Spielplan
Heute
Ania Nowak
INFLAMMATIONS (PANDEMIC EDITION)
Inflammations_c_Anu Czerwiński
August 01
Tickets
Video Performance

Verletzlichkeit wird zur Wegbereiterin einer neuen Körper-, Sprach- und Care-Ökonomie: Ausgehend von der Frage, welche Erwartungen wir an hyperfunktionale Körper auf der Bühne und im Alltag haben, fordern die Performer*innen einen Platz für instabile Körper - mit all ihren Risiken und Potenzialen, im Tanz ebenso wie in der Gesellschaft.

» mehr
Heute | 18:00 Uhr
IN CONVERSATION
August 01 | 18.00 Uhr
Artist Talk
Auf Zoom | Eintritt frei

Digitales Gespräch auf Zoom mit den Künstler*innen der Produktionen Inflammations, A Crash Course in Cloudspotting und The Shape of the Pain: Sie thematisieren das Navigieren durch einen oft ableistischen Kunstsektor und erzählen, welche Arbeitsmethoden und Ästhetiken sie entwickelt haben.

» mehr
TANZSCOUT 2.0
Fur_c_Dieter Hartwig_Tanzscout
August 01

Mit diesem AUDIO Tune-in & COLLAGE Wrap-up online ist es dem Tanzscout-Team möglich, weiterhin Verbindungen zwischen Tanzstück und Zuschauer*innen herzustellen.

» mehr

Layton Lachman & Samuel Hertz
DOOM (THE MOVIE)
DOOM_c_Ethan Folk HP2
August 05 | 19.30 Uhr
Tickets

Gemeinsam mit Layton Lachman & Samuel Hertz und Open Air Neukölln im Freiluftkino Hasenheide möchten wir euch zur Premiere von DOOM (THE MOVIE) einladen.

» mehr

James Batchelor + Collaborators
An Evening-length Performance
AELP__c__Morgan_Hickinbotham_HP
August 12 13 14 15 | 19.00 Uhr
Tickets
Tanz
Festsaal |

Mit An Evening-length Performance reimaginiert der australische Choreograf James Batchelor den barocken Ballsaal als Ort queeren Ausdrucks und der Begegnung.

» mehr

Colette Sadler + Mikko Gaestel
ARK 1
1_ARK_1_Video_still_by_Colette_Sadler_and_Mikko_Gaestel_HP
August 13 | 16.00 Uhr
August 13 | 17.30 Uhr
August 13 | 19.00 Uhr
August 13 | 20.30 Uhr
Tickets
Tanz

In einer immersiven Solo-Performance-Installation befragen die Choreografin Colette Sadler und der bildende Künstler Mikko Gaestel im Rahmen einer virtuellen 3D-Umgebung die Zukunft des Menschen in Beziehung zur Technologie.

» mehr

Turbo Pascal
Irgendwie Mitte
TurboPascal_Grafik_Janina Janke_HP
August 18 19 20 21 | 21.30 Uhr
Tickets
10/15/25/50 €

Viele Menschen ordnen sich der Mitte zu. Doch wo liegt die eigentlich genau – irgendwo zwischen oben und unten, arm und reich? Im Rahmen einer vierteiligen Live-Reality-Serie begibt sich Turbo Pascal auf die Suche nach den diffusen Kategorien und Verhältnissen, die die sogenannte Mitte ausmachen.

» mehr

Thiago Granato
The Sound They Make When No One Listens
The_Sound_They_Make_c_Rafael_Medina_HP
August 19 20 21 22 | 19.00 Uhr
Tickets
Tanz
Festsaal |

Der brasilianische Choreograf Thiago Granato erforscht den Akt des Zuhörens in Zeiten ökologischer, politischer und persönlicher Krisen.

» mehr

Melanie Jame Wolf mit Teresa Vittucci
SHOW BUSINESS
Show Business_c_Flavio Karrer_HP
August 30 31 | 20.00 Uhr
September 01 02 | 20.00 Uhr
Festsaal | 15/10 €

There’s no business like show business. In ihrem ersten gemeinsamen Performance-Abend gehen Melanie Jame Wolf und Teresa Vittucci der Frage nach: Was braucht es, um eine Show great zu machen? 

» mehr

Making A Difference
Owning spaces - Conversations and actions from bed
Konferenz save the date
September 01-05

Konferenz Auf Zoom
September 01-05

Als Team behinderter Künstler*innen/Kurator*innen laden Kate Marsh und Noa Winter ein zu Gesprächen, Praxis, Safer Spaces und öffentlichem Austausch. 

» mehr

TANZSCOUT ZU SHOWBUSINESS
Tanzscout Show Business
September 01 | 19.00 Uhr

Im Tanzscout Tune-In stimmen sich die Teilnehmer*innen in einer spielerisch-praktischen Auseinandersetzung auf die Vorstellung von Show Business ein.

» mehr

KRISTINA + KAROLINA DREIT, ANNA TRZPIS-MCLEAN
FASHIONSHOW: WORKING CLASS DAUGHTERS
Bild00002_HP
September 04 05 | 17.00 Uhr - 22.00 Uhr
Eintritt frei

Die Installation verhandelt Fragen von Klasse, Geschlecht und Migration. Auf subtile Weise wird mit Konventionen von Fashion-Shows gespielt und auf ein aktuelles Phänomen verwiesen, bei dem sogenannte „Workwear“ in High Fashion-Kontexten Einzug hält.

» mehr

Julia*n Meding
TRAUMASCAPE
Julia_n Meding_c_Teta Marie Carangi und Julia_n Meding_HP
September 04-08 | 20.00 Uhr
Hochzeitssaal | 15/10€

In ihrer neuen Arbeit Traumascape untersucht Julia*n Meding die Verbindungen von Rationalität und Gewalt in der europäischen Wissensgeschichte.

» mehr

Specials
Festival
Cripping the Pain
A Crash Course in Cloudspotting Main Image Credit Paul Samuel White-SMALL
© Paul Samuel White

JULI 29 – AUGUST 01

Schmerzen werden auf der Bühne selten verhandelt. Der Schwerpunkt CRIPPING THE PAIN, der pandemiebedingt im Juni 2020 nicht stattfinden konnte und nun in digitaler Form nachgeholt wird, präsentiert künstlerische Arbeiten, Workshops und Gespräche, die dieser Komplexität Raum geben und sich dominanten ableistischen Körperwahrnehmungen widersetzen.

» mehr
Festival
Coming of Age
Coming of Age_Festival_HP
© Jan Grygoriew

Age is just a number – um das Altern kommen wir trotzdem nicht herum. Inmitten der Debatten rund um Klimabewegung, Identitätspolitik und Körperbilder ist es Zeit, längst überkommene Generationsverträge neu zu verhandeln. So hat nicht erst die jüngere Pandemiegeschichte gezeigt, dass Fragen nach Verantwortungen und der Solidarität neu gestellt werden müssen. Das Performance-Festival COMING OF AGE, das vom 15. September bis zum 7. November an den Sophiensælen stattfindet, widmet sich verschiedenen Facetten des Alterns in der Gesellschaft – und blickt dabei auf die unterschiedlichen Herausforderungen eines Phänomens, das uns alle betrifft.

» mehr
Service
Begleitprogramm
Haus
Suche + Archiv

Lea Moro (B)Reaching Stillness

  • hp1
  • hp2
  • hp3
  • hp4
Tanz/Dance
2015 Juni 04 05 06 07 | 20.00 Uhr
2016 September 01 02 | 20.30 Uhr
2016 September 03 04 | 18.00 Uhr
Hochzeitssaal
Suitable for Non-German Speakers

In störrischer Ruhe widmen sich drei liegende Körper glamourösen Höhepunkten und flächiger Monotonie. Ausgehend von barocker Stilllebenmalerei und Gustav Mahlers Auferstehungssinfonie inszeniert Lea Moro in (b)reaching stillness die scheinbare Erstarrung von Körpern. Der für den Tanz erst einmal widerständig wirkende Stillstand ist Ausgangspunkt der Choreografie. Aus Stillleben entnommene Prozesse des Verwesens und Verwelkens sowie Vorgänge des Stillstellens und Konservierens werden zum Bewegungsmaterial des Stückes. Dem gegenüber wird die Sinfonie Gustav Mahlers gesetzt, die sich in ihrer dramatischen und üppigen Form jeder Stillstellung entzieht.

Nachdem sich Lea Moro in ihrer Choreografie Le Sacre du Printemps – a ballet for a single body mit Verausgabung und Opferung beschäftigte, verhandelt sie nun mit ihrem neuen Stück den Stillstand und die Auferstehung. Verheißungsvolle Momente des Auf(er)stehens anstrebend, verharren die Performer in horizontaler Stagnation. Die ganz großen Themen von Leben und Tod sind unumgänglich. Ist die sich wandelnde Lebendigkeit Teil einer ewigen Ruhe oder umgekehrt? Das Motiv der Auferstehung – von seinen religiösen Zuschreibungen befreit – wird für (b)reaching stillness zum vitalen Prinzip immer neuer Aufbrüche, dem erneut pompösen Ende entgegen.

Sopran und Alt solo:  

Mit Flügeln, die ich mir errungen.

O Tod! Du Allbezwingender!

Nun bist du bezwungen!


TISCHGESELLSCHAFT IM ANSCHLUSS AN DIE VORSTELLUNG AM 2. SEPTEMBER

MODERATION: Stephanie Schrödter

LEA MORO studierte an der Scuola Teatro Dimitri (CH), dem Laban Centre in London und dem HZT Berlin. Ihre Solo-Performance Le Sacre du Printemps, a ballet for a single body (2013/14) wurde unter anderem am HAU Hebbel am Ufer, während der Tanztage Berlin 2015 und des Festivals Zürich Tanzt sowie in der Dampfzentrale Bern gezeigt. 2015/16 ist sie Residenzchoreografin bei K3 Tanzplan Hamburg. 2014 erhielt sie das DanceWEB Stipendium, wurde durch das PAP-Mentoring Programm unterstützt und erhielt 2015 das Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin. Sie ist Mitgründerin des Ackerfestivals Berlin und Residenzkuratorin von Schloss Bröllin. Ihr Gruppenstück (b)reaching stillness (2015) feierte in den Sophiensælen Premiere und wurde zur Tanzplattform Deutschland 2016 eingeladen. In der Jahresausgabe 2015 der tanz galt sie als Hoffnungsträgerin.  Ihre Arbeiten touren in Produktionshäuser und Festivals im In- und Ausland.

leamoro.com

KONZEPT, CHOREOGRAFIE, TANZ Lea Moro CO-CHOREOGRAFIE, TANZ Enrico Ticconi, Jorge De Hoyos DRAMATURGIE Maja Zimmermann MUSIKALISCHE BEARBEITUNG, KLANGREGIE Marcus Thomas LICHT Annegret Schalke SZENOGRAFIE Katrin Fürst KOSTÜM Lydia Sonderegger CHOREOGRAFISCHE ASSISTENZ Marc Philipp Gabriel, Julia Turbahn DRAMATURGISCHE BERATUNG Linda Sepp GRAFIK Zelika Pravdic PRODUKTION Marie Schmieder

Eine Produktion von Lea Moro in Kooperation mit SOPHIENSÆLE. Die Produktion sowie die Wiederaufnahme sind gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten. (b)reaching stillness ist gefördert durch das Nationale Performance Netzwerk (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Unterstützt durch die Stadt Zürich Kultur, Fondation Nestlé pour L´Art, Georges & Jenny Bloch Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung und Pact Zollverein Essen. Mit Dank an Tanzfabrik Berlin, Wiesen55 e.V., ada Studio Berlin, Gemäldegalerie Berlin, Kunsthaus Zürich, Dampfzentrale Bern, Tanzhaus Zürich. Im Rahmen des Recherchebeitrags der Stadt Zürich Kultur ist aus dem Recherchematerial eine Publikation zu (b)reaching stillness sowie ein Postkarten-Set entstanden. Medienpartner: taz.die tageszeitung

Fotos © Julia Turbahn, Maja Zimmermann