Specials

Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Internationale Tagung ÜberReste. Strategien des Bleibens in den Darstellenden Künsten

          • ueberreste2016_hp

          Tagung/Conference

          2016 April 28 | 14.00 Uhr - 20.00 Uhr
          2016 April 29 | 10.00 Uhr - 19.00 Uhr
          2016 April 30 | 10.00 Uhr - 17.00 Uhr
          Festsaal

          Deutsch + Englisch

          Zunehmend befassen sich insbesondere Tanz- und Performancekünstler_innen mit dem Wiederholen und Bewahren der eigenen Arbeiten oder der Wieder-Aneignung von vergangenen Aufführungen. Musiktheater und Oper wiederum sind von Beginn an von Verfahren des Bleibens und der Wiederholung geprägt. Jene verschieden gelagerten Weisen des Wieder-Holens finden seit einigen Jahren zudem diskursiven Widerhall in der entsprechenden Forschungslandschaft. Inwieweit Erfahrungsmodi von Präsenz aus den Strategien des Bleibens heraus anders zu konturieren sind, ist dabei eine Frage, die all diesen Auseinandersetzungen gemein ist. Zugleich geraten die Materialien selbst in den Blick: Überreste aus vergangenen Performances, die beispielsweise einen Dispositivwechsel von der Performance oder dem Theater ins Museum vollziehen oder, in Archiven aufgefunden, bisweilen wieder in den Kreislauf der (künstlerischen) Darstellung eingespeist werden.

          Ausgehend von diesen Überbleibseln in Tanz, Performance und Musiktheater stellt das Forschungsprojekt ÜberReste die Auffassung, darstellende Kunst sei flüchtig, auf den Kopf. Die Tagung fragt nach dem, was bleibt: Nach materiellen Verfasstheiten von Überbleibseln, deren medienwechselnder Funktion als Dokument vergangener Ereignisse und schließlich dem Umgang mit ihnen. Welche Konsequenzen hat eine solche Perspektive wiederum auf Tanz-, Theater- und Musikwissenschaft? Und was geschieht, wenn Restmaterialien wieder in künstlerischen Kreisläufen recycelt werden?

          >> DOWNLOAD PROGRAMM

          *** Krankheitsbedingt müssen die Beiträge von Lilo Neien am Donnerstag und Daniela Hahn am Freitag leider ausfallen. ***

          ANMELDUNG UNTER ueberreste@theater.fu-berlin.de


          Im Rahmen der Tagung zeigen wir vom 27. April bis 1. Mai jeweils um 20 Uhr die Wiederaufnahme der Produktion Visibile Undercurrent - New York - Berlin 1986-2014 von Peter Pleyer. >> Weitere Informationen + Tickets

          SUSANNE FOELLMER ist Juniorprofessorin für Tanz- und Theaterwissenschaft an der FU Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Ästhetische Theorie sowie Körperkonzepte und Medialität im Tanz. Publikationen: Valeska Gert (2006), Am Rand der Körper (2009). Seit 2014 leitet sie das DFG-Forschungsprojekt ÜberReste.

          KATHARINA SCHMIDT ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt ÜberReste und promoviert derzeit an der FU Berlin. Sie studierte Tanz- und Medienwissenschaft.

          CORNELIA SCHMITZ ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt ÜberReste. Hier promoviert sie zu audiovisuellen Aufzeichnungen als Instrumente der Aufführungsanalyse.

          www.ueberreste.com

          LEITUNGProf. Dr. Susanne Foellmer WISSENSCHAFTLICHE MITARBEIT Katharina Schmidt, Cornelia Schmitz ASSISTENZ Tong Mao, Karina Rocktäschel BEITRÄGE VONSabine Bangert, Gabriele Brandstetter, Beatrice von Bismarck, Paul Clarke, Franz Anton Cramer, Hannah Dörr, Sigrid Gareis, Daniela Hahn, Nicole Haitzinger, Ulrike Hanstein, Alexandra Hennig, Joy Kristin Kalu, Bettina Knaup, André Lepecki, David Levin, Florian Malzacher, Christopher Morris, Lilo Nein, Peter Pleyer, Markus Rautzenberg, Sandra Umathum, Thilo Wittenbecher, Renate Wöhrer, Isa Wortelkamp

          Ein Projekt der Freien Universität Berlin. Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).