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Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          MaerzMusik – Festival für aktuelle Musik Franui Schau lange in den dunklen Himmel

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          2014 März 12 13 | 20.30 Uhr
          Festsaal

          Auf Deutsch - in German

          Schau lange in den dunklen Himmel – ein ins Theatrale erweiterter Liederabend von und mit der Osttiroler Musicbanda Franui, dem Bariton Otto Katzameier und dem Schauspieler Daniel Christensen – ist eine Hommage an Robert Schumann.

          Die Geister-Variationen, sein letztes überliefertes Werk vor der Einweisung in die Nervenheilanstalt, bilden, neben weiteren Schlaf- und Traummusiken, die musikalische Substanz des Abends. Verbunden mit Texten des wesensverwandten Schweizer Dichters Robert Walser und des Wieners Heinz Janisch wird der abgründige Raum ungelebter Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnungen – zwischen Wahn und Wirklichkeit, Melancholie und Humor, Tragik und Parodie – ausgelotet.

          Ein zehnköpfiges MusikerInnen-Ensemble, halb Tanzmusik-, halb Trauermarschkombo, erfreut sich am eigenen Musizieren. Eine eingeschworene Truppe, man kennt sich schon lange. Ein junger Mann stürzt herein und berichtet, dass heute der Himmel über der Welt eingestürzt ist. Wo sind wir? Im Himmel, in der Hölle? In einem Zwischenreich? Wieder erklingt Musik, scheinbar vertraut und doch ganz anders. Betörend schön. Denn die Musicbanda Franui, die seit zwanzig Jahren zusammenarbeitet, hat aus Musik von Robert Schumann ganz neue musikalische Gebilde entwickelt, die zwischen Elysium und Fegefeuer oszillieren, zwischen Schönheit, Traum und Irrsinn, zwischen himmel-hoch-jauchzend und zu Tode betrübt.

          ***ABENDKASSE ÖFFNET ERST 19.30 UHR***

          KOMPOSITION, MUSIKALISCHE BEARBEITUNG Andreas Schett, Markus Kraler (Franui) TEXTE Robert Walser, Robert Schumann, Heinz Janisch LIEDTEXTE Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Hebbel, Heinrich Heine MUSIK Musicbanda Franui BARITON Otto Katzameier SCHAUSPIEL Daniel Christensen REGIE Corinna von Rad MUSIKALISCHE LEITUNG Andreas Schett BÜHNE Ralf Käselau KOSTÜME Sabine Blickenstorfer DRAMATURGIE Bettina Auer, Andri Hardmeier INSPIZIENZ, MITARBEIT REGIE Tumasch Clalüna BÜHNENBILDASSISTENZ, MITARBEIT KOSTÜME Karla Fehlenberg LICHT Matthias Märker TON Stefan Schett PRODUKTIONSLEITUNG Marlies Leibitzki

          Eine Produktion von KunstFestSpiele Herrenhausen und Theater Basel. Mit Unterstützung von Réseau Varèse – European Network for the Creation and Promotion of New Music (gefördert durch das Kulturprogramm der Europäischen Kommission) und Kunstgärtnerei Doll, Salzburg. Eine Kooperation mit SOPHIENSÆLE.

          Foto © Mahramzadeh