Spielplan

Heute

Kareth Schaffer Question of Belief

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April 14 Replay
Tickets

In ihrer neuen Arbeit widmet sich Choreografin Kareth Schaffer den Dämonen der heutigen Zeit: Zwischen Aktionismus und Faulheit, Ablenkung und Apathie erkämpfen sich die Performerinnen Mădălina Dan und Manon Parent einen Weg durch die sich aufblasende Bühnenlandschaft.

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Vanessa Stern Sleeping Duties
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April 20 | 18.00 Uhr
April 21-30
Mai 01 02 03 04
Theaterfilm
Online | Solidarische Preisstufen 5/10/15/20/25 Euro Tickets

Railroadmovie trifft Kammerspiel: Der Theaterfilm von Vanessa Stern ist noch einmal auf www.dringeblieben.de zu sehen.

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Lea Sherin Kübler + Soraya Reichl & Ensemble Remember Now!
Hauptmotiv_quer
Mai 07 08 09 | 14.00 Uhr
Mai 07 08 09 | 17.00 Uhr
Performance/Audiowalk
Start im Hof der Sophiensaele | Tickets 5€

An wen wollen wir erinnern und welche Wege gibt es, dies zu tun? Remember Now! lädt zu einem performativen und interaktiven Audiowalk im Berliner Stadtraum ein und wirft einen kritischen Blick auf Berliner Erinnerungsorte. In dynamischen Szenencollagen erlebt das Publikum Geschichte(n) aus einer Perspektive des Widerstands.

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          Fabian Hinrichs Ein Koffer voller Schmerzen Fabian Hinrichs

          • stueck_753

          2010 April 25 | 20.30 Uhr
          2010 Mai 22 | 20.00 Uhr
          2010 Dezember 19 | 20.00 Uhr
          2010 Juni 11 | 21.00 Uhr
          Festsaal

          Diese Vorstellung muss leider entfallen.

          ?Ladies and Gentlemen, ich hätte gerne, daß mehr oder weniger klar wird, worum es in diesen VERSCHIEDENEN, nicht aufeinander bezogenen SHOWS mit dem Titel ?Ein Koffer voller Schmerzen? geht. Sie wissen, daß die Institution (SOPHIENSAELE), in der die SHOWS stattfinden, nicht eigentlich eine Lehranstalt ist. Ich betrachte diese SHOWS folglich nicht als Lehrveranstaltungen, sondern eher als eine Art öffentlichen Rechenschaftsbericht über eine Arbeit, die man mich im übrigen mehr oder weniger nach meinem Gutdünken verrichten läßt. Insofern fühle ich mich tatsächlich absolut verpflichtet, Ihnen in etwa mitzuteilen, was ich mache, wo ich stehe, in welche Richtung es geht; aber gleichzeitig denke ich, daß Sie mit dem, was ich sage, völlig frei umgehen sollten. Machen Sie damit, was Sie wollen. Unter Umständen interessiert es mich, im Grunde aber geht es mich nichts an. Es geht mich insofern nichts an, als ich nicht zu entscheiden habe, was Sie damit machen. Es interessiert mich allerdings insofern, als es sich auf die eine oder andere Weise mit dem verbindet, was ich tue und das weiterführt. Wie werde ich in einer, in eineinhalb Stunden, dieses oder jenes vorstellen können, ohne die Leute allzusehr zu langweilen? Und wie kann ich den guten Willen, den Sie aufgebracht haben, um mich so spät und für so kurze Zeit zu hören, ein wenig abgelten? Damit habe ich schließlich Monate zugebracht, und ich denke, daß die Begründung für meine und Ihre Anwesenheit tatsächlich keine Entschädigung für die geleistete Arbeit war. Daher habe ich mir gesagt: Es wäre doch wirklich nicht schlecht, wenn man sich zu dreißigst oder vierzigst oder hundertst in einem Raum zusammenfinden könnte: Ich könnte Ihnen dann in etwa das von mir Untersuchte vorstellen und zugleich Kontakt zu Ihnen halten. Der Aufbau der SHOWS sieht nun folgendermaßen aus: zunächst ein oder zwei SONGS, dann ein INTERVIEW mit mir, dann eine VORLESUNG, die ich halten werde. Das Spiel, das ich also vorschlage, heißt: SONGS ohne Namen, INTERVIEW ohne Namen, VORLESUNG ohne Namen, DENN: der jeweilige Autor bleibt selbstverständlich im Verborgenen (sonst hört und sieht man womöglich nicht mehr ordentlich hin). Klar?? Fabian Hinrichs

          ?Hinrichs unternimmt waghalsige Experimente. Gegenwärtig gelingen sie ihm mit betörender Leichtigkeit. Der wunderbare Schauspieler kreiert dabei eine neue Gattung von Universalkünstler: einer, der komplex denken kann, der über mimische und szenische Darstellungsmittel verfügt, die bei aller Souveränität doch der Gebrochenheit des heutigen Denkens Ausdruck verleihen können.? (zitty)

          Eine Produktion von Fabian Hinrichs und Sophiensaele

          Foto © Thomas Leidig