Specials

Tanz/Film

Melanie Jame Wolf
TONIGHT

tonight
© Ashton Green

FEBRUAR 10 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 11 – 24

Die Popmusik nutzt das kleine Wörtchen TONIGHT in Songs oft als bittersüßes Versprechen. Humorvoll und mit den passenden Rockstarposen geht Melanie Jame Wolf gemeinsam mit Sheena McGrandles und Rodrigo Garcia Alves dieser popkulturellen Poetik und ihrer kommerziellen Ausbeutung auf den Grund.

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Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Interrobang Sprachlabor Babylon

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          2013 Oktober 11 12 | 19.30 Uhr
          Hochzeitssaal

          WIE SÄHE EINE WELT AUS, IN DER SICH SPRACHEN NICHT SELBST ENTWICKELN, SONDERN ENTWICKELT WERDEN? NEHMEN SIE PLATZ IM SPRACHLABOR!

          Ausgehend von gegenwärtigen Ökonomisierungen öffentlicher Güter erforscht Sprachlabor Babylon das Zukunftsszenario einer Privatisierung der Sprache. Gemeinsam mit dem Publikum entwickeln und „preenacten“ die PerformerInnen mögliche Sprachprodukte von morgen: Wohlfühlisch, Neukritisch, Exzellenzdeutsch, Hochpoetisch und Spardeutsch heißen einige der Sprachprodukte, die spätestens im Jahr 2030 vom Mobiltelefon per Blauwelle direkt in das Sprachzentrum des Gehirns gesendet werden.

          Die kommende Sprachwirtschaft markiert den Beginn eines neuen, postnationalen Zeit-alters: Sprachen sind nicht länger an Ort oder Herkunft gebunden und die nationalen Terri-torien lösen sich auf. Die Sprachprodukte der Firma Deutsch sind weltweit verfügbar und konkurrieren u.a. mit den Produkten der Firmen Spanisch, Panjabi, Swahili, Chinesisch. Um die Angebotspalette zu erweitern, sind auch Akzente und Dialekte für die Entwicklung von Nischenprodukten gefragt. Als ProbandInnen der Firma Deutsch begegnen die ZuschauerIn-nen im Sprachlabor Babylon einer möglichen Arbeitswelt der Zukunft. Bestehen die Sprach-produkte den globalen Stresstest? Kann man mit den neuen Sprachen besser denken? Kommt es zu Konflikten zwischen SparsprachlerInnen und Wortreichen?

          >> "Man braucht’s vom Lebendigen", Neues Deutschland vom 13.11.2012, Almut Schröter

          Interrobang sind Till Müller-Klug, Nina Tecklenburg und Ekkehard Ehlers. Für jedes Projekt arbeitet Interrobang in verschiedenen Konstellationen mit KünstlerInnen aus unterschiedlichsten Sparten zusammen.

          Sprachlabor Babylon ist der erste Teil einer Preenactment-Reihe der Performancegruppe Interrobang, die im Rahmen der Doppelpasspartnerschaft mit den Sophiensælen erarbeitet wird. Anders als das rückwärtsgewandte Reenactment erforscht das Preenactment exemplarische Gegenwartsphänomene und schreibt sie mit Performance- und Theatermitteln in die Zukunft fort. Das Hörspiel Sprachlabor Babylon wurde mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet."

          www.interrobang-performance.com

          INTERROBANG sind Nina Tecklenburg, Till Müller-Klug, Lajos Talamonti und Gäste. Die Gruppe entwickelt neue Theaterformate zur Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen und Fragestellungen. In installativen Theaterräumen und partizipativen Game-Settings kann das Publikum neue szenische Kommunikationsmodelle erleben, testen und reflektieren. Das Spiel mit theatraler Gemeinschaft wird so zum Spiel mit gegenwärtigen und möglichen zukünftigen Gesellschaftsformen und Wertesystemen. Interrobang spielt auf deutschsprachigen Bühnen und internationalen Festivals (Heidelberger Stückemarkt, Impulse Theater Festival, Festival Akcent Prag, NONAME Festival Meyerhold Theatre Centre Moscow, Ivan Franko Theatre Kiew, u.a.) interrobang-performance.com

          VON UND MIT INTERROBANG, Till Müller-Klug, Nina Tecklenburg, Martin Schick MUSIK Friedrich Greiling DRAMATURGIE Kaja Jakstat PRODUKTION Marc Pohl LICHT Dirk Lutz KOSTÜM Josephín Thomas SOUNDBERATUNG Georg Werner HOSPITANZ Katharina Beitz, Mara Niese

          Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes und aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten. Wir bedanken uns bei unserem Medienpartner taz.die tageszeitung.

          Fotos © Michael Bennett

          Gefördert im Fonds Doppelpass der