Specials

Tanz/Film

Isabelle Schad
Knotting mit Francesca d’Ath

knotting_c_dieter-hartwig_HP 1
© Dieter Hartwig

März 12 | 19.00 Uhr
März 13-21

Der Film zu der Performance Knotting ist als Experiment kurz vor der Premiere entstanden und dokumentiert in Ausschnitten die Recherche zum Stück. Das choreografische Porträt ist inspiriert von den flüssigen, elastischen, raumgreifenden Bewegungen der Tänzerin Francesca d’Ath, die sich physisch mit der Form des Knotens auseinandersetzt. 

» mehr

Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

» mehr

Service
Begleitprogramm
Haus
Suche + Archiv
Programm
    Festivals
      Künstler*innen
        Sonstiges
           

          Daniel Kötter + Hannes Seidl Ingolf

          • ingolf4_c_daniel-k--tterhp

          Installation/ Dokumentarfilm/ Performance

          2017 Mai 11 12 | 18.00 Uhr - 23.00 Uhr
          2017 Mai 13 14 | 16.00 Uhr - 23.00 Uhr
          Kantine

          Suitable for English Speakers

          Imaginierter Alltag, reale Oper. Ingolf ist zunächst Ingolf Haedicke, 72, ehemaliger Leiter der Phonothek des Musikwissenschaftlichen Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin, ehemaliger Mitarbeiter des DDR-Rundfunks und passionierter Hobby-Bastler.

          Die Kamera begleitet Ingolf einen Tag lang vom Aufstehen bis zum Einschlafen. Immer wieder skizziert er dabei seine ganz persönliche Oper –  beim Basteln, bei Gesprächen mit ehemaligen Student_innen, in seiner Stammkneipe. Und während er über sie spricht, aus Chladni-Platten Bühnenmodelle entwirft und mit selbstgebauten Theremins seine Musik probt, wird die Szenerie des Films selbst Musiktheater, wird seine Wohnung zur Bühne, die Klänge darin zu Musik, sein Tagesablauf zur Handlung.

          Statt Ingolfs Opern-Ideen auf die Bühne zu bringen, geben Kötter + Seidl seiner realen Berliner Wohnung ihr täuschend echtes Theater-Double. Die Kantine der Sophiensæle, nur wenige hundert Meter vom Originaldrehort entfernt, wird für die Besucher_innen für vier Tage zur temporären Wohnstätte. Das Wohnungs-Double ist voll funktionsfähig: Wasser- und Stromanschluss, Vorräte im Kühlschrank, ein Fernsehgerät, Instrumente, Herdplatten und ein Plattenspieler. Es ist eine temporäre Theater-Wohngemeinschaft für bis zu sechs Personen.

          In einer eigenwilligen Kombination von Dokumentarfilm, Installation, Performance und realer Wohngemeinschaft verschiebt Ingolf die Grenzen von Fiktion und Dokumentation, von Alltag und Oper.

          Der Film dauert 60 Minuten, die Aufenthaltsdauer in der Wohnung ist frei wählbar. Um Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt sich eine Vorbestellung. Durchgehender Einlass bis 21.30 Uhr.

          Das Gastspiel des Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (MiR) ist eine gemeinsame Produktion des MiR und des Fonds Experimentelles Musiktheater.

          Seit 2008 arbeiten DANIEL KÖTTER und HANNES SEIDL zusammen an unterschiedlichen künstlerischen Formaten wie Experimentalfilm, Installationen, Performances oder Ausstellungen. Den Schwerpunkt bilden jedoch abendfüllende, musiktheatrale Arbeiten, darunter Falsche Arbeit (2008), Falsche Freizeit (2010), sowie die Trilogie Ökonomien des Handelns - KREDIT, RECHT, LIEBE (2013-16), die auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt wurde. 2017 waren sie in den Sophiensælen mit ihrer Arbeit Ingolf (2017) vertreten, welche die Kunstgattungen Dokumentarfilm, Installation und Performance kombinierte. Momentan arbeiten sie an der dreiteiligen Reihe Stadt Land Fluss.


          danielkoetter.de

          hannesseidl.de

          FILM, MUSIK, REGIE Daniel Kötter, Hannes Seidl SZENOGRAFIE Rahel Kesselring DARSTELLER (FILM) Ingolf Haedicke DRAMATURGIE Roland Quitt (feXm) PRODUKTION ehrliche arbeit - freies Kulturbür

          Eine Produktion des Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und dem Fonds Experimentelles Musiktheater.

          Der Fonds Experimentelles Musiktheater ist eine gemeinsame Initiative des NRW KULTURsekretariats und der Kunststiftung NRW. Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch den Fonds Experimentelles Musiktheater und das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Theater aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder. Medienpartner: taz. die tageszeitung

          Foto © Daniel Kötter