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          • stueck_739


          Hochzeitssaal

          Ein Abend mit G. Ph. Telemann

          Ein Loch erkennt man an dem, was darum herum ist. Abwesende erkennt man an denen, die anwesend sind. Jede Familie kennt einen ausgewanderten Onkel, Bands haben verstorbene Bassisten und Räuberbanden eingekerkerte Kumpels. Was bleibt ist kein leerer Ort. Was bleibt ist ein von Abwesen durchpulster Raum im sozialen Gefüge. Mit einer Kantate von G. Ph. Telemann öffnet happysystem dem Abwesen die Türen und fordert es auf zum Tanz, spielt mit ihm Karten und entlockt ihm mit Hilfe von Tonbändern seine verloren geglaubte Stimme. happysystem lädt zu einer exklusiven Gesellschaft von fröhlichen Anwesenden im Angesicht des Abwesens.

          März 18*) Publikumsgespräch mit Waffeln im Anschluss an die Vorstellung

          von und mit: Luigi Archetti, Lucia Becker, Kurt Grünenfelder, Margareth Kammerer, Andreas A. Müller, Bo Wiget
          Konzept und Idee: Bo Wiget
          Dramaturgie: Christopher Haninger
          Licht: Michael Omlin
          Lichttechnik: Benjamin Schälike
          Assistenz: Wiebke Hensle
          Produktionsleitung: Marion Baumgartner

          Eine Produktion von happysystem, Fabriktheater Zürich und Sophiensaele.
          Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin - Senatskanzlei ? Kulturelle Angelegenheiten, des Präsidialdepartement der Stadt Zürich, der Fachstelle Kultur Kanton Zürich, der Ernst Göhner Stiftung, der Georges und Jenny Bloch Stiftung und der Dr. Adolf Streuli-Stiftung.

          www.bowiget.com/happysystem

          Foto © happysystem