Spielplan
Heute
Ania Nowak
INFLAMMATIONS (PANDEMIC EDITION)
Inflammations_c_Anu Czerwiński
Juli 29 30 31
August 01
Tickets
Video Performance

Verletzlichkeit wird zur Wegbereiterin einer neuen Körper-, Sprach- und Care-Ökonomie: Ausgehend von der Frage, welche Erwartungen wir an hyperfunktionale Körper auf der Bühne und im Alltag haben, fordern die Performer*innen einen Platz für instabile Körper - mit all ihren Risiken und Potenzialen, im Tanz ebenso wie in der Gesellschaft.

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Jess Thom
Biscuits Without Borders + Disability Culture in a Time of Pandemic
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Juli 29 30 31

Jess Thoms Lecture Disability Culture in a Time of Pandemic und ihr Gespräch Biscuits Without Borders mit Noa Winter sind nun auch als Videos on Demand verfügbar. Beide Veranstaltungen fanden im Oktober 2020 im Rahmen des Performancefestivals Risk and Resilience statt. >> Hier geht es zu den Videos

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Rita Mazza
DANDELION II
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Juli 29 30
Eintritt frei

Nach Erfahrungen in der europäischen tauben Performance-Community zeigt Rita Mazza nun ihre erste choreografische Arbeit an den Sophiensælen. Die Bühne als Spielwiese betrachtend erforscht sie die Kombination von Tanz und Gebärdensprache und schafft eine ganz neue Form von visueller Poesie. >>HIER GEHT ES ZUM VIDEO

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TANZSCOUT 2.0
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Juli 29 30 31
August 01

Mit diesem AUDIO Tune-in & COLLAGE Wrap-up online ist es dem Tanzscout-Team möglich, weiterhin Verbindungen zwischen Tanzstück und Zuschauer*innen herzustellen.

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WORKSHOP: CREATIVE CAPTIONS
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Juli 31 | 11.00 Uhr - 15.00 Uhr
Eintritt frei

Barrierefreiheit ist nicht nur ein Menschenrecht, sondern ein noch viel spannenderes kreatives Werkzeug: Rachel Bagshaw und Sophie Woolley teilen ihre Erfahrungen im kreativen Umgang mit Untertitelung und stellen einige Übungen vor, die andere Kunstschaffende bei der eigenen Verwendung und Stil-Entwicklung von Untertiteln unterstützen.

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IN CONVERSATION
August 01 | 18.00 Uhr
Eintritt frei

Digitales Gespräch auf Zoom mit den Künstler*innen der Produktionen Inflammations, A Crash Course in Cloudspotting und The Shape of the Pain: Sie thematisieren das Navigieren durch einen oft ableistischen Kunstsektor und erzählen, welche Arbeitsmethoden und Ästhetiken sie entwickelt haben.

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Layton Lachman & Samuel Hertz
DOOM (THE MOVIE)
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August 05 | 19.30 Uhr
Tickets

Gemeinsam mit Layton Lachman & Samuel Hertz und Open Air Neukölln im Freiluftkino Hasenheide möchten wir euch zur Premiere von DOOM (THE MOVIE) einladen.

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James Batchelor + Collaborators
An Evening-length Performance
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August 12 13 14 15 | 19.00 Uhr
Tickets
Tanz
Festsaal |

Mit An Evening-length Performance reimaginiert der australische Choreograf James Batchelor den barocken Ballsaal als Ort queeren Ausdrucks und der Begegnung.

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Colette Sadler + Mikko Gaestel
ARK 1
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August 13 | 16.00 Uhr
August 13 | 17.30 Uhr
August 13 | 19.00 Uhr
August 13 | 20.30 Uhr
Tickets
Tanz

In einer immersiven Solo-Performance-Installation befragen die Choreografin Colette Sadler und der bildende Künstler Mikko Gaestel im Rahmen einer virtuellen 3D-Umgebung die Zukunft des Menschen in Beziehung zur Technologie.

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Turbo Pascal
Irgendwie Mitte
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August 18 19 20 21 | 21.30 Uhr
Tickets
10/15/25/50 €

Viele Menschen ordnen sich der Mitte zu. Doch wo liegt die eigentlich genau – irgendwo zwischen oben und unten, arm und reich? Im Rahmen einer vierteiligen Live-Reality-Serie begibt sich Turbo Pascal auf die Suche nach den diffusen Kategorien und Verhältnissen, die die sogenannte Mitte ausmachen.

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Thiago Granato
The Sound They Make When No One Listens
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August 19 20 21 22 | 19.00 Uhr
Tickets
Tanz
Festsaal |

Der brasilianische Choreograf Thiago Granato erforscht den Akt des Zuhörens in Zeiten ökologischer, politischer und persönlicher Krisen.

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Melanie Jame Wolf mit Teresa Vittucci
SHOW BUSINESS
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August 30 31 | 20.00 Uhr
September 01 02 | 20.00 Uhr
Festsaal | 15/10 €

There’s no business like show business. In ihrem ersten gemeinsamen Performance-Abend gehen Melanie Jame Wolf und Teresa Vittucci der Frage nach: Was braucht es, um eine Show great zu machen? 

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Making A Difference
Owning spaces - Conversations and actions from bed
Konferenz save the date
September 01-05

Konferenz Auf Zoom
September 01-05

Als Team behinderter Künstler*innen/Kurator*innen laden Kate Marsh und Noa Winter ein zu Gesprächen, Praxis, Safer Spaces und öffentlichem Austausch. 

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Specials
Festival
Cripping the Pain
A Crash Course in Cloudspotting Main Image Credit Paul Samuel White-SMALL
© Paul Samuel White

JULI 29 – AUGUST 01

Schmerzen werden auf der Bühne selten verhandelt. Der Schwerpunkt CRIPPING THE PAIN, der pandemiebedingt im Juni 2020 nicht stattfinden konnte und nun in digitaler Form nachgeholt wird, präsentiert künstlerische Arbeiten, Workshops und Gespräche, die dieser Komplexität Raum geben und sich dominanten ableistischen Körperwahrnehmungen widersetzen.

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Festival
Coming of Age
Coming of Age_Festival_HP
© Jan Grygoriew

Age is just a number – um das Altern kommen wir trotzdem nicht herum. Inmitten der Debatten rund um Klimabewegung, Identitätspolitik und Körperbilder ist es Zeit, längst überkommene Generationsverträge neu zu verhandeln. So hat nicht erst die jüngere Pandemiegeschichte gezeigt, dass Fragen nach Verantwortungen und der Solidarität neu gestellt werden müssen. Das Performance-Festival COMING OF AGE, das vom 15. September bis zum 7. November an den Sophiensælen stattfindet, widmet sich verschiedenen Facetten des Alterns in der Gesellschaft – und blickt dabei auf die unterschiedlichen Herausforderungen eines Phänomens, das uns alle betrifft.

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Service
Begleitprogramm
Haus
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Risk and Resilience Elischa Kaminer In Walking Distance

Elischa Kaminer_Yes._HP
Foto © Elischa Kaminer
Spaziergang im Freien
2020 Oktober 10 11
Start: Im Hof der Sophiensæle
Deutsch + Englisch

Sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nasenbedeckung getragen werden.

Uhrzeit: 14.30 | 15.30 | 17.00 | 18.00
Dauer: ca. 30 Minuten

Yes.

It was here by the trees, when you first said yes. To all of this, to me, to everything you loved and to everything your guts screamed at: tame this animal, teach me how to turn, this is the place I feel most vulnerable and most open in. Like a sleepy wound, you said, with tentacles growing into the sharp outside. One small scar to the left and a large one to the right.

Aj aj, scary sight.
Poor connection
Blue shaped nights.

Yes. ist ein zärtlicher Spaziergang, ein privates Musikvideo und eine Einladung, zu unserer ältesten Erinnerung zu reisen: spielerisch, vorsichtig, indem wir die noch nassen Stellen und Biester ausgraben, die sich aus unseren kollektiven Traumstoffen in Songs verweben. Yes. ist eine rituelle und gemeinschaftliche Übung: um die Zeiten zu erinnern und zu feiern, in denen sich unsere Eingeweide willentlich geöffnet haben; um die Zeiten zu betrauern, in denen wir versehrt wurden – und um neue Geschichten und Wege zu finden, Ja zu sagen.

I say yes to this.
I say yes to this.
I say yes to this. 
I say yes to this.

In Zeiten der Pandemie stehen gemeinsame Spaziergänge hoch im Kurs. Über Wochen im Frühjahr waren sie die einzige Möglichkeit der gemeinsamen Erfahrung von Öffentlichkeit. Dabei halten Abstand und frische Luft das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich. Und doch birgt jede Begegnung auch Risiken. Sie kann Verständnis, Wärme und Intimität, manchmal jedoch auch Unverständnis und Auseinandersetzung mit sich bringen. Aus Begegnungen kann Nähe oder Distanz entstehen.

Während des Festivals laden wir Künstler*innen und Publikum zu Begegnungen bei 1:1 Spaziergängen ein und bieten damit all jenen, die es noch nicht wieder in die Theaterräume zieht, die Möglichkeit eines unmittelbaren Austauschs. Was treibt uns um? In Zeiten des physical distancing eröffnet der Dialog mit eine*r Unbekannten neue Perspektiven auf unsere Beziehungen.

INFORMATIONEN ZUR BARRIEREFREIHEIT
Der Spaziergang dauert ca. 30 Minuten mit zwei Verweilpausen à ca. 5 Minuten. Es ist möglich, eine oder mehrere Sitzpausen einzulegen. Verwendete Sprachen sind englische und deutsche Lautsprache. Es geht unter anderem um das Thema Consent, explizit werden aber keine Ereignisse von sexualisierter Gewalt oder das Überschreiten von persönlichen Grenzen beschrieben. Sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nasenbedeckung getragen werden. Die Informationen zur Barrierefreiheit werden laufend ergänzt. Bei Fragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an presse@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35.

Elischa Kaminer ist ein Komponist, Performer und Theatermacher, der in London und Frankfurt lebt. Seine Werke wurden in Theatern, Konzertsälen und Festivals in Europa, den USA, Kanada und Korea aufgeführt. Er hat mit Choreograf*innen, Videokünstler*innen, bildenden Künstler*innen und Performance-Kollektiven wie LIGNA (Klasse Kinder!, 2018), Olivia Hyunsin Kim (Yellow Banana, 2019 und Miss Yellow and Me, 2017), CHICKS* freies performancekollektiv (WHAT THE FUCK, 2020, LOVE ME HARDER, 2018, GARDEN OF CHICKS*, 2018, SOFT SKILLS gonna bite, 2018), Pinsker und Bernhardt (PAARE SIND FEINDLICHE INSLEN, 2019) und Mayah Kadish (EE, 2019, SONG FOR NAOMI, 2018, TABLEAU VIVANT, 2016 und PRACACES, 2014). Aufführungen u. a. im Muziekgebouw Amsterdam, KORZO Theatre Den Haag, Nationaltheater Mannheim, Schauspiel Hannover, Europäisches Zentrum der Künste Hellerau, Sophiensæle Berlin, LOFFT Leipzig, Kampnagel Hamburg, Mousonturm Frankfurt, Impulsefestival, Favoritenfestival, Wildwechsel Festival, Berlin Peforming Arts Festival, 918 Bathhurst Toronto, the Roy. O. Disney Hall Los Angeles und das Sungmisan Theatre Seoul.

Interaktiv

MIT Elischa Kaminer

In Walking Distance wird ermöglicht durch Mittel des Hauptstadtkulturfonds. Medienpartner: taz. die tageszeitung.