Specials

Tanz/Film

Isabelle Schad
Knotting mit Francesca d’Ath

knotting_c_dieter-hartwig_HP 1
© Dieter Hartwig

März 12 | 19.00 Uhr
März 13-21

Der Film zu der Performance Knotting ist als Experiment kurz vor der Premiere entstanden und dokumentiert in Ausschnitten die Recherche zum Stück. Das choreografische Porträt ist inspiriert von den flüssigen, elastischen, raumgreifenden Bewegungen der Tänzerin Francesca d’Ath, die sich physisch mit der Form des Knotens auseinandersetzt. 

» mehr

Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

» mehr

Service
Begleitprogramm
Haus
Suche + Archiv
Programm
    Festivals
      Künstler*innen
        Sonstiges
           

          Johannes Müller / Philine Rinnert + Genoel von Lilienstern Aids Follies

          • follies1_c_philine_rinnert_presse
            Philine Rinnert
          • follies7_c_philine_rinnert_presse
            Philine Rinnert
          • follies_c_philine_rinnert_presse
            Philine Rinnert

          Musiktheater

          2018 Mai 24 25 26 27 | 20.00 Uhr
          Festsaal

          Deutsch + Englisch

          Work out. Ten laps. Chin ups. Look good. Steam room. Dress warm. Call home. Fresh air. Eat right. Rest well. Sweetheart. Safe sex. Sore throat. Long flu. Hard nodes. Beware. Test blood. Count cells. Reds thin. Whites low. Dress warm. Eat well. Short breath. Fatigue. Night sweats. Dry cough. Loose stools. Weight loss. Get mad. Fight back. Call home. Rest well. Don’t cry. Take charge. No sex. Eat right. Call home. Talk slow. Chin up. No air. Arms wide. Nodes hard. Cough dry. Hold on. Mouth wide. Drink this. Breathe in. Breathe out. No air. Breathe in. Breathe in. No air. Black out. White rooms. Head hot. Feet cold. No work. Eat right. CAT scan. Chin up. Breathe in. Breathe out. No air. No air. Thin blood. Sore lungs. Mouth dry. Mind gone. Six months? Three weeks? Can’t eat. No air. Today? Tonight? It waits. For me. Sweet heart. Don’t stop. Breathe in. Breathe out.

          - Heartbeats, Melvin Dixon (1995)

          Aids Follies vereint Revue und Lecture Performance, dokumentarische Fundstücke und Popkultur zur weltweit ersten virus-biografischen Show. Ausgehend vom Freispruch des mutmaßlichen „Patient Zero" Gaetan Dugas setzen Johannes Müller/Philine Rinnert sich mit der Krankheit AIDS und ihrer Bedeutung in der Aufrechterhaltung von Stereotypen und nationalen Frontlinien auseinander. In ihrer internationalen Recherche sprachen sie mit Zeitzeug_innen, Forscher_innen, Ärzt_innen und Aktivist_innen. Nun präsentieren sie das gesammelte Material im Show-Format: Die unbekannte Geschichte des HI-Virus ist nämlich nicht nur die der „Homosexuellen“ (als Stigmatisierte einer Schwulenseuche), der Kunstszene der 80er-Jahre, der „Afrikaner“ (in einer Zementierung rassistischer Stereotype), sondern auch eine europäische Kolonialgeschichte, in der neue Großstädte und mangelnde Hygiene bei Zwangsimpfungen eine Rolle gespielt haben könnten. Widerstreitende Entstehungstheorien, queerer Aktivismus, medizinische Kampfbegriffe, politische Meinungsmache und Projektionen gesellschaftlicher Feindbilder sind die Bausteine für diese Mischung aus Revue und Lecture Performance, zu der Komponist Genoël von Lilienstern die Songs beisteuert. Er überträgt Entwicklungs-Phänomene aus dem HI-Viren-Zyklus in Klangerfahrung, vertont dokumentarische Artefakte und bezieht sich dabei immer wieder auf musikalische Recherche-Fundstücke.

          Tischgesselschaft TISCHGESELLSCHAFT

          MAI 25 im Anschluss an die Vorstellung

          JOHANNES MÜLLER / PHILINE RINNERT entwickeln Musiktheater-Hybride, die sowohl die Vergangenheit der Oper, ihre Wirkung und Techniken ins Visier nehmen, aber auch eine Archäologie der Gegenwart sind, von Entertainment und Queer Culture. Sie verbinden klassische Musik mit aktuellen Diskursen und archäologischen/pop-kulturellen Artefakten. In ihren Projekten arbeiten Performer_innen/ Tänzer_innen/ Schauspieler_innen/ Wissenschaftler_innen/ Drag Queens gemeinsam mit klassischen Musiker_innen und Sänger_innen. Ihre Arbeit Reading Salomé wurde 2016 mit dem Jurypreis des Festivals Favoriten ausgezeichnet.

          www.johannesmueller.eu

          www.philinerinnert.de

          REGIE, KONZEPT Johannes Müller AUSSTATTUNG, KONZEPT Philine Rinnert KOMPOSITION Genoël von Lilienstern MUSIKALISCHE LEITUNG Antoine Daurat VIDEO Benjamin Krieg, Phillip Hohenwarther MIT Misha Cvijovic, Hauke Heumann, Sabrina Ma, Valerie Renay, Beltane Ruiz, Shlomi Moto Wagner, Sirje Aleksandra Viise u.a. Zusätzliche Texte Kenny Fries, Daniel Sauermilch RECHERCHEMITARBEIT Ngefor Akamangwa ASSISTENZ För Kunkel, Chris Gylee PRESSE björn&björn PRODUKTIONSLEITUNG ehrliche Arbeit - Freies Kulturbüro

          Eine Produktion von Johannes Müller/Philine Rinnert in Koproduktion mit brut Wien, Theater Rampe Stuttgart und SOPHIENSÆLE. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Senatskanzlei für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung des Residenzprogramms des Frankfurt LAB 2017. Medienpartner: taz.die tageszeitung

                    

          Foto © Philine Rinnert