluss.


          danielkoetter.de

          hannesseidl.de

          Musik, Video Daniel Kötter, Hannes Seidl

            Neue Vocalsolisten: Sopran Susanne Leitz-Lorey Mezzosopran Truike van der Poel Tenor Martin Nagy Bariton Guillermo Anzorena Bass Andreas Fischer   Ein Produktion von Musik der Jahrhunderte. Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZWERK im Rahmen der Gastspielförderung Theater aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder. Mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung und des Kulturprogramms der Europäischen Union. Wir bedanken uns bei unserem Medienpartner taz.die tageszeitung.  

          Foto © Roberto Bulgrin