Specials

Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Labor für kontrafaktisches Denken Wer(s) glaubt wird selig

          • bild_web

          2013 Dezember 04 | 20.00 Uhr
          2013 Dezember 05 06 08 11 12 13 15 18 | 18.00 Uhr
          2013 Dezember 07 14 | 15.00 Uhr
          Kantine

          Auf Deutsch - in German

          EINE THEATRALE INSTALLATION ÜBER DEN GLAUBEN VON ATHEIST/INNEN UND

          AGNOSTIKER/INNEN

          "Wir haben keine Anfälligkeit für Rituale. / Wir haben unsere eigenen Rituale. / Wir haben unsere Rituale geklaut. / Wir sind keine Heiden".

          Woran glauben eigentlich Atheisten oder Agnostiker? Glauben sie gar nichts und wissen viel lieber? In der Installation Wer(s) glaubt wird selig werden gottlose „Pilgerwege“ durch Berlin konzipiert, diverse Glücks- und Schutzbringer sowie atheistische Heiligtümer vorgeführt, subjektive Wir-Behauptungen auf- und gegenübergestellt. Weltbilder und Todesvorstellungen geraten durcheinander, Fakten, Ahnungen und Beweisketten werden neu sortiert. Wo endet Wissen und wo beginnt Glaube? Brauche ich einen tieferen Grund für meine Existenz? Und macht Bildung eigentlich mündig? Das Spiel ist eröffnet: Evolutionstheorien und Horoskope, Würmer, Maden und Engel, Zufälle, Prägungen und Aberglauben verknüpfen sich zu vorläufigen und zugleich fragwürdigen Bekenntnissen der (Un)gläubigkeit.

          "Glaubst du, dass Tote fliegen können?

          Nein.

          Warum nicht?

          Weil Tote verrotten.

          Warum?

          Weil die Maden und die Regenwürmer kommen und die dann auffressen.

          Warum?

          Weil die Hunger haben."

          DAS LABOR FÜR KONTRAFAKTISCHES DENKEN wurde 2008 von der Autorin und Dramaturgin Peggy Mädler und der Kunsthistorikerin und Performerin Julia Schleipfer begründet. Im Grenzbereich zwischen Installation und Performance erkundet es Möglichkeiten und Welten jenseits gesellschaftlicher wie individueller Faktizität. Arbeiten: Weinen für die Polkappen. Festival im öffentlichen Raum 2009; Ich bin da gewesen. Theaterdiscounter 2010; How to make it perfect? Dokumentarfilm 2012

          www.laborfuerkontrafaktischesdenken.de

          SONDERVERANSTALTUNGEN IN DER INSTALLATION

          SA 7.12. + SA 14.12., JE 15–18 Uhr
          im AnschLuss 18-21 Uhr InstalLation

          Ritueller Familiennachmittag – mit Sterne backen, Kraniche falten und Peterchens Mondfahrt

          Tickets 7/5 Euro, Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei

          SO 8.12., 18.00 UHR

          „Wort zur Woche“ – Lesung + Konzert mit den AutorInnen Daniela Dröscher und Jochen Schmidt sowie den MusikerInnen Tobias Vethake und Kiki Bohemia

          Tickets 13/8 Euro

          SO 15.12., 18.00 UHR

          „Wort zur Woche“ – Lesung + Konzert mit den AutorInnen Tanja Dückers und David Wagner sowie den MusikerInnen Tobias Vethake und Kiki Bohemia

          Tickets 13/8 Euro

          Die Kasse öffnet jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der Installation bzw. Veranstaltung.

          KONZEPT, UMSETZUNG Peggy Mädler, Julia Schleipfer (Labor für kontrafaktisches Denken) RAUM Markus Paetz GRAFIK Birgit Metzger VIDEO Henrike Kochta MUSIK Tobias Vethake LICHT Mark Howett ASSISTENZ Josefine Jochum FOTOS Anna Rozkosny PRODUKTION ehrliche arbeit - freies PRESSE björn & björn MIT Kiki Bohemia, Nora Bussenius, Daniela Dröscher, Tanja Dückers, Andreas Engler, Eckhard Greiner, Thomas Hashemi, Julian Mehne, Jochen Schmidt, Gregor Sander, Stefanie Taeger, Jan Valk, David Wagner

          Eine Produktion von Labor für kontrafaktisches Denken. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin. Wir bedanken uns bei unseren Medienpartner taz.die tageszeitung. Das Labor für kontrafaktisches Denken dankt allen, die der Installation Reliquien im Original oder als Vorlage zur Verfügung gestellt haben, Annett Gröschner für die Beratung bezüglich der Pilgerwege, Florian Krähenbühl für die Hilfe beim Probeaufbau und Grayson Millwood sowie Brad Hwang für ihre Unterstützung.

          Motiv © Labor für kontrfaktisches Denken