Specials

Tanz/Film

Isabelle Schad
Knotting mit Francesca d’Ath

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© Dieter Hartwig

März 12 | 19.00 Uhr
März 13-21

Der Film zu der Performance Knotting ist als Experiment kurz vor der Premiere entstanden und dokumentiert in Ausschnitten die Recherche zum Stück. Das choreografische Porträt ist inspiriert von den flüssigen, elastischen, raumgreifenden Bewegungen der Tänzerin Francesca d’Ath, die sich physisch mit der Form des Knotens auseinandersetzt. 

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Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

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Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Flinn Works Schädel X

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          Performance

          2016 Mai 04 05 06 07 | 20.00 Uhr
          Kantine

          Auf Deutsch - in German

          In den Kellern deutscher Universitäten und Museen lagern tausende Schädel aus den ehemaligen Kolonien. Sie entstammen überwiegend einem Unrechtskontext - sie wurden ausgegraben oder von den Leichen hingerichteter "Aufständischer" abgetrennt und als Trophäe nach Deutschland verschickt. In anthropologischen Instituten betrieben Wissenschaftler_innen Rassenforschung an diesen Schädeln, Berlin wurde mit Rudolf Virchow und Felix von Luschan zum Zentrum der Schädelsammler_innen. 100 Jahre später mehren sich Forderungen nach einer würdevollen Behandlung und Restitution dieser Schädel an die Nachfahren. Zögerlich beginnen Universitäten und Museen mit der Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels ihrer Geschichte.

          Ein Schädel bildet auch das Zentrum der Lecture Performance Schädel X. Zwei biografische Geschichten kreisen um ihn. Sie führen von Tansania und Deutschland über Archive, Konsulate, Schlachtfelder und Labore durch die deutsche Kolonialgeschichte ins Innerste des eigenen Schädels. Mit (medizin-)historischen Dokumenten und O-Tönen verbinden sie sich zu einer skurrilen, (post-)koloniale Irrfahrt zwischen Wissenschaft, Politik und Theater.

          TischgesselschaftTISCHGESELLSCHAFT

          MAI 06, IM ANSCHLUSS AN DIE VORSTELLUNG

          In Zusammenarbeit mit und unterstützt von Theaterscoutings Berlin.

          Zu Gast ist Mnyaka Sururu Mboro, seit 2007 Vorstandsmitglied und Bildungsreferent bei Berlin Postkolonial. Berlin Postkolonial ist ein kleiner Verein, in dem Nachfahren Kolonisierter und Kolonisierender ihre geteilte (auch im Sinne von unterschiedlicher) Geschichte gemeinsam aufarbeiten und dabei vor allem die Gegenwart des Kolonialismus vor Ort, d.h. im heutigen Berlin deutlich und sichtbar machen. Der Verein organisiert Stadtrundgänge durch das postkoloniale Berlin, Bildungsprojekte und erinnerungspolitische Kampagnen (zum Genozid in Namibia, zum Humboldt-Forum und zu Kolonialismus im öffentlichen Raum).

          FLINN WORKS arbeitet seit 2009 an aktuellen Themen der globalisierten Welt mit feministischen und postkolonialen Fragestellungen. Die Stücke basieren auf intensiver Recherche und nutzen die politischen und ästhetischen Haltungen der internationalen Performer*innen für eine multiperspektivische Dramaturgie. An den SOPHIENSÆLEN zeigten sie zuletzt Fear + Fever (2019) gemeinsam mit Asedeva, Kosa la Vita - Kriegsverbrechen (2018) und Global Belly (2017).

          flinnworks.de 

          RECHERCHE, TEXT, PERFORMANCE Konradin Kunze REGIE Sophia Stepf SOUNDDESIGN Andi Otto VIDEODESIGN Jürgen Salzmann PRODUKTION ehrliche arbeit - freies Kulturbüro

          Eine Produktion von FLINN WORKS / Flinntheater. Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, des Fonds Darstellende Künste e.V., des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Kulturamt der Stadt Kassel. Medienpartner: Jungle World, taz.die tageszeitung, multicult.fm

          Fotos © Shaizia Jifri, Julia Gechter