Specials

Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Jefta van Dinther Kneeding Jefta van Dinther

          • stueck_813

          2010 Dezember 02 03 | 20.00 Uhr
          Hochzeitssaal

          Kneeding ist eine Choreografie für drei Männer. Sie untersucht Beziehungen zwischen dem was innerhalb und dem was außerhalb des Körpers geschieht: wie manifestieren sich innere Prozesse außen und wie beeinflusst Äußeres das, was innerhalb des Körpers liegt. Die greifbare Wirklichkeit der Materie ? der tanzende Körper und seine Umgebung ? werden kombiniert mit der immateriellen Wirklichkeit der Vorstellungskraft.
          Auf diese Weise pendelt ?Kneeding? zwischen Physiologie und Psychologie, zwischen ?kneading? (dt.: kneten) und ?needing? (dt.: etw. brauchen). Mit kontinuierlich druckvollen Bewegungen arbeitet sich ?Kneeding? einen Weg durch die ineinander greifenden Bereiche von Körper und Geist, die ein sich stets wandelndes Umfeld ausmachen. Tanzend stellen die Performer ihre Eigenwahrnehmung in Frage und erzeugen eine Selbstbeobachtung, die sowohl anziehende als auch abstoßende Kräfte entwickelt. Die ZuschauerInnen sitzen an drei Seiten um die Performer herum und werden so zu direkten ZeugInnen des Geschehens. Sie sind KomplizInnen des Produktions- und Bildsammlungsprozesses und werden bisweilen buchstäblich in die Ereignisse hineingezogen, die sich in ihrer Mitte vollziehen.

          Kneeding is a choreography for three men. It explores relations between what happens inside of a body and outside of it: how inner processes manifest themselves externally and how the exterior influences what is within. The palpable reality of matter - the dancing body and its tactile surroundings - is combined with the immaterial reality of imagination. In this way, Kneeding negotiates between physicality and psychology, between ?kneading? and ?needing?. With continuous, pumping movement Kneeding works its way through the interlocking spaces of the mind and body, sustaining an ever-shifting environment. Dancing, the performers challenge their own self-perception, generating an introspection that rouses both centripetal and centrifugal force. Seated on three sides of the dancers, the spectators become close witnesses of this undertaking. They are complicit in the act of producing and collecting the images that emerge, and at times literally implicated in the events that materialize amidst them.

          ?In Kneeding (ein Wortspiel aus den englischen Begriffen für Kneten und Knien) befindet sich der Mann im Prozess einer Transformation. Er knetet sich von innen her durch. Dabei werden all die Grimassen der maskulinen Repräsentation wie in einem letzten Sichaufbäumen sichtbar.? (Der Standard, 20.04.2010)

          www.jeftavandinther.com

          Konzept: Jefta van Dinther
          Entwickelt und performt von: Jefta van Dinther, Frederic Gies und Thiago Granato
          Ton: David Kiers

          Eine Produktion von Frascati Productions Amsterdam.
          Mit freundlicher Unterstützung von 6M1L, Estúdio Nave São Paulo und der Botschaft des Königreichs der Niederlande.

          Foto © Javier Vaquero Ollero