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News
Spielplan
TANZSCOUT-WORKSHOP zu Mugen
Tanzscout-Einführung_Mugen_c_Mendora
April 03 | 18.30 Uhr Workshop
Kantine | Fällt aus!

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Cora Frost + Die Rabtaldirndln + Julia Gräfner Ich, Tatortkommissarinnen
Tatortkommissarinnen_Ensemble_004_c_Stella_HP
April 05 06 | 20.15 Uhr Performance
Festsaal | FÄLLT AUS!

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Lucky Trimmer Tanz Performance Serie #28
Arnon_Monreale©Victor Rottier_HP
April 10 | 20.00 Uhr
April 11 | 18.00 Uhr
April 11 | 21.00 Uhr
Festival
Festsaal | FÄLLT AUS!

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Henrike Iglesias OH MY
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April 14 15 | 20.00 Uhr Performance
Festsaal | FÄLLT AUS!

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Henrike Iglesias FRESSEN
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April 18 19 | 20.00 Uhr Performance
Festsaal | FÄLLT AUS!

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Saša Asentić & Collaborators Dis_Sylphide
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April 24 25 | 19.00 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

Ein gleichberechtigtes Team aus Künstler*innen mit und ohne Lernbehinderung inszenieren drei choreografische Schlüsselwerke des 20. Jahrhunderts neu und fordern ihren längst überfälligen Platz in der Tanzgeschichte ein!

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Anne Haug + Melanie Schmidli Projekt Schooriil
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April 25 | 21.00 Uhr Spätabendshow
Kantine | 15/10 EURO

Das feministisch-satirische Late-Night-Format von Anne Haug und Melanie Schmidli! Die beiden Scheißspielerinnen haben zwei außergewöhnliche Geschenke mitgebracht: sich selbst. Kommet und lernet.

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Godehard Giese + Marco Brosolo sind PARANOIA GODARD concezione
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April 29 | 20.00 Uhr Record Release Konzert
Kantine | 10/7 EURO

Ein neuer Stern am Italo-Pop-Himmel ist geboren: PARANOIA GODARD - das sind der Schauspieler Godehard Giese und der italienische Musiker und Produzent Marco Brosolo. Zum Record-Release ihres Debüt-Albums CONCEZIONE gibt es einen antiparanoiden Konzertabend.

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Melanie Jame Wolf TONIGHT
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Mai 02 03 04 05 | 20.00 Uhr Tanz/Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Gemeinsam mit Sheena McGrandles und Rodrige Alves geht Melanie Jame Wolf in humorvoll überspitzten Amateur- und Rockstarposen der popkulturellen Poetik und ihrer kommerziellen Ausbeutung auf den Grund.

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Hausführung
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Mai 04 | 17.00 Uhr Führung
gesamtes Haus | 5 EURO

Eine Hausführung zur wechselvollen Geschichte der Sophiensæle von ihrem Bau 1904/05 bis heute.

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KiezKantine Kieze Gegen Rechts
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Mai 06 | 19.00 Uhr Salon
Kantine | 5 EURO inklusive Suppe

In Kieze Gegen Rechts geht es um lokales zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus. Wir laden Initiativen und Akteur*innen ein, die mit gutem Beispiel voran gehen.

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Florentina Holzinger TANZ
TANZ TT
Mai 10 11 | 20.00 Uhr
Mai 12 | 20.30 Uhr
Tanz/Performance
Festsaal | FÄLLT AUS!

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Lange / Kress / Mazza / Stymest VIER
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Mai 15 16 | 20.00 Uhr Tanz/Performance
Kantine | 15/10 EURO

Vier taube Performer*innen haben kollektiv ihr erstes Stück erarbeitet: Ein Musical!

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Johannes Müller / Philine Rinnert Das weiße Rössl am Central Park
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Mai 20 21 22 | 20.00 Uhr Musiktheater
Festsaal | TICKETS ÜBER DAS PAF

Müller/Rinnert verschmelzen die Revue Im Weißen Rössl mit einer New Yorker Expat-Adaption von Jimmy Berg: Ein multimedialer Abend über jüdisch-deutsche Fluchterfahrung, verlorene Entertainment-Geschichte und die schillernde Neu(er)findung von Heimat.

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SIMON ZELLER, JAKOB KROG + JAY FISKERSTRAND Introducing: Boys in Sync
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Mai 21 | 18.00 Uhr Performance
Kantine | TICKETS ÜBER DAS PAF

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hannsjana Anstattführung
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Mai 22 | 17.00 Uhr
Mai 23 24 | 14.00 Uhr
Audiowalk
Stadtführung / Start im Hof - Ende U-Bhf. Gesundbrunnen | TICKETS ÜBER DAS PAF

In einem performativen Audiowalk ergründen hannsjana als grenzgängerisches Bärenrudel den Ost-West-Dialog im Berliner Stadtraum.

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Tanja Krone MIT ECHTEN REDEN (1): Das Ellenbogen-Prinzip
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Mai 23 24 | 17.00 Uhr Performance
Hochzeitssaal | TICKETS ÜBER DAS PAF

30 Jahre nach der Wende befragt Tanja Krone Familie, Lehrer*innen und Schulfreund*innen zu ihrem Alltag in der Wendezeit und bringt die Antworten auf die Bühne!

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Léonard Engel How to get a rid of a body. A Magical Manual
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Mai 29 30 | 20.00 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

In einem Tanzsolo bedient sich Léonard Engel präzise und humorvoll einer Reihe von Täuschungsstrategien, die zum Scheitern verurteilt sind und den Körper ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken.

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TANZSCOUT-WORKSHOP zu How to get rid of a body
Tanzscout-Einführung_How to get
Mai 30 | 18.30 Uhr Workshop
Kantine | 5 EURO

Im einstündigen Tanzscout-Workshop vor Beginn der Vorstellung nähern sich die Teilnehmenden spielerisch-praktisch dem Bewegungsmaterial des bevorstehenden Tanzstückes How to get rid of a body.

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          deufert +plischke Anarchiv #1: I am not a zombie deufert +plischke

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          Festsaal

          Ein Zombie erscheint als lebender Toter nachts auf dem Friedhof, voller Blessuren und vom Leben gezeichnet. Archive wiederum sind Bestände aus einer vergangenen Zeit, die den Lebenden erhalten bleiben sollen. Eine Sammlung, die Ehemaliges aufbewahrt und in der Zeit ihre Form wechselt. ?Anarchiv #1: I am not a zombie? stellt sich ? wie es der Titel bereits ankündigt ? nicht der Erwartung nach einem Lebenszeichen. Hier wird nicht der Tote zum Leben erweckt und keine Vergangenheit aufgestaut, sondern lebendigen Vergangenheiten eine Zukunft gegeben.

          ?Anarchiv #1: I am not a zombie? ist ein Pfad durch die widerspenstige Landschaft der eigenen Archive, die aus unlesbaren Notizen, gelöschten Videotapes, verblassenden Erinnerungen und aus Körpern mit Spuren und Tätowierungen bestehen und schlägt konzeptuelle Szenen, Topologien und Texturen als Partituren vor. Sie können von dem zwielichtigen Ort der Vergangenheit, der die Gegenwart verfolgt, leises Gemurmel und Sätze hören, wie ?Do you exchange blood for language??, ?Clothes make the man?, ?Ça a toujours recommencé? oder ?I am not a zombie!?
          Somit ist die Aufführung von ?Anarchiv#1: I am not a zombie? eine Formulierung aus der Lebhaftigkeit der eigenen Arbeit heraus, Ausdruck einer Unruhe und Neugier, einer Genauigkeit im Ungewissen der eigenen Arbeit. Es gibt dort viel zu entdecken: horchen Sie auf!

          Die erste gemeinsame Produktion "Anarchiv #1: I am not a zombie" der ChoreografInnen deufert+plischke (Hamburg), des Essayisten und Dramaturgen Jeroen Peeters (Brüssel) und des Philosophen Marcus Steinweg (Berlin) ist auf eine langjährige und sich immer festigendere Zusammenabeit zurückzuführen. Im März 2001 während des Festivals BSBbis in Brüssel beginnt ein intensives zehntägiges Zusammenleben und Zusammenarbeite von Plischke, Deufert und Peeters mit einer Gruppe von 80 befreundeten KünstlerInnen, die allesamt die Grundbedingungen von Kreation und Präsentation hinterfragen. Nach einigen schlaflosen Tagen und Nächten präsentieren deufert+plischke Luxury gap, eine mehrstündige Schlafperformance im Theater. Seitdem arbeiten sie an der Textur der Lücke, verweben als Künstlerzwilling Leben und Arbeit miteinander und produzieren zahlreiche Performances und Videoarbeiten, wie die directory trilogy (2003-06) und reportable portraits (2007). Als Trio mit Peeters, der bereits viele Texte zu deren Arbeit veröffentlichte, kuratierten sie das Laboratorium B-Visible (Vooruit Gent, 2002) und erarbeiteten die Plakat-Installation Lectures/Demonstrations (deSingel Antwerpen, 2005). Im Rahmen des Projektes Dictionary of War treffen sie Marcus Steinweg in Berlin. Über das geteilte Interesse and der Figur der Antigone entstehen mehrere Zusammenarbeiten für den steirischen herbst 2007, das Theatertreffen Berlin 2008. Marcus Steinweg ist Autor unter anderem von "Bataille Maschine" (Berlin 2003) und "Behauptungsphilosophie" (Berlin 2006).

          Von und mit: Kattrin Deufert, Thomas Plischke, Jeroen Peeters und Marcus Steinweg
          Kostüme: Sasa Kovacevic
          Produktionsleitung: Barbara Greiner

          Eine Produktion von deufert +plischke und Gemeinschaftspraxis Hamburg e.V. in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg, PACT Zollverein Essen, WP Zimmer Antwerpen und Sophiensaele. Mit freundlicher Unterstützung von BUDA Kortrijk. Residenz. Gefördert aus Mitteln der Behörde für Kultur, Sport und Medien Hamburg, des NATIONALEN PERFORMANCE NETZES aus Mitteln des Tanzplans Deutschland der Kulturstiftung des Bundes und der Hamburgischen Kulturstiftung. Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.

          Foto © Udo Rauer