Specials
Service
Begleitprogramm
Haus
Suche + Archiv
Programm
    Festivals
      Künstler*innen
        Sonstiges
           

          Jens Friebe & Anna K. Becker Wie verhält sich eine Königin im Dreck? Schernikau Text/Musik Collage

          • schernikau_foto_katharina_bischoff_hp

          Lesung + Konzert

          2015 März 19 | 20.00 Uhr
          Kantine

          Auf Deutsch - in German

          Wie verhält sich  eine Königin im Dreck? fragt sich Roland M. Schernikau in seinem Hauptwerk „Legende”. Jens Friebes Lied Königin im Dreck ist eine Liebeserklärung an den schwulen, kommunistischen, ärgerlich früh verstorbenen Dichter. Für den Konzert- und Leseabend im Rahmen der Schernikau Konferenz 2015 verbindet Friebe diesen und weitere eigene Songs mit von Anna K. Becker gelesenen Textpassagen aus der „Legende“.


          .ich erwarte von der revolution eine gehörige lustigkeit.


          Ronald M. Schernikau (1960-1991) veröffentlichte sein Debüt Kleinstadtnovelle noch vor dem Abitur. Da hatte er schon Erlebnisse für mehr als einen Roman gesammelt: In der DDR geboren, von der Mutter in den Westen geschmuggelt, zu einem Vater, der längst eine neue Familie hatte. Schwul zu sein war eine weitere Facette dieses Andersseins, das sich als Mittendrin verstand. Nach einem Studium am Literaturinstitut in Leipzig ließ er sich 1989 in die DDR rückeinbürgern. An seinem letzten Buch, der Legende, schrieb er acht Jahre lang, bis zu seinem Tod. Im Herbst 2015 wird das Buch wieder lieferbar sein, als erster von drei Bänden einer Werkausgabe, die im Verbrecher Verlag erscheinen wird. Anlass genug, aus Perspektiven des Verlagswesens, der Literatur und Wissenschaft, des Journalismus und der Popkultur auf die Relevanz und das Wirken dieses Autors zu blicken.

          Eine Veranstaltung des Literaturforums im Brecht-Haus. In Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Universität Potsdam. Mit freundlicher Unterstützung durch schernikau.net und den Verbrecher Verlag. Medienpartner: Junge Welt.

             

          Foto © Katharina Bischoff