Spielplan
Colette Sadler + Mikko Gaestel
ARK 1
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August 13 | 16.00 Uhr
August 13 | 17.30 Uhr
August 13 | 19.00 Uhr
August 13 | 20.30 Uhr
Tickets
Tanz

In einer immersiven Solo-Performance-Installation befragen die Choreografin Colette Sadler und der bildende Künstler Mikko Gaestel im Rahmen einer virtuellen 3D-Umgebung die Zukunft des Menschen in Beziehung zur Technologie.

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Turbo Pascal
Irgendwie Mitte
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August 18 19 20 21 | 21.30 Uhr
Tickets
10/15/25/50 €

Viele Menschen ordnen sich der Mitte zu. Doch wo liegt die eigentlich genau – irgendwo zwischen oben und unten, arm und reich? Im Rahmen einer vierteiligen Live-Reality-Serie begibt sich Turbo Pascal auf die Suche nach den diffusen Kategorien und Verhältnissen, die die sogenannte Mitte ausmachen.

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Thiago Granato
The Sound They Make When No One Listens
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August 19 20 21 22 | 19.00 Uhr
Tickets
Tanz
Festsaal |

Der brasilianische Choreograf Thiago Granato erforscht den Akt des Zuhörens in Zeiten ökologischer, politischer und persönlicher Krisen.

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Melanie Jame Wolf mit Teresa Vittucci
SHOW BUSINESS
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August 30 31 | 20.00 Uhr
September 01 02 | 20.00 Uhr
Festsaal | 15/10 €

There’s no business like show business. In ihrem ersten gemeinsamen Performance-Abend gehen Melanie Jame Wolf und Teresa Vittucci der Frage nach: Was braucht es, um eine Show great zu machen? 

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Making A Difference
Owning spaces - Conversations and actions from bed
Konferenz save the date
September 01-05

Konferenz Auf Zoom
September 01-05

Als Team behinderter Künstler*innen/Kurator*innen laden Kate Marsh und Noa Winter ein zu Gesprächen, Praxis, Safer Spaces und öffentlichem Austausch. 

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TANZSCOUT ZU SHOWBUSINESS
Tanzscout Show Business
September 01 | 19.00 Uhr
5€

Im Tanzscout Tune-In stimmen sich die Teilnehmer*innen in einer spielerisch-praktischen Auseinandersetzung auf die Vorstellung von Show Business ein.

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KRISTINA + KAROLINA DREIT, ANNA TRZPIS-MCLEAN
FASHIONSHOW: WORKING CLASS DAUGHTERS
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September 04 05 | 17.00 Uhr - 22.00 Uhr
Eintritt frei

Die Installation verhandelt Fragen von Klasse, Geschlecht und Migration. Auf subtile Weise wird mit Konventionen von Fashion-Shows gespielt und auf ein aktuelles Phänomen verwiesen, bei dem sogenannte „Workwear“ in High Fashion-Kontexten Einzug hält.

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Julia*n Meding
TRAUMASCAPE
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September 04-08 | 20.00 Uhr
Hochzeitssaal | 15/10€

In ihrer neuen Arbeit Traumascape untersucht Julia*n Meding die Verbindungen von Rationalität und Gewalt in der europäischen Wissensgeschichte.

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Specials
Festival
Coming of Age
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© Jan Grygoriew

Age is just a number – um das Altern kommen wir trotzdem nicht herum. Inmitten der Debatten rund um Klimabewegung, Identitätspolitik und Körperbilder ist es Zeit, längst überkommene Generationsverträge neu zu verhandeln. So hat nicht erst die jüngere Pandemiegeschichte gezeigt, dass Fragen nach Verantwortungen und der Solidarität neu gestellt werden müssen. Das Performance-Festival COMING OF AGE, das vom 15. September bis zum 7. November an den Sophiensælen stattfindet, widmet sich verschiedenen Facetten des Alterns in der Gesellschaft – und blickt dabei auf die unterschiedlichen Herausforderungen eines Phänomens, das uns alle betrifft.

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Service
Begleitprogramm
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SOPHIENSÆLE JUGENDFESTSPIELE 2014 Leonardo da Vinci Gymnasium + Sophiensæle Meine Schule ist die Straße - Wo ist Mädchen X?

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Performance
2014 Juni 19 | 19.00 Uhr
2014 Juni 20 | 11.00 Uhr
Festsaal
Auf Deutsch - in German

Angenommen, in Buckow hat alles angefangen. Angenommen, Discounter, Reifen-Dingsbums und Cafè Moin Moin sind das Zentrum der Welt. Was genau bedeutet dann der Rest Berlins? Angenommen, jemand verschwindet einfach. Aber wohin? Und wie? Angenommen, überall sind Portale nach Irgendwo: im Fernseher, in der Schultoilette, im Handy… Wo gelangt man dann hin? Und wo ist Mädchen X? 11 Jugendliche suchen sie in ihrem Viertel - jetzt kennt das Viertel auch sie. Verschwinden sie auch oder bleiben sie hier?

AUSGANGSFRAGE für das über ein Jahr währende Projekt MeineSchule ist die Straße ist jene nach dem Erlebnisradius eines/einer Jugendlichen. Legt man eine Gedächtniskarte an, deren Zentrum die Schule bildet, sammeln sich in einem bestimmten Radius Referenzpunkte an: zu Hause, Weggehen, Einkaufen, Ausflug nach irgendwo. Diese Karte entspricht keiner herkömmlichen, denn sie hat keinen einheitlichen Maßstab. Manche Orte sind riesenhaft angewachsen, überproportional, andere schrumpfen perspektivisch zu Ameisenbauten. An manche gelangt man, in dem man die Augen schließt, andere sind nur eine Handbreit entfernt, aber wir werden nie dorthin gelangen. Was sich als Simulation auf dem Display oder im Fernseher ereignet, ist mitunter realer als ein unbekannter Nachbar. Es entsteht eine surreal anmutende Landschaft, eine Karte, in die Orte, Ereignisse und Nicht-Ereignisse eingeschrieben sind.
Diese Karte mit dem Vertrauten als Mittelpunkt und den Ausläufern ins Unbekannte wird nicht von ForscherInnen gemacht; sie ist der sichtbare Abgleich für eine Sammlung von Stimmungen und Verstimmungen, von Attraktivität und diffusem Grusel, von Atmosphären, die sich zusammenbrauen und auflösen wie Wetterfronten. Meine Schule ist die Straße erzählt eine Geschichte, die sich jede Erzählerin im Moment des Erzählens zu Eigen machen kann. Das Mädchen, dessen Geschichte erzählt wird - oder die diese Geschichte erzählt – heißt Mädchen X. Und eigentlich erzählt sie viele Geschichten.

ULRIKE KRAMME ist Studienrätin am Neuköllner Leonardo da Vinci Gymnasium, Lehrerin für Theater/Darstellendes Spiel, Deutsch und Biologie sowie Fachaufsicht für Theater/ Darstellendes Spiel in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend, Wissenschaft, Berlin. Als Theaterlehrerin war sie an verschiedenen Schulen in Hamburg und Berlin im Theater und in freien Produktionen.

VERENA SCHONLAU ist Regisseurin und Schauspielerin. Sie arbeitet theater- und medienpädagogisch mit Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen, im Vordergrund stehen dabei aktuelle Themen und die Einbeziehung von Improvisationen und eigenen Texten. Neben der regelmäßigen Moderation der SchulKinoWochen entstanden in den letzten Jahren u.a. die Inszenierungen Tee im Hafen der Orchidee (DT / H. Hoover-Schule Wedding), Ich bin (k)ein Berliner (Gesundbrunnengrundschule), Erebos - Der Trailer (JugendTheaterWerkstatt Span-dau), Ben und Leyla – Verbotene Liebe (C. v. Ossietzky-ISS), Schneeweißchen und Rosenrot (Freie Schule 1) und Super-Spandau-Mann (JTW Spandau). An der C. v. Ossietzky-ISS entstanden die Gewaltpräventionsfilme Schlägst du noch oder denkst du schon?, die den Gewaltpräventionspreis 2013 gewannen.

LAJOS TALAMONTI ist Autor, Regisseur, Schauspieler und erarbeitet mit PerformerInnen, Laien, jungen Menschen und WissenschaftlerInnen Performances und Interventionen im öffentlichen Raum. Langjährige Arbeitsbeziehungen verbinden ihn u.a. mit Sophiensaele, HAU und Theater an der Parkaue. Eigene künstlerische Produktionen sind unter anderem Ersatzverkehr, Superposition und Im Kreis der Besten, in den Sophiensaelen ist er aktuell in mehreren Produktionen des Performancekollektivs Interrobang zu sehen, zu dem er gehört. Mit Jugendlichen erarbeitete er unter anderem die Stücke Großer Sprung, Black out, Alkohol, Borderlines, Große Freunde - kleine Feinde, Nachbarn, Die Welle, Schöne Neue Welt, Rückkehr der Fledermaus.


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KÜNSTLERISCHE LEITUNG Ulrike Kramme, Verena Schonlau, Lajos Talamonti MIT Diana Abdallah, Zeynep Arslan, Türkan Caliskan, Christina Gümüssoy, Lara Jödicke, Natalie Krieger, Ann-Louise Lenhardt, Stella Plickert, Lisa Urbaniak, Marie-Luise Wittenhagen FOTO, VIDEO Karoline Hill DOKUMENTATION Charlotte von Blomberg GESAMTKOORDINATION Gesa Rindermann TECHNISCHE LEITUNG Eugen Böhmer PRODUKTIONSLEITUNG JUGENDFESTSPIELE Lara-Joy Hamann

Eine Produktion von SOPHIENSÆLE in Kooperation mit dem Leonardo da Vinci Gymnasium. Gefördert aus Mitteln des Projektfonds Kulturelle Bildung. Wir bedanken uns bei unserem Medienpartner taz.die tageszeitung.

Foto © Gesa Rindermann