Specials

Performance/Audiowalk

Lea Sherin Kübler + Soraya Reichl & Ensemble
Remember Now! Eine Geschichte des einander Erinnerns | Jugendprojekt

Hauptmotiv_quer
©Shirin Esione

Mai 07 08 09 l 14 Uhr + 17 Uhr

An wen wollen wir erinnern und welche Wege gibt es, dies zu tun? Remember Now! lädt zu einem performativen und interaktiven Audiowalk im Berliner Stadtraum ein und wirft einen kritischen Blick auf Berliner Erinnerungsorte. In dynamischen Szenencollagen erlebt das Publikum Geschichte(n) aus einer Perspektive des Widerstands.

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          Hausführung

          • 1329135615
            © Sophiensæle

          Führung

          2017 April 07 | 17.00 Uhr
          2017 Mai 05 | 17.00 Uhr
          2017 Juni 09 | 17.00 Uhr
          2017 Juli 07 | 17.00 Uhr
          2017 November 03 | 17.00 Uhr
          2017 Dezember 01 | 17.00 Uhr
          2018 Januar 19 | 17.00 Uhr
          2018 Februar 09 | 17.00 Uhr
          2018 April 13 | 17.00 Uhr
          2018 Mai 18 | 17.00 Uhr
          2018 Oktober 12 | 17.00 Uhr
          2019 März 15 | 17.00 Uhr
          2019 April 08 | 17.00 Uhr
          2019 Juni 03 | 17.00 Uhr
          2019 September 19 | 17.00 Uhr
          2019 Dezember 17 | 17.00 Uhr
          2020 Januar 24 | 17.00 Uhr
          2020 Mai 04 | 17.00 Uhr
          gesamtes Haus

          Auf Deutsch

          Die Sophiensæle befinden sich in einem ehemaligen Handwerkervereinshaus, dessen bewegte Geschichte mit seinem Bau 1904/1905 beginnt. Hier verbinden sich die Geschichten von Arbeiter_innenbewegung und selbst bestimmter Weiterbildung, jiddischem Theater und Zwangsarbeitern, den Theaterwerkstätten des Maxim-Gorki-Theaters mit einer zentralen Spielstätte der freien darstellenden Künste.

          Mit der Nutzung durch die Berliner Arbeiterbewegung begann für das Haus eine bedeutungsvolle politische Zeit. In den 10er und 20er Jahren des vergangenen Jahr-hunderts wurde das Gebäude als Versammlungsort der revolutionären Linken genutzt, unter anderem sprachen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg hier. Während der NS-Zeit arbeiteten holländische Zwangsarbeiter im Festsaal an der Herstellung von NS-Flugblättern, in der DDR wurden die Räumlichkeiten vom Maxim-Gorki-Theater als Werkstätten genutzt. Im Herbst 1996 wurden die Sophiensæle schließlich mit der Uraufführung von Sasha Waltz' Erfolgsstück Allee der Kosmonauten eröffnet und haben sich seitdem zu einer der wichtigsten Produktions- und Spielstätten der freien Berliner Tanz-, Theater- und Performanceszene entwickelt.

          Wenn Sie mehr über die wechselvolle Geschichte der Sophiensæle erfahren möchten, können Sie an dieser Führung teilnehmen.