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Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          David Marton Nackt entblößt, sogar David Marton


          Villa Elisabeth, Invalidenstr. 4

          EIN MUSIKTHEATERABEND NACH "DER FREISCHÜTZ" VON CARL MARIA VON WEBER UND FRIEDRICH KIND

          Max, der beste Schütze von allen, dem die begehrte Försterstochter Agathe versprochen ist, schießt daneben. Er wird ausgelacht. Sein Versagen wird auf keinem Bildschirm verwertet, er kann nicht in die Kamera rufen "Holt mich hier raus", Max ist kein Star. Statt dessen stellt er die um 1650 unerhörte Frage: Gibt es keinen Gott? Er geht einen Bund mit dem Teufel ein ...

          David Marton, geboren 1975 in Budapest, studierte von 1994 bis 1999 Klavier an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest und an der Universität der Künste Berlin sowie Dirigieren und Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik „Hanns-Eisler“ in Berlin. Seit 2003 arbeitet er an eigenen Musiktheaterprojekten und war Theatermusiker bei Frank Castorf, Christoph Marthaler und anderen. An den Sophiensælen inszenierte er Nackt entblößt, sogar (2004), Fairy Queen oder Hätte ich Glenn Gould nicht kennen gelernt (2005, Gastspiele an der Schaubühne am Lehniner Platz und beim Zürcher Theaterspektakel 2006 sowie beim Impulse-Festival 2007) und Der feurige Engel (2006, Gastspiel auf Kampnagel Hamburg). Seine letzte Arbeit in den Sophiensælen DON GIOVANNI. keine Pause hatte im April 2008 Premiere. 2009 wurde er von der Zeitschrift Deutsche Bühne zum Opernregisseur des Jahres gewählt. David Marton arbeitet derzeit als freier Musiktheaterregisseur u.a. an der Volksbühne und Schaubühne Berlin, Thalia Theater Hamburg sowie am Wiener Burgtheater.

          Konzeption & Regie: David Marton, Musikcollage: Marie Goyette, Bühne & Kostüme: Bettina Brück, Dramaturgie: Amely Haag
          Mit: Theresa Kronthaler, Donna Lee, Wladimir Marinov, Christian Oldenburg, Ruth Rosenfeld, Marie Goyette.

          Eine Produktion von PERFORMART, in Kooperation mit Sophiensæle und dem Kulturbüro SOPHIEN. Realisiert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und des Fonds Darstellende Künste e.V.