Specials

Tanz/Film

Isabelle Schad
Knotting mit Francesca d’Ath

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© Dieter Hartwig

März 12 | 19.00 Uhr
März 13-21

Der Film zu der Performance Knotting ist als Experiment kurz vor der Premiere entstanden und dokumentiert in Ausschnitten die Recherche zum Stück. Das choreografische Porträt ist inspiriert von den flüssigen, elastischen, raumgreifenden Bewegungen der Tänzerin Francesca d’Ath, die sich physisch mit der Form des Knotens auseinandersetzt. 

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Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

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Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Schwabensause Jolika Sudermann + zeitraumexit Infanten

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          Tanz/Performance

          2016 März 29 30 | 19.30 Uhr
          Hochzeitssaal

          Suitable for English Speakers

          Wie kämen wir zurecht, wenn die Dinge keine Namen hätten? Haben wir noch einen Zugang zur Welt der tausend Potenziale, der wir vor langer Zeit angehörten? Dem versuchen Regisseurin Jolika Sudermann und die Darsteller Hilde Labadie und Dwayne Toemere auf den Grund zu gehen. Sie erforschen die Bewegungen, Laute und Verhaltensweisen von Kindern, die sich an der Schwelle zum Laufen und Sprechen lernen befinden. Labadie und Toemere versuchen, sich dorthin „zurück zu üben“, wo sie schon lange nicht mehr waren: In das Stadium, in dem Etwas noch Alles sein kann, das Stadium, bevor die Hände die Form der Dinge und die Stimme deren Namen kennt.

          Mit dem Stück Infanten würdigt die Jury eine Arbeit zwischen Tanz und Performance, die in ihrer von Requisiten und Narrativen weitgehend befreiten Körperlichkeit besticht. Stimme und Bewegung, Sprache und Choreografie werden nicht getrennt voneinander, sondern gemeinsam und anhand kleinkindlicher Entwicklungsmuster erarbeitet und gezeigt. Die Tänzer Hilde Labadie und Dwayne Toemere stellen sich dieser Aufgabe mit beeindruckender Hingabe und wunderbar feinem Humor. Daraus ergibt sich eine äußerst konsequente und zugleich herausfordernde Ästhetik, mit der die Choreografin Jolika Sudermann dem Publikum Sprache und Bewegung in aller Konsequenz als nie fertig und immer in Entwicklung vorführt. Dem zuzuschauen macht mitunter sehr viel Spaß. – Jurybegründung

          Jolika Sudermann ist freie Regisseurin und Performerin für zeitgenössischen Tanz und Theater. Sie wurde 1982 in Süddeutschland geboren und studierte Tanztheater in Hamburg. 2010 erhielt sie ihren Abschluss für Pantomime an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Sudermann lebt in Berlin und arbeitet am Hetveem Theater Amsterdam, wo sie unter anderem das Duett A Talk produzierte, welches sie 2012 in den Sophiensælen zeigte. Ihr Projekt Pulse, eine Untersuchung des simpelsten und gewöhnlichsten aller Rhythmen, wurde unter anderem in Amsterdam und Sarajevo präsentiert und kürzlich in das Aerowaves dance performance network aufgenommen. Neben ihren eigenen Werken engagiert sich Sudermann in Tanz- und Theaterprojekten für Jugendliche und Asylbewerber_innen.

          ZEITRAUMEXIT ist eine Mannheimer Produktionsstätte, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, zeitgenössische Positionen der Bildenden und Darstellenden Kunst zu präsentieren, zu ermöglichen und zu diskutieren. Live Art, Performance-Kunst, Video, Installation, Zeichnung, Fotografie, Tanz, Lecture. Das Spektrum ist weit gefasst.

          REGIE, CHOREOGRAFIE Jolika Sudermann PERFORMANCE Hilde Labadie, Dwayne Toemere DRAMATURGIE Nienke Scholts COACHING, BEWEGUNG, SPIEL Esther Snelder PRODUKTION Benjamin Bay Licht Tilo Schwarz

          Eine Produktion von zeitraumexit e.V. in Koproduktion mit Het Veem Theater Amsterdam, Dampfzentrale Bern. Gefördert durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags, sowie durch den Landesverband Freie Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

          6 tage frei 2015 wurde gefördert von der Stadt Stuttgart, dem Land Baden-Württemberg, dem Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg, der Baden-Württemberg Stiftung und LOTTO Baden-Württemberg. Medienpartner: zitty, taz. die tageszeitung

          Fotos © Peter Empl