Specials
Service
Begleitprogramm
Haus
Suche + Archiv
Programm
    Festivals
      Künstler*innen
        Sonstiges
           

          Frédéric Gies Dance (Praticable)


          Festsaal

          ?Dance (Praticable)? basiert auf einer Partitur, die sowohl als Solo- und als auch als Gruppenversion interpretiert werden kann. Indem choreografische Stile auf der Grundlage von körperlichen Ursprüngen von Bewegungen zufällig sichtbar werden, hinterfragt das Stück die Begrifflichkeiten Stil und AutorInnenschaft innerhalb des choreografischen Kontexts. Die Figuren erscheinen hier nicht als reproduziert oder einstudiert, sondern sie sind Nebeneffekte, die sich allein aus der Interpretation der Partitur ergeben. Die Bewegungen werden in verschiedenen Bestandteilen des Körpers initiiert (Flüssigkeiten, Organe, Skelett, etc.), so dass ?Dance (Praticable)? jenseits der choreografischen Kontexts auch eine Interpretation des Körpers selbst ist. Die Gruppenversion liefert damit neben gleichzeitigen Interpretationen der Partitur auch gleichzeitige Interpretationen verschiedener Körper.
          Zur Premiere der Gruppenversion erscheint begleitend die Partitur mit zusätzlichen Texten zum Thema Choreografie und AutorInnenschaft als Arbeitsbuch, sowie als Webseite mit allen Materialien zum Herunterladen. Die Publikationen werden kostenfrei für Interpretationen zur Verfügung gestellt.

          Vorprogramm:

          Oktober 16)(26
          "The beloved (Praticable)"
          von Frédéric de Carlo and Odile Seitz
          Oktober 17)(24
          Eine Arbeit von Isabelle Schad
          Oktober 18)(23
          "Sensation and imagination"
          Eine Untersuchung (Praticable) von Alice Chauchat
          Oktober 19)(24
          "The stage and myself (Praticable)"
          von Frédéric de Carlo

          Oktober 16) Premierenfeier mit DJ Daniel Wang
          Oktober 23*) Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung

          Frédéric Gies lebt und arbeitet in Berlin. Er ist Mitglied des Kollektivs Praticable, arbeitet allein oder gemeinsam mit anderen Künstler*innen, wie Jefta van Dinther, DD Dorvillier, Isabelle Schad, Alice Chauchat, Manuel Pelmus, Frederic de Carlo, Odile Seitz oder Bruno Pocheron. Im Herbst 2008 hatte die Gruppenfassung von Dance (Praticable) im Festsaal der Sophiensæle Premiere und im Herbst 2009 präsentierte er sein Solo Album (Praticable). Zu seinen letzten Arbeiten zählt The blanket dance, das in Kollaboration mit Jefta van Dinthert und DD Dorvillier entstand. In den Sophiensælen zeigte er im Februar 2012 den Tanz als Protestlied mit seiner Arbeit Little did I know that I, ere or since, ever should speak mouthless. Als Tänzer arbeitet er auch für andere Choreograf*innen, wie Isabelle Schad, Petra Sabisch oder Antonija Livingstone. Er lehrt regelmäßig am SNDO in Amsterdam und am HZT Berlin. Gemeinsam mit Jefta van Dinther hat er eine Stelle als Senior Lecturer sowie die künstlerische Leitung des Masterprogramms Choreografie an der DOCH inne, der Universität für Tanz und Zirkus in Stockholm. Seine jüngste Arbeit an den Sophiensælen Seven Thirty in Tights hatte im April 2013 Premiere.

          Konzept und Partitur: Frédéric Gies, nach einem Entwurf von Alice Chauchat
          Künstlerische Assistenz: Alice Chauchat
          Lichtdesign: Ruth Waldeyer
          Bühnenbild: Alexander Wolff
          Musik: Madonna
          Publikationen: Carsten Stabenow (milchhof:atelier)
          Texte: Bojana Cvejic, Petra Sabisch, Simon Hecquet, Sabine Prokhoris, Frédéric Gies
          Choreografie und Tanz: Alice Chauchat, Frédéric de Carlo, Frédéric Gies, Sarah Menger, Ulrike Melzwig, Christian Modersbach, Petra Sabisch, Isabelle Schad, Odile Seitz
          Mentoring: Carla Bottiglieri
          Produktionsleitung: Christian Modersbach
          www.dancepraticable.net

          ?Dance (Praticable)? - Soloversion ist eine Produktion von Frédéric Gies. ?Dance (Praticable)? - Gruppenversion ist eine Produktion von Frédéric Gies und Sophiensaele. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung durch die fabrik Potsdam im Rahmen von Tanzplan Potsdam: Artists-in-Residence.

          Foto © Ivo Hofsté