Spielplan

Heute

Kareth Schaffer Question of Belief

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April 13 14 Replay
Tickets

In ihrer neuen Arbeit widmet sich Choreografin Kareth Schaffer den Dämonen der heutigen Zeit: Zwischen Aktionismus und Faulheit, Ablenkung und Apathie erkämpfen sich die Performerinnen Mădălina Dan und Manon Parent einen Weg durch die sich aufblasende Bühnenlandschaft.

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Vanessa Stern Sleeping Duties
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April 20 | 18.00 Uhr
April 21-30
Mai 01 02 03 04
Theaterfilm
Online | Solidarische Preisstufen 5/10/15/20/25 Euro Tickets

Railroadmovie trifft Kammerspiel: Der Theaterfilm von Vanessa Stern ist noch einmal auf www.dringeblieben.de zu sehen.

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Lea Sherin Kübler + Soraya Reichl & Ensemble Remember Now!
Hauptmotiv_quer
Mai 07 08 09 | 14.00 Uhr
Mai 07 08 09 | 17.00 Uhr
Performance/Audiowalk
Start im Hof der Sophiensaele | Tickets 5€

An wen wollen wir erinnern und welche Wege gibt es, dies zu tun? Remember Now! lädt zu einem performativen und interaktiven Audiowalk im Berliner Stadtraum ein und wirft einen kritischen Blick auf Berliner Erinnerungsorte. In dynamischen Szenencollagen erlebt das Publikum Geschichte(n) aus einer Perspektive des Widerstands.

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          Judica Albrecht + Lajos Talamonti Es ist so Deutsch in Kaltland Eine Audiotopie durch Mitte

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          • vimeo Video

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          2016 Juni 03 04 05 | 18.00 Uhr
          Stadtraum, Treffpunkt Sophiensæle

          Auf Deutsch - in German

          Herzlich willkommen! Sie nehmen an einer Feldforschung durch das Territorium des Museums der Zukunft teil. Im Jahr 2016 wurde die Sektion Berlin von der Agentur "Pretend to be a multicultural environment-Services" in "Priority Area" und "Less Priority Area" aufgeteilt. Die Stadt befindet sich mitten im Wahlkampf und ist einer nicht gänzlich erforschten Strahlung ausgesetzt. Gesellschaftliche Mutationen, Gewalt und partielle Amnesien breiten sich ungehindert aus.

          Beachten Sie die Anweisungen Ihres persönlichen Walkers genau. Er wird Sie durch die verschiedenen Zonen navigieren, und Ihre Sicherheit gewährleisten. Bleiben Sie dran, denn die Grenze verschiebt sich täglich. Nichts ist mehr sicher.

          Mitte und Wedding – zwei Stadtteile, die formal dem gleichen Bezirk angehören - und doch liegen Welten dazwischen. Gemeinsam mit jungen Erwachsenen zwischen 15 und 27 Jahren haben sich Judica Albrecht und Lajos Talamonti auf die Suche begeben, um diese Welten zu verbinden. Entstanden ist ein urbanes Hörspiel zum Mitgehen von den Sophiensælen zum Gesundbrunnen. Auf der Suche nach ihrer zukünftigen Stadt erobern die jungen Performer_innen den Stadtraum gemeinsam mit dem Publikum.

          Über Umwege und Irrwege, durch Innenhöfe und Parkhäuser, über Baustellen und Spielplätze werden die Zuschauer_innen von ihrem persönlichen "Walker" begleitet und erleben Berlin, wie es einmal sein könnte: Ein Theater-Hörspiel zum Mitgehen, dass die Stadt bezugnehmend auf andere Großstädte, andere Krisen, Bedrohungslagen und soziale Spannungen verortet. Es ist so Deutsch in Kaltland projiziert die globalen News auf die reale Stadtwirklichkeit und schafft zugleich einen Kontrast zur Entwicklung Berlins in den vergangenen 25 Jahren. Die globale mediale Wirklichkeit und der Berliner Alltag verschmelzen zwischen Auge und Ohr. Für kurze Momente entsteht die Möglichkeit einer parallelen Wirklichkeit, eine surreale Atmosphäre. In diesem „Echo“ bewegen sich die Walker mit den Zuschauer_innen auf der Suche nach der eigenen Zugehörigkeit zwischen Gegenwart und Zukunft.

          >> 5 EURO-Tickets für Schulklassen nur unter

          presse@sophiensaele.com / 030-27 89 00 30

          JUDICA ALBRECHT ist Schauspielerin, Regisseurin und Pädagogin für Atem- und Stimmbildung. Sie ist Gründungsmitglied des Jungen Theater Bremen und war Leiterin verschiedener Jugendperformancegruppen am Theater Aachen, Sophiensæle (TUSCH, Jugendclub), Parkaue und Maxim-Gorki-Theater mit stark biografischen Textgrundlagen der Teilnehmenden. Sie nahm an der Weiterbildung der UdK „Kunst im Kontext“ teil. Sprechertätigkeiten im Rundfunk für Hörspiele und Features, Audio Guides in Ausstellungen. 

          LAJOS TALAMONTI ist freier Schauspieler, Autor und Regisseur. 1998 gründete er die Produktionsplattform urban lies, von 2000 bis 2008 war er Teil der Perfomancegruppe Nico and the Navigators. Als Schauspieler arbeitete er u.a. mit Hans-Werner Kroesinger, Martin Clausen und Sascha Bunge zusammen, Arbeiten als Regisseur und Autor führten ihn u.a. an das Junge Theater Bremen, Schwankhalle Bremen, Nationaltheater Mannheim, HAU Hebbel am Ufer, Theater an der Parkaue, Komische Oper Berlin, Maxim-Gorki-Theater und Sophiensæle. Er ist Teil des Performancekollektivs Interrobang und wirkte u.a. bei den Produktionen Callcenter Übermorgen (2014), Preenacting Europe(2014),To Like or Not to Like(2015),  Der Prozess 2.0 (2017) und Emocracy (2017) in den Sophiensælen mit. In Berlin, Bremen, Budapest und Taranto führte er zahlreiche Projekte mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch, an den Sophiensælen u.a. Meine Schule ist die Strasse - Wo ist Mädchen X?(2014) mit dem Leonardo Da Vinci-Gymnasium in Berin-Buckow. Lajos Talamonti ist Träger des George-Tabori-Preises.

          judicaalbrechtde.wordpress.com  

          KÜNSTLERISCHE LEITUNG Lajos Talamonti, Judica Albrecht PRODUKTIONSASSISTENZ Denice Biermann SOUNDDESIGN Daniel Dorsch TONASSISTENZ Jonas Albani PROJEKTLEITUNG Gesa Rindermann, Franziska Schrage VON UND MIT Jonas Albani, Asli Aydin, Bruno Brandes, Andre Bockstette, Julian Moritz, Pepa Pasatu, Lillith Talamonti, Alexander Tenderini, Anna-Martha Thomas, Anna Zimmermann

          Eine Produktion von urban lies, Judica Albrecht und SOPHIENSÆLE in Kooperation mit Herbert-Hoover-Schule, Mädchenzentrum Mädea und Uferstudios. Gefördert durch den Projektfonds Kulturelle Bildung.

          Motiv: Jan Grygoriew