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Festival

Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          After Europe Ogutu Muraya Fractured Memory

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            © Dorothea Tuch
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            © Dorothea Tuch
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            © Dorothea Tuch

          Performance

          2019 Oktober 09 10 | 19.00 Uhr
          Kantine

          Englisch mit deutschen Übertiteln

          ABENDPROGRAMM ZUM DOWNLOAD HIER

          Ein performatives Essay über die unbequeme Aufarbeitung unserer Kolonialgeschichte.

          Ausgehend von James Baldwins Essay „Princes and Power“ fragt der Autor und Theatermacher Ogutu Muraya, wie wir mit dem komplexen kolonialen Erbe umgehen, das bis heute künstlerische und gesellschaftliche Sichtweisen aufs Unterschiedlichste prägt. Baldwin begleitete 1956 einflussreiche Schwarze Denker bei einem internationalen Kongress zur Dekolonisierung. Als Zeitzeuge, Geschichtenerzähler und Theoretiker zugleich entwirft Muraya eine Collage aus literarischen Texten, historischen Film- und Fotoaufnahmen und persönlichen Erinnerungen an die Gewalt und Unruhen im Kenia seiner Jugend. Er schafft einen poetischen Raum, in dem sich scheinbar widersprüchliche Fragmente vereinen: Eine Aufforderung, gemeinsame Geschichte anzuerkennen und sich unbequemen Wahrheiten zu stellen.

          OGUTU MURAYA ist Schriftsteller, Theatermacher und Geschichtenerzähler. Er studierte Internationale Beziehungen an der USIU-Afrika und beendete 2016 seinen Master of Arts am DAS Theatre in Amsterdam ab. Seine performativen Werke und Geschichtenerzählungen wurden in mehreren Theatern und Festivals in verschiedenen Ländern gezeigt. U.a. bei La Mama (NYC), HIFA (Harare), Afrovibes Festival (Amsterdam) oder Spielart Festival (München).

          KONZEPT Ogutu Muraya PERFORMANCE Jörgen Gario "Unom" DRAMATURGISCHE, KÜNSTLERISCHE ASSISTENZ Esther Mugambi und Noah Voelker RECHERCHE Nele Beinborn BERATUNG Nicola Unger, Andrea Božić FILM, SCHNITT CitéNOIR TOURPLANUNG Veem House for Performance

          Eine Produktion von DAS Theatre. Mit Dank an Roland Albrecht, Akira Milan, Lena Graber, Dirk Verstockt, Edith Kaldor, Muthoni Garland, Al Kags.