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          Isabelle Schad Musik (Praticable) Isabelle Schad

          • stueck_860

          2011 Mai 02 03 04 | 20.30 Uhr
          Festsaal

          Musik (Praticable) ist eine Arbeit, die nach Wegen sucht, Tanz analog zu Arbeitsweisen und Begrifflichkeiten aus der Musik zu schreiben.
          Indem wir Musikterminologie mit Konzepten aus der Physiologie, mit choreografischen Schreibweisen bzw. kompositorischen Elementen im Tanz vergleichen, suchen wir nach Beziehungen zwischen dem Visuellen und Auditiven, zwischen Musikbegriffen und deren Übertragung in
          Körper - Sprache.

          Körper im Raum wie Landschaften - visuelle Rhythmen //
          Ihre auditiven Rhythmen wie Musik - Innenräume, die zu Außenräumen werden //
          Die Bewegungen werden zu Linien: Verlängerung der Innenwelt des Körpers in den Raum hinein //
          Eine Linie verschwindet und wird Figur, Markierung, Zäsur, oder Note, dann wieder Motiv... //

          Die Gruppe ein Ensemble //
          Ein Ensemble und darin jeder mit hoher Eigenverantwortlichkeit //
          Polyphonie - Vielstimmigkeit: die Linien sind wie Stimmführungen: fragil, linear und rhythmisch geordnet //
          Eine Suche nach Balance zwischen Textur und Form, Sehen und Hören, Wahrnehmung und Zustand, Vergessen und Entdecken, Lust am Tanz und Lust an Musik //

          Zu Praticable:
          Im Mittelpunkt des Projektes Praticable steht das Teilen und der Austausch von Körperpraktiken mit dem Ziel Research, Lernprozesse, Kreation und Produktionsstrukturen in Beziehung zu setzen. Praticable wurde 2005 gegründet und wird derzeit von Frédéric De Carlo, Frédéric Gies, Isabelle Schad und Odile Seitz fortentwickelt.

          www.isabelle-schad.net

          Isabelle Schad ist Tänzerin und Choreografin, studierte Klassischen Tanz und arbeitete mit zahlreichen Choreograf*innen, bevor sie 1999 begann, ihre eigenen Projekte zu entwickeln. Ihre Recherche konzentriert sich auf den Körper und seine Materialität, erforscht die Beziehungen zwischen Körper, Choreografie, (Re)Präsentation, Form und Erfahrung und betrachtet körperliche Praxis als Ort für Lernprozesse, Gemeinschaft und politische Teilhabe. Ihre Projekte arbeiten an der Schnittstelle von Tanz, Performance und Bildender Kunst und werden weltweit auf Festivals, in Theatern und Museen gezeigt. isabelle-schad.net

          Konzept/Choreografie Isabelle Schad Co-Choreografie, Interpretation Alexander Baczynski-Jenkins, Nancy Banfi, Jorge Gonçalves, Hanna Hedman, Nina Kurtela, Clément Layes, Arantxa Martinez, Sarah Menger, Sybille Müller, Eduard Mont de Palol, Ana Rocha, Lola Rubio, Nils Ulber, Marysia Zimpel Licht, Ton, künstlerische Assistenz Bruno Pocheron Software-entwicklung Olivier Heinry Beratung Frédéric Gies, Odile Seitz Assistenz Stefanie Knobel Produktion Susanne Beyer Musik J.S. Bach, Susanne Brian, Die Wiesenbienen

          Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung von und in Kooperation mit fabrik Potsdam, GDA ? Gestão dos direitos dos artistas (Residency Support), Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin, Tanzfabrik Berlin e.V. und Uferstudios. Eine Koproduktion von Isabelle Schad, Mezzanine und sophiensæle.


          Foto © Bruno Pocheron