Spielplan
Heute | 16:00 Uhr
Public in Private / Clémentine M. Songe
Living Room
D5094427
November 28 | 16.00 Uhr
Tickets
Tanz/Performance
Festsaal | 15/10 €

In Living Room erforscht Clémentine M. Songe (aka Clément Layes) die Dynamik des Wohnzimmers, jenes Ortes, an dem wir uns mit Dingen umgeben, die uns vertraut, intim, wiedererkennbar und sicher erscheinen. In Zusammenarbeit mit einer Architektin, einer Lichtdesignerin und einem bildenden Künstler deckt Clémentine M. Songe die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen unserem Leben und diesem Ort auf und zeigt dabei, wie sehr wir unsere gewohnte Umgebung als selbstverständlich ansehen und uns auf sie verlassen, um uns in der Welt „zu Hause“ zu fühlen.

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Company Christoph Winkler
We are going to Mars
We are Going to Mars_c_HP
November 28 29 30
Film/Video
Eintritt frei

We are going to Mars widmet sich in internationalen Videoarbeiten der Geschichte des ersten afrikanischen Raumfahrtprogramms und untersucht, wie sich die Rezeption dieser Story in den vergangenen fünfzig Jahren verändert hat. >> Hier geht es zu den Videos.

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Claire Cunningham
Thank you very much
CLAIRE~1
Dezember 03 04 05 | 19.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

Choreografin Claire Cunningham und ihr internationales Ensemble renommierter Performer*innen mit Behinderung laden zu einem Abend ein, an dem sich der Vorhang öffnet für die glitzernde und geheimnisvolle Welt der Tribute-Artists!

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Florentina Holzinger
TANZ
Florentina Holzinger_TANZ_c_Eva Würdinger HP 1
Dezember 11 12 13 | 19.30 Uhr
Tickets
Festsaal | 25/18€

Der schwindelerregende Abschluss von Holzingers Trilogie zum Körper als Spektakel: TANZ beschäftigt sich mit körperlicher Disziplinierung und dem Schönheitskult der Tanz-Tradition. 

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Siegmar Zacharias & Judith Hamann
WAVES #6 – Listening Sessions Towards Social Bodies
Waves_6
Dezember 13 | 20.00 Uhr

Klangmeditationen, um gemeinsam in einem Raum zu verweilen, in dem wir nicht allein sein müssen: Von Mai bis Dezember 2021 laden Siegmar Zacharias und ihr Team gemeinsam mit dem FFT Düsseldorf und den Sophiensælen zu einer Reihe von Listening Sessions ein.

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Suvi Kemppainen + Josefine Mühle
Baby Choir
Baby Choir_Foto_Venla Helenius_HP
Dezember 16 19 | 19.30 Uhr
Dezember 17 18 | 21.00 Uhr
Tickets
Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 €

Unschuldig, niedlich, abhängig – Baby Choir wirft gesellschaftlich anerkannte Baby-Konnotationen über Bord und interessiert sich für die Monstrosität des Baby-Archetyps. Was wäre, wenn die Figur des Babys ein Verlangen besitzt, handlungsfähig ist und noch dazu aktivistisch veranlagt? 

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Yui Kawaguchi
Mugen
Mugen_c_Mendora HP
Dezember 17 18 | 19.30 Uhr
Dezember 19 | 17.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

Yui Kawaguchi überträgt in Mugen (japanisch: Illusion, Unendlichkeit) die klassischen Elemente des japanischen Nō-Theaters in ein hypnotisches Spiel aus Tanz, Musik und Licht. 

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TANZSCOUT Tune-In zu Mugen
Tanzscout-Einführung_Mugen_c_Mendora
Dezember 18 | 17.30 Uhr
Workshop
5 €

In spielerisch-praktischen Auseinandersetzungen mit den Themen und den Arbeitsweisen des Tanzstücks und durch Austausch über Interessantes und Fragwürdiges werden die Teilnehmenden an die bevorstehende Performance herangeführt.

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Specials
Festival
Tanztage Berlin 2022
Tanztage HP mit Text schwarz
© Jan Grygoriew

JANUAR 06-22

Gemeinsam mit dem Tanznachwuchs der Stadt untersuchen die Tanztage Berlin 2022 weiterhin, was uns zusammenhält und was uns auseinanderreißt. Nachdem das Festival 2021 ausschließlich online stattfand, kehrt die 31. Ausgabe als erweitertes Offline- und Online-Programm zurück. Neben der Auswahl der Performances aus dem vergangenen Jahr umfasst es neue Kreationen und Diskursformate, die gegenwartskritisch vergangene und zukünftige Begegnungen auf der Tanzfläche neu imaginieren. Während sie sich mit akuten Problemen wie Machtverhältnissen, Überwachung, Entkörperlichung oder Klimawandel auseinandersetzen, stimmen sie sich auf den sozialen Körper ein und schaffen so dringend benötigte Momente des Bewusstseins, der Verbundenheit und der Selbstbestimmtheit. Im Gegensatz zur Strategie der Milliardäre des 21. Jahrhunderts, die Erde in einer Rakete zu verlassen oder sich in ein virtuelles Paralleluniversum zu flüchten, entscheidet sich das Festival stattdessen dafür, bei den Problemen zu bleiben und das gemeinsame Tanzen durch die Krise und gegen die Verzweiflung zu feiern.

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Service
Begleitprogramm
Haus
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Flinn Works + Quartett Plus 1 Kosa La Vita – Kriegsverbrechen

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Shaizia Jifri
Dokumentarisches Musiktheater
2018 September 24 25 | 19.30 Uhr
Hochzeitssaal
Auf Deutsch - in German

Haben zwei Ruander von Deutschland aus per SMS und E-mail einen grausamen Krieg im Ostkongo befehligt? Sind sie verantwortlich für Massaker und Vergewaltigungen, die dort von einer Miliz begangen wurden? Versteckte sich hinter der Fassade des gläubigen Familienvaters ein „Warlord“ in Baden-Württemberg? Vier Jahre lang wurden diese Fragen in einem zermürbenden Prozess vor Gericht in Stuttgart verhandelt. Dolmetscher stritten mit den Angeklagten über Übersetzungsdetails, desertierte Kämpfer wurden eingeflogen, anonyme Opferzeugen wurden per Livevideo befragt – ein Präzedenzfall, der selbst die Richter_innen an ihrer Aufgabe zweifeln ließ. Ist es legitim, dass sie über Kriegsverbrechen im Ostkongo urteilen? Lässt sich die Wahrheit über einen 6000 Kilometer entfernten Konflikt von einem deutschen Gerichtssaal aus ergründen? Ist den Opfern damit geholfen? Kosa La Vita – Kriegsverbrechen untersucht die Grenzen der globalen Rechtsprechung mit den Mitteln des dokumentarischen Musiktheaters. Mit Streichinstrumenten und Gerichtsdokumenten erzeugen fünf Performer_innen ein fragmentarisches Echo der Beweisaufnahme: Den Lärm der Zerstörung, stotternde Funksprüche, Paragrafengesänge und die Stille der Opfer.

TischgesselschaftTISCHGESELLSCHAFT

SEPTEMBER 25 | IM ANSCHLUSS AN DIE VORSTELLUNG

MODERATION: Yasmine Salimi GÄSTE: Gregory Dabilougou, Frederik Richter

Yasmine Salimi ist freie Theaterschaffende, Doktorandin und Übersetzerin. Sie ist als freie Dramaturgin am Ballhaus Naunynstraße tätig, arbeitet mit der Figurentheatergruppe Manufaktor zusammen und promoviert an der Uni Köln über Darstellungen von Gerichtsprozessen im Theater. GRÉGORY DABILOUGOU, geboren 1981, ist Künstler mit Wurzeln in Frankreich und Burkina Faso. Greg, der sich auch El Marto nennt, hat Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Kunst und Kommunikation in Cambrai sowie an den Kunstakademien von Amiens und Helsinki studiert. Im Kulturzentrum Hangar 11 in Ouagadougou hat er seine Ausbildung abgeschlossen. FREDERIK RICHTER, geboren 1979, ist Journalist bei CORRECTIV. Internationale Korruptionsfälle, Rüstungsexporte, Kapitalmärkte und organisierte Kriminalität zählen zu seinen Themen. Vor seiner Zeit bei CORRECTIV hat Frederik über zehn Jahre im Nahen Osten und in Südostasien gearbeitet. Die beiden haben gerade einen Comic über den Milizenchef und Kriegsverbrecher Ignace Murwanashyaka aus Mannheim herausgeben und sind Zeichner und Co-Autor.

FLINN WORKS entwickelt mit internationalen Performer_innen und Musiker_innen multiperspektivische Stücke zur globalisierten Welt. In 2016 entstanden zum Themenschwerpunkt deutsche Kolonialgeschichte die Stücke Maji Maji Flava und Schädel X. Global Belly, eine Performance über transnationale Leihmutterschaft ist zum Impulse Festival 2018 eingeladen. Quartett PLUS 1 arbeitet transdisziplinär und setzt das Streichquartett fremden Medien und Räumen aus, um die Grenzen des klassischen Ensembles auszuloten und zu erweitern. So entstanden u.a.  2016 Songs  of  Sprouts und 2017 Hinter Glas.

KONZEPT, KÜNSTLERISCHE LEITUNG Flinn Works, Quartett PLUS 1 PERFORMANCE Konradin Kunze, Simon Zigah, Katharina Pfänder (Violine), Lisa Stepf (Violoncello), Kathrina Hülsmann (Viola) REGIE Sophia Stepf KOMPOSITION Matthias Schubert TECHNISCHE LEITUNG Gijs Wisse REGIEASSISTENZ Annekatrin Utke KOSTÜME Tatjana Kautsch KOMPANIEMANAGEMENT Helena Tsiflidis (fonundtsu*)

Eine Produktion von Flinn Works und Quartett PLUS 1 / Das ist erst der Anfang e.V. in Koproduktion mit Theater Bremen und SOPHIENSÆLE. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin, die Stiftung Niedersachsen, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das Kulturamt der Stadt Kassel, die Bürgerstiftung Hildesheim, die Friedrich Weinhagen Stiftung und die Gerhard-Fieseler-Stiftung. Das Projekt wurde ermöglicht durch flausen-young artists in residence ein Stipendien-Modellprojekt vom theater wrede +.

        

   

     

     



Foto: Shaizia Jifri