Programm
Heute | 19:00 Uhr
Caroline Creutzburg + René Alejandro Huari Mateus
Die Vielhundertjährigen
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November 29 30 | 19.00 Uhr
Tickets
Performance
Hochzeitssaal | 15/10 €

Back to the future: In Die Vielhundertjährigen wird das Publikum von den einzigen Zeitzeug*innen einer längst vergangenen Teilung zwischen dem Biologischen und dem Digitalen kontaktiert. Diese mehrere hundert Jahre Alten sind inzwischen Bewohner*innen einer postdigitalen Welt. Ausgehend von Fantasien und Wünschen an die Welt schafft sich das Ensemble zwischen 65 und 87 Jahren ihre eigene Science-Fiction-Erzählung.

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Tomi Paasonen
Pas de Q
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Dezember 01 02 03 | 20.00 Uhr
Dezember 04 | 18.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

Pas de Q dringt in die klassische Ballettwelt ein, um choreografische Formen und Traditionen auf den Kopf zu stellen und neu zu erfinden. Ein queeres Ensemble aus männlichen und nicht-binären Tänzer*innen treiben Bewegung, Tanz und queere Ästhetik auf die Spitze: In einer utopischen Science-Fiction-Welt fusioniert das Team Dragkunst und Spitzschuhtanz zu einem Labyrinth fantasievoller Perversionen jenseits von Moral und Scham.

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Enad Marouf
In My Hand a Word
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Dezember 09 10 | 20.00 Uhr
Dezember 10 | 17.00 Uhr
Dezember 11 | 18.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

In der szenischen Adaption seines eigenen Textes setzt sich der syrisch-deutsche Performance- und Videokünstler Enad Marouf aus einer queeren Perspektive mit Verlust auseinander: dem Verlust von Familie, Heimat und Beziehungen sowie von Bedeutung und Sprache. Das Publikum betritt einen Ort, an dem sich Fragmente überlagern. Dort bewegen sich zwei Figuren durch Szenen, deren innerer Zusammenhang sich durch Erinnerungen, Anekdoten und assoziativen Bezügen immer weiter auflöst.

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Jelena Stefanoska & Saša Asentić
Жизела / Giselle
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Dezember 17 18 | 18.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

Жизела / Giselle erkundet erkundet mit Tanz und Sprache die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen der Künstlerin Jelena Stefanoska und der tragischen Ballettfigur Giselle. Das Stück erzählt von dem Bedürfnis zu lieben und geliebt zu werden – und vor allem von dem Wunsch und Gefühl, ein Leben in Würde zu leben.

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Specials
Festival
Tanztage Berlin 2023
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© Jan Grygoriew

Hey, warum siehst du so müde aus? Die „Dringlichkeitskultur" erwartet von uns, dass wir ständig vernetzt und reaktionsfähig sind. Es bleibt wenig bis gar keine Zeit, sich die Welt anders vorzustellen. Die Tanztage Berlin – ein jährliches Festival, das die Arbeit des Tanznachwuchs der Stadt in den Mittelpunk stellt – sind zurück, um die Gegenwart zu diagnostizieren und die Zukunft vorherzusagen. Die 32. Ausgabe der Tanztage Berlin untersucht unsere tägliche Reizüberflutung und chronische Müdigkeit, indem sie darüber nachdenkt, wie wir uns dem Rhythmus der gegenwärtigen, von sozialen Medien geprägten Highspeed-Realität anpassen und uns durch ihre Herausforderungen navigieren.

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News
Neue künstlerische Leitung ab der Spielzeit 2023/24 steht fest
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© Sarah Böhmer

Die SOPHIENSÆLE freuen sich, ihr neues Leitungsteam ab der Spielzeit 2023/24 vorstellen zu können. Für die Künstlerische Leitung konnten Jens Hillje und Andrea Niederbuchner gewonnen werden. Als Kaufmännische Leitung bleibt Kerstin Müller dem Haus weiterhin erhalten. Gemeinsam werden Jens Hillje, Andrea Niederbuchner und Kerstin Müller die SOPHIENSÆLE ab dem 1. Juli 2023 als geschäftsführendes Team leiten.

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Service
Begleitprogramm
Haus
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Save Your Soul Jaamil Olawale Kosoko Séancers

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    © Leni Olafson
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Performance
2018 November 09 10 | 19.00 Uhr
Hochzeitssaal
In English

>>SAVE YOUR MONEY AB 3 TICKETS<<

In einer autoethnografischen Reise durch amerikanische Geschichte, Kolonialismus und rassistische Unterdrückng führt Jaamil Olawale Kosoko in surreale und fantastische Welten Schwarzer Imagination: Als Formwandler leiht er einer Vielzahl toter und lebendiger Geister seinen Körper und seine Stimme – von Audre Lorde, Ruby Sales und Christina Sharpe bis hin zu verstorbenen Familienmitgliedern. Perücken, Kostüme und ein Sammelsurium an Requisiten überlagern sich als Symbole persönlicher und kultureller Traumata. Unterstützt von Gast-Theoretikerin Vanessa E. Thompson und dem Sound Artist Jeremy Toussaint-Baptiste verarbeitet diese Séance übersinnliche,
spirituelle und diskursive Strategien im Umgang mit Schmerz und Verlust.

Jaamil Olawale Kosoko Der nigerianisch-amerikanische Choreograf und Performer widmet sich in seinen Arbeiten vornehmlich der Verlusterfahrung und ihrer Verarbeitung und stellt sie dabei in den politischen Kontext der spezifisch Schwarzen Erfahrung einer permanenten Nähe zum Verschwinden aufgrund von rassistischer Gewalterfahrung. Jaamil Olawale Kosoko kommt ursprünglich aus Detroit und tourt mit seinen Vorträgen und Performances international. Mit seinen Performance-Arbeiten war er bereits auf Festivals in ganz Europa zu Gast - unter anderem bei Moving in November (Finnland), TakeMeSomewhere (UK), SICK! (UK), Tanz im August (Berlin), Oslo Internasjonale Teaterfestival (Norwegen), Zurich MOVES! (Schweiz), Beursschouwburg (Belgien) und Spielart Festival (München). Seit 2017 ist er Stipendiat sowohl des Princeton Arts als auch des Cave Canem Poetry Programms.

DAUER 65 Min. KONZEPT, PERFORMANCE, INSTALLATIONSDESIGN Jaamil Olawale Kosoko DRAMATURGIE Emily Reilly SÉANCERS Jeremy Toussaint-Baptiste, Jaamil Olawale Kosoko, Vanessa-Eileen Thompson SOUND, PERFORMANCE Jeremy Toussaint-Baptiste PERFORMANCE DOULAS Imma Asher, M. Lamar, Jennifer Kidwell GEDICHTE, TEXT Power von Audre Lorde, Heelz On und Entertainer von Jaamil Olawale Kosoko, Where Does It Hurt Interview mit Ruby Sales KOSTÜM Simone Duff, SaVonne Whitfield, MA LICHTDESIGN Serena Wong LICHT Megan Lang, Amanda Jensen, Kate McGee VIDEO Andrew Amorim VIDEO PERFORMANCE IMMA, Jaamil Olawale Kosoko WISSENSCHAFTLICHE HILFTSKRAFT, BÜHNENMANAGEMENT Alyssa Gersony COMPANY MANAGER EUROPA Leonie Wichman

Eine Produktion von Jaamil Olawale Kosoko. Gefördert durch MAP Fund, Mid-Atlantic Arts Foundation, Princeton Arts Fellowship, Jerome Foundation und ein Netzwerk unabhängiger Spender_innen. Ermöglicht durch Residenzprogramme von Abrons Art Center, Bennington College, Casa Na Ilha Art Residence Brasilien, FringeArts, pOnderosa Movement and Discovery und Haverford College. In Kooperation mit dem Abrons Arts Center and Danspace Project. Medienpartner:  ExBerlinr, taz.die tageszeitung, Zitty, ASK HELMUT.

  

Foto © Leni Olafson