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          Ingo Niermann Minusvisionen Ingo Niermann


          Hochzeitssaal

          Ingo Niermann lässt in seinem 2003 erschienenen Buch 14 gescheiterte Unternehmer zu Wort kommen. Teils komisch, teils ergreifend gewähren die Gesprächsprotokolle Einblicke in authentische Schicksale. Den meisten Unternehmern ging es nicht um Profit, sondern um die Verwirklichung eines persönlichen Traumes ? den Aufbau einer Sandwichkette, die Gründung einer Galerie, die Entwicklung eines Internet-Shoppingportals. Unabhängig von Voraussetzungen wie Wissen oder Geld wurde versucht, etwas zu bewegen. Frei nach dem Motto: »Scheitern als Chance«. So bleibt nicht das Misslingen ihrer Vorhaben haften, sondern die Energie, mit der sie für ihre Visionen lebten.

          "In Kerstin Lenharts 'Minusvisionen' darf man das Versagen als Chance begreifen. So sollte beim Seminarteilnehmer, dem Zuschauer also, am Ende folgendes auf dem Notizzettel stehen: Auch Projekte, die im Konkurs enden, sind Aktivposten, weil sie Möglichkeitsräume eröffnen, die auch dann weiterbestehen, wenn die Wirklichkeit sie noch nicht ausgefüllt hat." (Berliner Morgenpost, 21.03.2006)

          Regie Kerstin Lenhart, Raum Michael Böhler, Kostüme Sabine Gröflin, Assistenz Michelle Picirillo, Produktionsleitung Claudia Jansen

          Mit Simon Brusis, Matthias Hörnke, Marcus Reinhardt, Peter Trabner

          Eine Produktion von Sophiensæle in Koproduktion mit Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.